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Bequemer shoppen: Stadt Viersen präsentiert den „Shopfinder“

Viersen mit Vorreiterrolle am Niederrhein

Die Stadt Viersen bietet den Nutzerinnen und Nutzern ihrer Internetseite www.viersen.de künftig die Möglichkeit, mit einem einfachen Klick auf den Button „Shopfinder“ oder „Immofinder“ ein passendes Geschäft oder ein gesuchtes Produkt in Viersen zu finden. Mit diesem Serviceangebot will die Stadt die Innenstädte von Viersen, Dülken und Süchteln weiter stärken. Der Shopfinder soll zur Belebung der Zentren und zum Erfolg der Unternehmen in den Innenstädten beitragen.

Finden statt suchen

Das neue Serviceangebot ermöglicht es den Nutzern, über eine Such- und Filterfunktion rasch die gewünschten Leistungen oder Produkte in Viersen, Dülken und Süchteln zu finden. Darüber hinaus zeigt der Shopfinder die Geschäfte im Bereich der Fußgängerzonen in einem Stadtplan. Die Be­sucher der Internetseite können dann gezielt Informationen über einzelne Geschäfte oder Betriebe abrufen. Hier sind Angaben über das Waren­an­gebot, die Öffnungszeiten und die Kontaktdaten hinterlegt, die die Händler und Unternehmer zur Verfügung gestellt haben.

Netzwerk für gute Geschäfte

Ein zusätzliches Modul des dynamischen Immobilien- und Branchenmix-Informationssystems wendet sich an Immobilieneigentümer, Investoren und Makler. Es zeigt, wo Ladenlokale leer stehen, so dass sich potenzielle Investoren rasch einen Überblick über das Angebot an freien Verkaufsflächen in Viersen verschaffen können. Die Stadt Viersen hat allen Eigentümern angeboten, ihre gewerblichen Immobilien kostenfrei im „Immofinder“ zu platzieren. Wie beim Shopfinder lassen sich die von den Eigentümern angegebenen zusätzlichen Informationen sofort online abrufen. Das sind beispielsweise Angaben zum Objekt wie Vermarktungswunsch, Nutz- und Verkaufsfläche, Miethöhe oder Kaufpreise und die Verfügbarkeit. Interessenten können unmittelbar mit den Eigentümern oder Maklern Kontakt aufnehmen.

Vorreiterrolle am Niederrhein

Wieder einmal übernimmt die Stadt Viersen durch dieses Online-Serviceangebot – das in einigen Städten der Metropole Ruhr bereits mit Erfolg läuft – eine Vorreiterrolle am Niederrhein. Adele Holt, bei der Stadt Viersen für die technische Umsetzung zuständig, sagte dazu: „Wir sind als Stadt dem Zweckverband Kommunales Rechenzentrum Niederrhein angeschlossen. Wir haben dieses Projekt im Verbandsgebiet – der Stadt Krefeld und den Kreisen Viersen, Wesel und Kleve – mehrfach vorgestellt, um andere Kommunen als Mitstreiter zu gewinnen. Das Interesse war groß, der Servicenutzen für alle offensichtlich. Aber der hohe Arbeitsaufwand hat doch abschreckend gewirkt.“

Letztlich stellte sich die Stadt Viersen als einzige Kommune dieser Herausforderung. Das städtische Citymanagement übernahm die Aufgabe, die Daten für den Shopfinder zu erheben. Dazu befragten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alle Geschäfte, Betriebe und Immobilienbesitzer in den zentralen Versorgungsbereichen mit Hilfe eines Erfassungsbogens. Die so gesammelten Daten wurden anschließend für das System aufbereitet. Parallel zur Erhebung entwickelte, erstellte und installierte die Abteilung Geodaten und Bodenordnung der Stadt das gesamte Informationssystem. 

Die Stadt Viersen hofft nun, dass viele Einzelhändler, Eigentümer und vor allem Bürgerinnen und Bürger das neue Angebot im Internet nutzen. Mareike Meyer, Citymanagerin der Stadt Viersen, sagte: „Wir bedienen mit dem Shopfinder die modernen Wege der Informationsbeschaffung.“ Hier vorn dabei zu sein sei der Grund für den Entschluss der Stadt Viersen gewesen, als erste Kommune am Niederrhein mit einem eigenen Shopfinder online zu gehen.