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Deutschlandweit einzigartige Indoor-Kletterhalle entsteht in Viersen

Erster Vermarktungserfolg im Businesspark Ransberg

Orbital

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Der lange Atem der Wirtschaftsförderung zahlt sich aus: Viersen bekommt im Businesspark Ransberg eine deutschlandweit einzigartige Indoor-Kletterhalle nach dem Clip 'n Climb Prinzip. Jörg Brockes und Werner Delbeck werden als Investoren rund 1,3 Millionen Euro in das Projekt stecken. Von den rund 40.000 Quadratmeter Gewerbefläche haben Sie jetzt von der Grundstücks-Marketing-Gesellschaft knapp 1.800 Quadratmeter erworben. Im kommenden Jahr soll die ganz besondere Kletterattraktion eröffnet werden.

Das würde gut zu einem neuen Businesshotel passen. Auch hier steht die Wirtschaftsförderung bereits in Verhandlungen mit einem möglichen Investor. Seit 2009 ist der Businesspark Ransberg als besondere Gewerbefläche für exklusive Dienstleister auf dem Markt. „Wir freuen uns jetzt etwas so Einzigartiges und Besonderes, wie die Indoor Kletterhalle gefunden zu haben“, erklärt Thomas Küppers, Fach­bereichs­leiter der Wirtschaftsförderung bei der Stadt Viersen.

Katja Eifler sprach mit Jörg Brockes über das, was Kletterfreunde vom ganzen Niederrhein in Viersen künftig bei Clip ’n Climp erwartet.

Herr Brockes, Sie sind ja bereits als Betreiber des Kletterwalds Viersen am Niederrhein für besondere Klettererlebnisse bekannt. Wie sind Sie jetzt auf die Idee gekommen, im Businesspark Ransberg eine neue Indoor-Arena zu bauen?

Brockes: Ich habe das Konzept, dass ursprünglich aus Neuseeland stammt kürzlich erst in England getestet und bin seitdem begeistert. Das Klettergefühl ist ganz besonders. Durch die Vielfalt der verschiedenen Elemente macht es Anfängern aber auch Könnern riesigen Spaß.

Und warum ausgerechnet am Ransberg?

Brockes: Der Ransberg bietet uns alles was wir uns gewünscht haben für unsere neue Halle. Zum einen die Nähe zur Autobahn, dann eine sehr gute Busan­bin­dung, auch ein Bahnhof ist in direkter Umgebung zu erreichen.

Haben Sie schon eine Vorstellung wie die Halle von außen aussehen wird?

Brockes: Es werden zwei Hallen werden, die eigentliche Kletterarena wird von außen silbern sein und wird eine hohe Fensteröffnung zur Autobahn hin haben. Die kleinere Halle für Gastronomie und Sozialräume wird dunkelgrau werden und an der Front einen Glasvorbau haben sowie einige bunte Fenster.

Wird das neue Arbeitsplätze in Viersen schaffen?

Brockes: Rund 30 Voll- und Teilzeitstellen werden hier entstehen.

Wann wird es los gehen?

Brockes: Am 4. Oktober beginnen die Bauarbeiten, im April 2013 wird eröffnet.

Insgesamt 35 Elemente werden in der Halle am Ende zu finden sein. Welche Element sind denn geplant?

Brockes: Das ist einfach, es wird alle Elemente geben, die unter ­www.clipn­climb.de­ zu finden sind, bzw. alle, die derzeit von Clip ’n Climb angeboten werden, alle 35 aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen. Ein paar Beispiele sind ja hier auf Bildern zu sehen.

Wie funktioniert das neue Sicherungssystem?

Brockes: Durch eine völlig neuartige Technik der Höhensicherung durch Magnetismus ist dieses faszinierende Kletter­erlebnis erst möglich. Einfach ausgedrückt wird eine Eisenplatte in ein starkes Magnetfeld geschoben und dadurch die Ablassgeschwindigkeit konstant auf 1,5 m pro Sekunde abgebremst. Es kann einem absolut nichts passieren.

Für wen wäre die Indoor-Halle denn geeignet?

Brockes: Für alle ab vier Jahre, die Spaß haben wollen. Nicht nur in der Kletter­arena, auch im offen gestalteten Gastronomiebereich werden die Gäste das Klettergeschehen hautnah miterleben können. Auch Kindergeburtstage oder Teamevents finden hier Platz.

Ist das auch was für den Geschäftskunden?

Brockes: Ja, entweder so als Spaß oder aber mit erlebnispädagogischem Hintergrund über XPAD-Erlebnispädagogik www.xpad-erlebnispaedagogik.de