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Im Rausch der (Produktions)-Tiefe: Fruhen Messebau

Mit einer Produktionstiefe von über 90 Prozent taucht der erfolgreiche Viersener Messebauer heute bis auf den Grund der Fertigungskette. Seinen Kunden bietet er für die Gestaltung ihres modernen Messeauftritts nahezu alle anfallenden Facharbeiten aus einer Hand an: Eine eigene Schreinerei, eine Lackiererei, die Metallverarbeitung, eine Elektroabteilung und die eigene Logistik – mehr geht kaum! Und genau dieses Prinzip alles „Made in Viersen“ zu verkaufen, ist einer der größten Garanten für den dauerhaften Erfolg des Unternehmens. „Der Messeauftritt ist für den Aussteller häufig das stressigste Marketinginstrument. Wir nehmen unseren Kunden diesen Stress und führen ihn von seiner Vorstellung aus, hin zum absoluten Messeerlebnis, sozusagen schlüsselfertig.“ So beschreibt es Matthias Höke, zuständiger Mitarbeiter bei der Fruhen Messebau GmbH &Co. KG für Marketing und Vertrieb.

Der erste Sprung ins kalte Wasser

1926 startet Heinrich Fruhen als kleine Schreinerei am Hoserkirchweg in Viersen. In den kommenden Jahrzehnten wächst das Familienunternehmen sukzessive zu einem international tätigen und bekannten Messebauer heran, der sich unter anderem auch Anfang der 60er Jahre für den deutschen Pavillon in Damaskus verantwortlich zeichnete. Aufgrund der hohen Nachfrage stößt Fruhen bereits Ende der 60er Jahre an seinem alten Standort an erste Wachstumsgrenzen. Es folgt der Umzug auf eine größere Fläche auf der Gerberstraße. 1987 übernimmt in dritter Generation Bernd Fruhen die Geschäftsleitung. Unter ihm firmiert das Unternehmen zur heutigen Fruhen Messebau GmbH & Co. KG und expandiert weiter. In 2015 wurde zusätzlich das Nachbargrundstück erworben und auf die Bedürfnisse des Messebauunternehmens hin umgebaut. „Unsere Grundfläche hat sich beinahe verdoppelt. Auf mittlerweile knapp 30.000 m² Betriebsgelände können wir noch individueller auf die Kundenwünsche eingehen und flexibel auf Anfragen reagieren ohne unsere Heimat Viersen verlassen zu müssen“, so Geschäftsführer Bernd Fruhen und „es ist ein großer Vorteil der Kreisstadt in räumlicher Nähe zu Düsseldorf zu liegen. Auf dem dortigen Messegelände finden jährlich rund 50 Fachmessen statt, die auch von internationalen Ausstellern gut belegt werden“, ergänzt er.

Der Standort Viersen ist für das Familienunternehmen Dreh und Angelpunkt des Wirkens. „Fruhen gehört zu Viersen, wie Viersen zu Fruhen gehört“ bringt es Höke auf den Punkt. Gemeinsame Wurzeln verbinden Stadt und Unternehmen inzwischen eng miteinander: Spenden an das Kinderhaus Viersen statt eigener Kundengeschenke zu Weihnachten, die dauerhafte Zusammenarbeit mit der Stadt und eine hohe Zahl von Stammkunden aus der Umgebung sind beste Belege dafür. Aktuell wird über die Wirtschaftsförderung der Stadt Viersen zusätzlich noch eine Kooperation mit einer ortsansässigen Schule in die Wege geleitet.

Links:www.fruhen.de