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K.L. Weeres GmbH & Co KG: Der Lack ist noch lange nicht ab

Viersener Wirtschaftsförderung gratuliert zum fünfzigjähriges Firmenjubiläum

100 Tonnen Lack und Zubehör werden heute durch die Weeres GmbH & Co.KG, die ihren Sitz auf der Anne-Frank-Str. 63 in Viersen hat, pro Jahr vertrieben. Darunter Industrie- und Autolacke jeglichen Farbtons, aber auch Bootsprodukte und Pflegemittel. Das Viersener Traditionsunternehmen feiert in diesem Jahr sein fünfzigjähriges Jubiläum. Grund genug für die Viersener Wirtschaftsförderung persönlich zu gratulieren.

Das Unternehmen ist ein Groß- und Einzelhandel für Farben und beliefert überwiegend gewerbliche Kunden am gesamten Niederrhein und in Teilen des Ruhrgebietes mit nahezu jeder gewünschten Farb- und Lackmischung. Gemischt wird selbst, auf Wunsch wird die Farbe an der eigenen Abfüllstation sogar in handliche Spraydosen abgefüllt. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums besuchte Veronika Kreuzer, Mitarbeiterin der Wirtschaftsförderung, das Unternehmen und überreichte ein Geschenk der Stadt Viersen. „50 Jahre erfolgreich wirtschaften, dazu gehört Weitblick und mit Sicherheit auch eine persönliche Vorliebe für die Materie Lack und Farbe“, formuliert es Kreuzer bei ihrem Besuch. Das Unternehmen Weeres wurde 1964 von Karl-Leo Weeres gegründet. Heute arbeiten zwölf Mitarbeiter unter der Führung von Frank Terhoeven, der bereits zur dritten Generation des Familienunternehmens zählt, im Betrieb. Die Leidenschaft für Lack reicht in der Familiengeschichte aber noch viel weiter zurück. Bereits 1870 rührten die Großväter des Gründers die ersten Lacke per Hand zusammen. Darunter noch Öllacke für Kutschen, die im Verlauf der späteren Geschäftsentwicklung von Auto und Industrielacken, gemischt in modernen Dosierautomaten, abgelöst wurden.

Spezialist für alten Lack?

Doch das Faible für alte Farbtöne schwingt noch heute in der Arbeit des Unternehmens mit. Dank eines Photospectrometers können die Spezialisten nicht nur Originalfarben sämtlicher Fahrzeuge identifizieren, sondern auch so mischen, dass beim Nachlackieren kein Farbunterschied zu dem bereits verblichenen Farbtönen von etwas älteren Fahrzeuge zu erkennen ist. Eingesetzt wird diese Methode häufig nach Lackschäden, die beispielsweise durch Unfälle entstanden sind. Eine Besonderheit, die noch dazu gut zu Viersen passt. Schließlich ist die passende Farbe auch für die ganz alten Schätzchen wichtig und spätestens im Mai tummeln sich gleich hunderte Oldtimer auf der Viersener Oldtimerralley. Seit vielen Jahren befindet sich das Unternehmen auf einem gesunden Wachstumskurs. Geschäftsführer Frank Terhoeven plant nach einem halben Jahrhundert die nächste räumliche Erweiterung auf dem Firmengelände: „Natürlich bleiben wir weiterhin in Viersen!“