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Kompetenzzentrum Frau und Beruf: Um Antwort wird gebeten

Fragebogenaktion zum Thema lebensphasenorientierte Personalpolitik

Je größer die Anzahl der sich beteiligenden Unternehmen ist, umso fundierter werden die Ergebnisse sein, aus denen dass Kompetenzzentrum Frau und Beruf Mittlerer Niederrhein konkrete Dienstleistungen für Unternehmen, Verbände und Institutionen entwickeln will. Ermittelt werden soll der Bedarf an Unterstützung im Bereich familienphasenorientierter Personalpolitik. Die 11 Fragen des Fragebogens sind leicht zu beantworten. Der ausgefüllte Fragebogen kann bis zum 15.12.2013 per Fax, Post oder E-Mail zurückgeschickt werden.

Der regionale Facharbeitskreis „Gleichstellung“ initiierte für die Fortschreibung des regionalen Entwicklungs- und Strategieplans ZIKON (Zukunftsinitiative Kompetenzregion NiederRhein) die Erarbeitung eines fundierten Gutachtens zur „Stärkung der Frauenerwerbsbeteiligung“, das im Januar 2014 veröffentlicht wird. Die Antworten der Fragebögen die im Kreis Viersen, im Rhein-Kreis-Neuss, in Krefeld und Mönchengladbach verteilt werden, bilden die Grundlage des Gutachtens. In Viersen unterstützt die Wirtschaftsförderung der Stadt die Aktion, indem sie den Fragebogen mit der Bitte ihn auszufüllen noch im November elektronisch an rund 650 Viersener Unternehmer versendet.

Der Niederrhein hinkt nach

Die gesamte Frauenerwerbstätigenquote der Region Mittlerer Niederrhein (Ø 40,8%: 39,5 – 42,2%, Landesamt für Statistik, 2013) liegt nicht nur unter dem NRW-Durchschnitt, sondern auch weit unter dem der Bundesrepublik. Um das gesamte Potenzial der Frauen für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt auszuschöpfen und die Region zukunftsfähig aufzustellen, sollen, vor allem angesichts des demografischen Wandels, alle Möglichkeiten erschlossen und genutzt werden. Ziel der Kompetenzzentren Frau und Beruf ist die Steigerung der Frauenerwerbsquote in Nordrhein-Westfalen. Auch die beruflichen Chancen von Frauen an sich sollen verbessert werden. „Die Entscheider aus der Wirtschaft sind auch im eigenen Interesse – im Hinblick auf den Fachkräftemangel – aufgefordert mehr Initiative zu zeigen, damit berufstätige Frauen ihr Erwerbsleben entsprechend den Möglichkeiten und Bedürfnissen ihres Lebens gestalten können“, fasst es Frau Dr. Sandra Laumen, Ansprechpartnerin des Kompetenzzentrums Mittlerer Niederrhein, zusammen.

Chancen nutzen

Unternehmen können mit dem Zugriff auf einen Pool gut qualifizierter Frauen für Führungspositionen dem zu erwartenden Fachkräftemangel vorbeugen. Um dies zu erreichen, unterstützt das Kompetenzzentrum niederrheinische Unternehmen und Institutionen bei der Verwirklichung von Maßnahmen, welche die Chancengleichheit von Frauen und Männern bei der Einstellung und beim Aufstieg erhöhen. Auch bei der Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie bzw. Pflege und Beruf können sich Unternehmen auf die Hilfe der Zentren verlassen. Die Verantwortlichen entwickeln und begleiten gezielte Initiativen und Projekte in der Region.

Jetzt Fragebogen ausfüllen:

Nach Auswertung der Befragung werden die Ergebnisse unter gmg-viersen.de einsehbar sein. Bei Fragen zur Erhebung oder zur Arbeit des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Mittlerer Niederrhein kontaktieren Sie:

Telefon: 02162 – 53015 222
Internet: www.competentia.nrw.de

Über das Kompetenzzentrum

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Mittlerer Niederrhein ist ein Verbundvorhaben der Gesellschaft zur Förderung der Beschäftigung Kreis Viersen gGmbH (GFB, Träger) und des Instituts für Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Gesundheitsförderung und Effizienz der Hochschule Niederrhein (A.U.G.E. Institut, Projektleitung). Das Zentrum informiert, berät und unterstützt die Wirtschaft bei der Verbesserung der betrieblichen Rahmenbedingungen, bei der Vereinbarkeit von Familie / Pflege und Beruf sowie bei der Schaffung neuer Zugänge für Frauen am Arbeitsmarkt. Ziel der Arbeit ist die berufliche Gleichstellung der Frauen in der Region sowie die nachhaltige Verknüpfung der Faktoren „Frauen – Arbeit – Wirtschaft“.

www.competentia.nrw.de/mittlerer-niederrhein