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Neuer Dualer Studiengang im Fachbereich Gesundheitswesen an der Hochschule Niederrhein möglich

Empfangen wurde die Delegation der Stadt Viersen (BM  Günther Thönnessen, FBL Thomas Küppers, MA FB 70/I Frau Veronika Kreuzer) von Herrn Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg (Präsident der HN), Frau Prof. Dr. Saskia Drösler (Vizepräsidentin und zuständig f

Empfangen wurde die Delegation der Stadt Viersen (BM Günther Thönnessen, FBL Thomas Küppers, MA FB 70/I Frau Veronika Kreuzer) von Herrn Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg (Präsident der HN), Frau Prof. Dr. Saskia Drösler (Vizepräsidentin und zuständig für Planungen und Entwicklungen im Fachbereich Gesundheitswesen) , Herr Dr. Christian Sonntag (Pressesprecher).

Die Stadt Viersen, vertreten durch Bürgermeister Günther Thönnessen und den Fachbereichsleiter der Wirtschaftsförderung Thomas Küppers, hat gemeinsam mit den Kliniken Allgemeines Krankenhaus Viersen GmbH und St. Irmgardis Krankenhaus Süchteln GmbH, dem Klinikverbund des Landschaftsverbandes Rheinland mit den beiden großen Häusern in Viersen-Süchteln, den Einrichtungen des Hermann-Josef-Krankenhauses in Erkelenz sowie dem Schulzentrum für Gesundheitsberufe am Niederrhein (Pflegeschule für die Städtischen Kliniken Mönchengladbach, das Evangelische Krankenhaus Bethesda in Mönchengladbach und das Elisabeth Krankenhaus Mönchengladbach-Rheydt), ein offizielles Schreiben an die Hochschule Niederrhein übergeben. Darin fordern die Beteiligten die Einrichtung eines Dualen Studienganges im Bereich Gesundheit mit dem Schwerpunkt Pflege. Empfangen wurde die Delegation von Herrn Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg, dem Präsidenten der Hochschule, Frau Prof. Dr. Saskia Drösler, Vizepräsidentin und zuständig für Planungen und Entwicklungen im Fachbereich Gesundheitswesen sowie von Herrn Dr. Christian Sonntag, dem Pressesprecher der Hochschule.

Fachkräftemangel vorbeugen

Anlass der Übergabe ist die Sorge der ortsansässigen Unternehmen aus der Gesundheitsbranche, dass aufgrund des demografischen Wandels, dem drohenden Fachkräftemangel und dem Anstieg der pflegebedürftigen Personen künftig die Versorgung in der Region mit Fachpersonal nicht gewährleistet sein wird. Bereits heute sei die Suche nach ausreichend und gut qualifiziertem Mitarbeitern schwierig. In den Pflegeberufen, so die weitere Argumentation, seien alle Beteiligten deshalb ständig bemüht, die Ausbildung für junge Menschen anziehender zu gestalten. Mit dem neuen Pflegegesetz, das für 2016 erwartet wird, soll den Auszubildenden künftig die Möglichkeit zum Erhalt eines akademischen Abschlusses gegeben werden. Dies trägt zur Steigerung der Attraktivität bei. Gleichzeitig, so berichtet die Stadt Viersen, sei auch von den Arbeitgebern immer wieder mitgeteilt worden, dass vielfach der Wunsch nach einem dualen Studiengang – also einer Kombination von Ausbildung und Studium – bei den Nachwuchskräften vor Ort besteht. Die Region linker Niederrhein bietet diese Möglichkeit bisher nicht an.

Schwerpunkt Gesundheit

Bereits heute bildet das Berufskolleg Viersen einen Schwerpunkt in seinem Ausbildungsangebot im Bildungsgang Gesundheit mit folgenden Schulformen: Berufsgrundschuljahr, Fachoberschule für Gesundheit und Soziales, Höhere Berufsfachschule Gesundheit sowie Berufliches Gymnasium für Gesundheit. Die Absolventen bilden einen Pool als zukünftige Auszubildende in gesundheitlichen Berufen. Die Schüler und Schülerinnen des beruflichen Gymnasiums für Gesundheit bieten Potenzial als zukünftige Studenten im Gesundheitswesen in allen auch bereits vorhandenen Studienangeboten der Hochschule Niederrhein. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Viersen vertritt die Interessen der ortsansässigen Unternehmen und Einrichtungen. Mit der persönlichen Übergabe der Forderung sowie diverser Schreiben aus der Unternehmerschaft durch Herrn Bürgermeister Thönnessen unterstützt die Stadt Viersen das Anliegen der Firmen aus dem Gesundheitswesen sowie der Pflegeeinrichtungen nach einer ortsnahen Studienmöglichkeit nachdrücklich und offiziell. Die Eingabe wurde sehr positiv aufgenommen. Die Hochschulleitung erklärte sich bereit, zu prüfen, ob die Einrichtung eines entsprechenden Studiengangs umzusetzen sei.