Skip to main content

OPW Ingredients expandiert in Mackenstein

7.661 Quadratmeter groß ist das Gewerbegrundstück, welches der Großhändler und Produzent OPW Ingredients im Gewerbegebiet Viersen-Mackenstein Anfang August 2014 erworben hat. Die Baugenehmigung liegt nun vor, sodass, je nach Wetterlage, bereits Anfang kommenden Jahres der erste Spatenstich erfolgen kann. Läuft alles nach Plan, erfolgt noch im selben Jahr der Umzug an den neuen Standort. Das Grundstück liegt an der Kreisstraße 8, in direkter Nachbarschaft zur Deutschen Doka, einem bekannten Global Player der Verschalungstechnik. Geplant sind auf der Fläche eine Produktions- und Lagerhalle sowie ein dreistöckiges Bürogebäude. In der ersten Bauphase werden knapp 5.000 Quadratmeter bebaut. Die Restfläche hält sich das Unternehmen als Reserve für weitere Expansionen vor. „Wir schauen zuversichtlich in unserer Unternehmenszukunft und vertrauen auch in eine weitere gute Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Viersen-Mackenstein“, fasst es der Geschäftsführer von OPW Onno Jongkind zusammen.

Das Unternehmen hatte erst vor zwei Jahren seinen Geschäftssitz am Industriering in Mackenstein bezogen. Einen wichtigen Meilen­stein für künftiges Wachstum hatte OPW schon im Frühling dieses Jahres mit seiner erfolgreichen Zertifizierung nach DIN ISO 9001, einer der bedeutendsten Qualitätsmanagementnormen gelegt. Auch die als Zugangsvoraussetzung zu internationalen Märkten in der Branche notwendige Prüfung zur Umsetzung des HACCP-Konzepts, dass Hygiene- und Nahrungsmittelsicherheit entlang der gesamten Wertschöpfungs- und Lieferkette bescheinigt, wurde erfolgreich abgeschlossen. Aber damit nicht genug; in den kommenden Monaten wird der Großhändler seine Standards auf ISO 22.000, IFS – einer der größten und meist verwendeten Lebensmittelsicherheitsstandards weltweit – sowie mit einem klaren Zuspruch für SEDEX (einem Auditverfahren für Betriebe zum Nachweis das die Grundsätze der ethischen und sozialen Nachhaltigkeit Priorität haben und geachtet werden) ausweiten. Geschäftsführer Onno Jongkind ist vom Standort Mackenstein und der guten Zusammenarbeit mit der städtischen Wirtschaftsförderung überzeugt. „Eine Erweiterung am Standort Industriestraße war nicht möglich, sodass wir zusammen mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Viersen nach einer Alternative im Gewerbegebiet gesucht haben. Jetzt können wir ein Neubauprojekt realisieren, dass unseren Vorstellungen und den hohen Ansprüchen im Umgang mit sensiblen und wertvollen Naturprodukten gerecht wird.“

Verbundenheit mit dem Standort Viersen

Für die Vielzahl an hochwertigen Ölen, Fetten und Molkeprodukten wird OPW in seiner Halle verschiedene Lagertanks, eine Abfüllmaschine und eine Absackanlage für Feststoffe fest installieren. Das positive Wachstum der Firma begründet sich zum einen in der enormen Konsumentennachfrage nach Naturprodukten. Dies vor allem in China und Indien und der dort aufstrebenden Mittelschicht, Länder, in denen sich OPW inzwischen auf den Märkten etabliert hat. Zum anderen beruht es in der stetigen Erweiterung des eigenen Angebotes. Zurzeit befinden sich mehrere neue Produkte von OPW im Zertifizierungsprozess, verstärkt aus den Bereichen der Babynahrung und der Naturkosmetik.

Jongkind fühlt sich dem Standort Viersen sehr verbunden. „Die Anbindung an die A52 und die A61, die Lage mitten im Länderdreieck und die Nähe zum Duisburger und Krefelder Containerhafen sind perfekt!“ so Jongkind, der sich auch intensiv im wirtschaftlichen Leben der Stadt engagiert. Unter anderem war er bereits zweimal Gastgeber eines Unternehmertreffens, aktuell als Aussteller auf der Veranstaltung „Made in Viersen“ vertreten und unterstützt als Mitglied im Förderverein des Gewächshauses für Jungunternehmer Existenzgründer und Start-ups der Stadt. „OPW ist ein Aushängeschild für Viersen, sowohl was die erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung angeht als auch die Integration in das Leben unserer Stadt betreffend“, lobt Sven Minth. Mitarbeiter der städtischen Wirtschaftsförderung das Unternehmen.

Anfang kommenden Jahres wird OPW drei weitere Arbeitsplätze einrichten, darunter auch für einen Mitarbeiter im Rollstuhl. „Für uns ist ein körperliches Handicap unbedeutend, was zählt, ist die Qualität der Arbeit und die Bereitschaft unseren Weg mit Leidenschaft mitzugehen“, so Jongkind. Angefangen hatte der Mittelständler mit acht Mitarbeitern, inzwischen sind es über 17. Geplant ist es, in den kommenden Jahren bis zu 35 Arbeitsplätze einzurichten.