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Positive Bilanz der Viersener Wirtschaftsförderung

Mehr als 80.000 Quadratmeter Gewerbefläche konnten 2013 vermarktet werden

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Viersen hat Anfang März 2014 ihre Bilanz für 2013 vorgelegt. Bürgermeister Günter Thönnessen freute sich auf der Pressekonferenz über die positive Entwicklung, die sich auch in 2014 fortsetzen soll: „Die Bilanz ist gut und es zeichnen sich schon heute auch für dieses Jahr erfreuliche Perspektiven ab“. Gut bedeutet in Zahlen: Es konnten 81.464 Quadratmeter Gewerbeflächen vermarktet werden. Insgesamt wurden 148 neue Arbeitsstellen in Viersen geschaffen und weitere 99 bleiben aufgrund von Standortwechseln und Expansionen erhalten. Den Löwenanteil an der vermarkteten Fläche kann sich Obi auf seine Fahnen schreiben. Nach relativ kurzer Bauzeit wurde der Baumarkt am 10.März 2014 an der Kölnischen Straße mit einem großen Besucherandrang eröffnet. 

Perspektive für 2014

In diesem Jahr will die Wirtschaftsförderung weitere 35.000 Quadratmeter Gewerbefläche vermarkten, der überwiegende Teil soll für Neuansiedlungen bereitstehen und so an fünf Standorten erneut 100 neue Arbeitsplätze für Viersen mit sich bringen. „Wir hatten in diesem Jahr bereits eine Anfrage für die Vermarktung einer Gewerbefläche in einer Größenordnung von 50.000 Quadratmetern, haben uns als Stadt aber dagegen entschieden, weil wir nicht mit Großansiedlungen beeindrucken wollen, sondern vor allem ein gutes Verhältnis zwischen Fläche und neuen Arbeitsplätzen erreichen wollen“, erläutert Thomas Küppers, Leiter der Wirtschaftsförderung das nachhaltige Ziel für die Vermarktung von Gewerbeflächen. In dieser Ansiedlungspolitik eingefasst ist auch die Bereitstellung von Flächen für Unternehmen, die bereits in Viersen ihren Standort haben und nun mehr Raum für ihre Expansion benötigen. Mit 425 Bestandsbesuchen in 2013 pflegen die Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung einen regen und engen Kontakt zu den heimischen Unternehmen und können so rechtzeitig auf die Bedarfe eingehen und Abwanderungen verhindern.

Planung von Gebietserweiterungen – es geht weiter

Damit Viersen weiterhin ein attraktives Angebot an Flächen offerieren kann, plant die Stadt neue Erweiterungen in ihren vielfältigen Gewerbegebieten. So werden in Mackenstein am Peschfeld 12 Hektar neu erschlossen, im Gewerbegebiet Schmiedestraße stehen zwei Hektar zur Verfügung und im Businesspark Ransberg sollen es vier weitere Hektar für Ansiedlungen geben. Hier ist auch gerade das Projekt Cube A61 in die Startlöcher getreten.

Der neue Komplex besticht nicht nur durch seine herausragende Solitärwirkung und ökologische nachhaltige Bauweise, sondern auch durch die optimale Lage. Mietinteressenten, die einen guten Bürostandort suchen, können sich im Cube auf beste Bedingungen verlassen.

Glasfaserversorgung in den Gewerbegebieten weiter ausbauen

Wichtig für Unternehmen, die bereits in Viersen angesiedelt sind, ist auch das gute Vorankommen der Stadt Viersen beim Ausbau der Glasfaserversorgung. Durch aktives Einschreiten können sich Unternehmen unter anderem in Mackenstein schon bald über Glasfaser vernetzen. „Ein absoluter Standortvorteil, der für immer mehr Unternehmen ein ausschlaggebendes Argument für eine Ansiedlungsentscheidung sein wird. Viersen wird sich so auch in der digitalen Welt absolut zukunftsfähig präsentieren,“ so nochmal Thomas Küppers. Neben der Versorgung mit schnellem Internet schafft die Wirtschaftsförderung auch gute Kontakte für Unternehmen zu den Fachkräften von morgen. Hier konnten in 2013 drei neue Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen vermittelt werden, zwei weitere sollen noch in diesem Jahr folgen. Für junge Unternehmen bietet Viersen über den Verein Gewächshaus (bitte verlinken) ebenfalls gute Bedingungen an. In 2013 zogen fünf neue Mieter ein, sechs Unternehmer konnten dank positiver Entwicklung ihren Auszug verkünden.

Immobilienmanagement verstärken

Wer in Viersen auf der Suche nach bereits fertiggestellten Hallen, Büros oder Räumlichkeiten ist, soll über das städtische Immobilienmanagement schnell fündig werden. Als Ziel hat sich die Wirtschaftsförderung auch gesetzt, auf diese Weise 80 neue Arbeitsplätze zu schaffen und acht Firmen neu anzusiedeln.