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Statistik: Vergleich der Grund- und Gewerbesteuerhebesätze in NRW

Die Stadt Viersen liegt mit ihren Werten im guten Mittelfeld

Welchen Gewerbesteuersatz müssen Unternehmen in welcher Stadt bezahlen? Wo sind für Landwirte und wo für Hauseigentümer die Grundsteuerhebesätze hoch und wo niedrig? Diese Informationen stehen für das Jahr 2015 kostenlos im Internet zur Verfügung. Eine Gemeinschaftsveröffentlichung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder beinhaltet für alle 11 093 deutschen Kommunen Angaben zu den Hebesätzen der Grundsteuer A (für land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen), der Grundsteuer B (für sonstige Grundstücke) und der Gewerbesteuer im Jahr 2015.

Große Spanne in NRW, die Stadt Viersen liegt im Mittelfeld

Bei den 396 Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen lag die Spanne bei der Grundsteuer A zwischen 150 Prozent (Verl im Kreis Gütersloh) und 690 Prozent (Hürtgenwald im Kreis Düren). In Viersen müssen Grundstückseigentümer mit 330 Prozent rechnen. Den geringsten Hebesatz bei der Grundsteuer B meldete mit 260 Prozent Harsewinkel (Kreis Gütersloh), den höchsten Wert verzeichnete hier mit 876 Prozent Bergneustadt (Oberbergischer Kreis). Auch hier bewegt sich die Stadt Viersen im guten Mittelfeld und belegt mit 450 Prozent Rang 212. Im Vergleich zu Nachbarstädten schneidet Viersen zum Teil besser ab. So liegt der Wert in der Stadt Mönchengladbach bei 520 Prozent und in der Stadt Neuss bei 495.

Der Gewerbesteuerhebesatz war in Monheim am Rhein (Kreis Mettmann) mit 285 Prozent am niedrigsten und in Oberhausen (550 Prozent) am höchsten. Auch hier kann sich Viersen mit 450 Prozent auf Rang 121 im Mittelfeld behaupten.

Die vollständigen Hebesätze der Städte und Gemeinden NRWs finden Sie unter Realsteuer-Hebesätze in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2015.