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Tag des offenen Denkmals 2013

Unbequeme Denkmale sind das Thema

Kaiser-Friedrich-Bad in Dülken (Photo: Ellen Westerhoff)

Gaststätte Peter Heinrichs in Viersen (Photo: Ellen Westerhoff)

Der Tag des offenen Denkmals am 8. September 2013 steht unter dem Motto „Jenseits des Guten und Schönen: unbe­queme Denkmale?“ Die Untere Denkmalbehörde der Stadt Viersen hat in Zusammenarbeit mit dem Verkehrs- und Verschönerungsverein Dülken, dem Verein für Heimatpflege Viersen, dem Bürgerverein von Boisheim und den Süchtelner Heimatfreunden ein umfangreiches Angebot für Sonntag, 8. September 2013, zusammengestellt. Interessenten haben die Möglichkeit, von 13 bis 17 Uhr insgesamt acht Denkmale entweder auf eigene Faust zu erkunden oder sich einer von zwei Bustouren anzuschließen, die von Denkmalpflegerin Ellen Westerhoff und Fred Pollmanns vom Verein für Heimatpflege Viersen begleitet werden.

Zum Tag der Denkmalpflege 2013 hat die Stadt Viersen ein Faltblatt herausgegeben, in dem die einzelnen Objekte und die Bustouren aufgeführt sind. Dieses Faltblatt liegt in den städ­ti­schen Verwaltungsstellen aus, außerdem kann es auch hier als PDF-Datei heruntergeladen werden. Sowohl die Besich­tigung der Denkmale und die Teilnahme an der Bustour sind kostenfrei. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die die seit 1993 jährlich stattfindenden Veranstaltungen koordiniert, erläutert das diesjährige Motto: Es greife eine der zentralen Frage­stellungen der Denkmalpflege auf: „Was ist es wert, erhalten zu werden und weshalb?“ Es sei notwendig, sich bewusst mit dieser Frage auseinanderzusetzen und bewusst darüber zu entscheiden, welche Denkmale wir schützen oder abreißen wollen. So kann die Gesellschaft unsere Vergan­genheit in all ihre Schönheit, ihrem Zauber, aber auch ihrer Brutalität und Gewalt für künftige Generationen als unser Erbe sichtbar bewahren.

Touren und Führungen zu Viersener Denkmalen

Die erste Bustour in Viersen startet um 13 Uhr in Süchteln an der Haltestelle „Westring“ in Fahrtrichtung Dülken, um 13.15 Uhr besteht die Möglichkeit, in Boisheim auf dem Parkplatz an St. Peter zuzusteigen. Die zweite Tour beginnt um 13.45 Uhr in Alt-Viersen an der Haltestelle Remigiuskirche, Fahrtrichtung Dülken. Ein- und Ausstieg in die Busse sind an allen Halte­stellen / Denkmalen möglich. Bereits um 10 Uhr findet in der Grabeskirche St. Joseph, An der Josefskirche 15, eine Führung mit Martin Alfing, Seelsorger in der Trauerpastoral, und Denkmalpflegerin Ellen Westerhoff statt. Von 13 bis 17 Uhr können folgende Denkmale besichtigt werden (in den Klammern stehen die Zeiten, zu denen die erste Bustour dort Station macht, die zweite Tour ist jeweils eine halbe Stunde später unterwegs): Kaiser-Friedrich-Bad, Venloer Straße 40-40a (13.30 Uhr), Mausoleum Familie Freudenberg, evangelischer Friedhof Merianstraße (14 Uhr); Baumwollspinnerei Furmans & Goeters, Gereonstraße 75/Ringstraße 5 (14.45 Uhr); Wohnhaus für A. Spielhofen und P.J. Adrians, Eichenstraße 9 (15.30 Uhr); Gaststätte Peter Heinrichs, Bahnhofstraße 33 (16 Uhr) und schließlich Sudhaus Lohbusch-Brauerei, Dülkener Straße 72a. Weiteres offenes Denkmal an diesem Tag ist die Villa Walter Kaiser I, Burgstraße 4. Hier werden im Keller Künstler-Installationen gezeigt.

Zum Ausklang des Tages lädt die Beratungs- und Kontaktstelle der Psychiatrischen Hilfsgemeinschaft Viersen zu einem kleinen Imbiss im Sudhaus der Lohbusch-Brauerei an, der um 17.30 Uhr beginnt. Um 18.30 Uhr startet die Busrückfahrt nach Dülken, Boisheim und Süchteln.