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Viersener Frühstart 2015/I: hochkarätig besetzt!

Der Viersener Frühstart, der gemeinsam von der städtischen Wirtschaftsförderung Viersen und der Sparkasse Krefeld durchgeführt wird, fand zum Auftakt des Jahres bei der Firma Maxicard in Viersen statt. Pünktlich um acht erschienen rund 35 geladene Gäste, um bei Brötchen und Kaffee nicht nur den Gastgeber und sein Unternehmen kennenzulernen, sondern auch um untereinander Kontakte zu knüpfen.

Gute Karten, gute Kontakte

Der Gastgeber Maxicard, ein Hersteller von Kartensystemen, hat seit 21 Jahren seinen Sitz in Viersen. Das von Christopher J. Gerhard geführte Unternehmen befindet sich mit seinem Angebot an Plastikkarten verschiedenster Art, der Dienstleistung des Personalisierens und Mailens von Karten sowie des Verkaufs entsprechender Systeme, Zubehörs und Terminals kontinuierlich auf Wachstumskurs. Seit dem Jahr 2000 hat das Unternehmen seinen Sitz in dem aufstrebenden Gewerbegebiet Mackenstein, wo es in Kürze auch auf seiner bisher noch brachliegenden Reservefläche bauen wird.

Herausforderung Fachkräfte finden und binden

Beim ersten Frühstart des Jahres debütierte Dr. Dagmar Preis-Amberger, die als neue Werksleiterin von Schwarzkopf & Henkel seit einem halben Jahr in Viersen angetreten ist, in der Viersener Unternehmerschaft: „Zum einen möchte ich auf diesem Weg Kontakte zu den benachbarten Unternehmen knüpfen, zum anderen liegt es mir am Herzen Verbindungen zu schaffen, um gemeinsam den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein. Dazu zählt für mich vor allem die Generierung von passenden Fachkräften zur Sicherung unseres Standortes.“ Ein Thema, dem auch Veronika Kreuzer, zuständige Mitarbeiterin der Wirtschaftsförderung für den Bereich Schule und Wirtschaft, sehr zugewandt ist. Neben der sich jährlich wiederholenden Veranstaltung Check In, bietet sie heimischen Firmen Hilfe bei der Vermittlung von Patenschaften zu ortsansässigen Schulen an. Ein weiterer Debütant auf dem Mackensteiner Parkett war an diesem Morgen Michael Gubanski, der mit seinem Unternehmen conradius die Automatisierung industrieller Abläufe und Prozesse seit vergangenem Jahr als Neugründung an der Energiestraße, anbietet. Mit Richard Grefkes von der August Schwan GmbH & Co. KG, Burkhard Eckelt von Otto Fuchs, Michael Baumeister von der KMS-Group sowie Kim-Holger Kreft vom Allgemeinen Krankenhaus Viersen traf er auf interessante und im Viersener Wirtschaftsleben bedeutende Persönlichkeiten. Doch auch aus den Nachbarstädten hatten sich Unternehmer auf die Reise nach Viersen gemacht, so auch Michael Busemann von der TERRA baut Gärten GmbH aus Mönchengladbach, der die Nachbarstadt bereits als gutes Pflaster für Geschäfte inzwischen fest im Blick hat.

Der Viersener Frühstart erleichtert den eingeladenen Unternehmen in seiner Konzeption die Kontaktaufnahme, da jeder der Anwesenden die Möglichkeit erhält, sich und sein Unternehmen in wenigen Minuten vorzustellen oder Neuigkeiten zu präsentieren. So berichtete Maria Delling von der Firma Isserstedt Prüfmaschinen, dass Viersen sich rühmen kann, demnächst ein eigenes stationäres Prüflabor vor Ort zu haben. Norbert Jansen, Prokurist der Grundstücks-Marketing-Gesellschaft der Stadt Viersen berichtete über die Neuausrichtung der städtischen Tochter, die als Projektentwickler besonders das Redevelopment – die nachhaltige Entwicklung von Brachflächen – ins Visier für die kommenden Jahre genommen hat. Nach rund zwei Stunden intensiver Gespräche war das letzte Brötchen aufgeschnitten, der Kaffee geleert und die Tasche bei den meisten mit Visitenkarten gut gefüllt.

Offenes Kennenlernen

Eine feste Thematik wird beim Viersener Frühstart nicht gesetzt, aber, so Thomas Küppers, Leiter der Wirtschaftsförderung, „es ergeben sich immer wieder neue Ansatzpunkte, die auch wir aufgreifen, um Unternehmen in Viersen, oder solche, die mit dem Gedanken spielen einen Standort in Viersen zu beziehen, bestmöglich zu unterstützen. Dazu gehört es auch, eine Plattform zu bieten, auf denen sich Entscheider zwanglos treffen können, um Synergien auszuloten, anregende Gespräche zu führen und eventuell sogar neue Geschäfte anzubahnen.“