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Warum bauen immer mehr Familien aus Düsseldorf und Neuss in Viersen?

Christoph Hillenkamp von der GMG im Gespräch mit Katja Eifler

Baugebiete wie „Auf dem Burgacker“ oder „Stadtpark Robend“ ziehen immer mehr Bauwillige aus dem Umland nach Viersen.

Im Großraum Düsseldorf steigen die Preise für Wohnbaugrundstücke stetig an. Ein Ende der Preisspirale ist noch nicht in Sicht. Viele Bau­herren suchen deshalb nach Alternativen in der Region. Davon profitiert auch Viersen. Im Interview berichtet Christoph Hillenkamp, Ansprech­partner für Wohnflächen bei der GMG, über seine Erfahrungen, die anhaltende Nachfrage nach Grundstücken und über die Gründe warum Menschen in Viersen bauen.


Die Nachfrage nach Baugrundstücken ist besonders in den vergangenen beiden Jahren in Viersen gestie­gen. Herr Hillenkamp, welche Baugebiete sind denn besonders beliebt?

Im Stadtpark Robend ist die Nachfrage seit Jahren sehr hoch. Aber auch in Dülken „Auf dem Burgacker“ sowie im gerade begonnen Baugebiet „An­ St. Ulrich“ sind wir mit der Nachfragesituation sehr zufrieden. Von den zwölf angebotenen Grundstücken in St. Ulrich wurden in wenigen Wochen bereits ein großer Teil reserviert.

Was sind denn aus Ihrer Perspektive die Hauptbeweggründe nach Viersen zu ziehen?

In den Gesprächen stellen wir fest, dass einer der wichtigsten Beweg­gründe für auswärtige Interessenten der relativ niedrige Kaufpreis ist. Bauen in Viersen ist preiswert. So bieten wir als Grundstücks-Marketing-Gesellschaft, je nach Lage, Bauland zu Preisen zwischen 125 und 172,50 Euro pro Quadratmeter an – voll erschlossen, versteht sich. Nachbarstädte bieten häufig Grundstücke an, die 100 Euro mehr pro Quadrat­meter kosten. Außerdem profitieren unsere Baugebiete von ihrer guten Lage. Die umliegenden Städte wie beispielsweise Krefeld, Mönchengladbach und Düsseldorf sind leicht zu erreichen. Das macht den Standort Viersen für Berufspendler besonders interessant. Hier wird der gute Auto­bahn­anschluss oft als Grund genannt.

Gibt es noch weitere Gründe?

Ja, die Stadt Viersen wird auch als grün und „sicher“ empfunden. Das heißt als Stadt in ländlicher Lage mit niedriger Kriminalität.

Woher stammen die Menschen, die ein Baugrundstück in Viersen kaufen?

Rund 20 Prozent der Käufer kommen aus Mönchen­gladbach, weitere 20 Prozent aus Krefeld sowie gut 20 Prozent aus dem Großraum Düsseldorf. 40 Prozent unserer Käufer stammen aus Viersen selbst.

Welche Altersgruppen melden sich denn bei Ihnen mit einem Interesse?

Zum großen Teil melden sich jüngere Interessenten, die eine Familie gegründet haben oder dies anstreben. Die Nachfrage von Interessenten der Generation 50+, die barrierefrei bauen möchten, nimmt aber auch zu. Diese Menschen möchten, nachdem die Kinder aus dem Haus sind, meist aus einem zu groß gewordenen zweigeschossigen Haus in ein Haus mit nur einer Ebene ziehen.

Und welcher Haustyp ist gerade in ihren Baugebieten besonders beliebt?

Die Nachfrage nach frei stehenden Einfamilienhäusern ist sehr hoch, Doppelhaushälften werden weniger nachgefragt, Reihen­häuser im Moment sehr selten.

Sind Sie für diese Nachfragen gewappnet?

Wir bieten das, was von großen Teilen unsere Interessenten nachgefragt wird. Das ermitteln wir durch gezielte Umfragen. Derzeit sind das rund 400 Quadratmeter große Grundstücke, für den Bau von frei stehenden Einfamilienhäusern – in 1,5-geschossiger Bauweise – zu günstigen Preisen und dies möglichst in liebevoll angelegten Baugebieten.

Bleiben Sie mit den Käufern auch nach Vertragsabschluss in Kontakt?

Bei Fragen stehen wir gerne auch nach Beurkundung des Kaufvertrags zur Verfügung. Häufig geben Käufer unsere aktuellen Angebote an Freunde oder Bekannte weiter, die sich für Baugrundstücke interessieren. Wir werden also weiterempfohlen, sind aber auch für konstruktive Kritik von Bauherren oder Kooperationspartnern immer offen und bereit uns zu verbessern.

Wie wohl fühlen sich die Menschen denn nach ihrem Umzug?

Aus meiner Erfahrung heraus ist der große Teil der Bauherren mit seiner Entscheidung nach Viersen gezogen zu sein, glücklich. Einige Bauherren sagen uns, dass sie vor allem das ruhige Wohnen im Grünen sowie die kurzen Wege in die Stadt als sehr angenehm empfinden.

Ein Blick in die Zukunft. Die Stadt Viersen kann noch gut 158 Hektar für den Bereich Wohnen anbieten. Welche Rolle spielt die GMG?

Die GMG arbeitet permanent daran, weitere Baugebiete zu entwickeln um auch in Zukunft Interessenten und hier vor allem Familien aus Viersen und umliegenden Städten die Möglichkeiten zu geben hier zu bauen und gut zu leben.