14. Viersener Immobilienbörse

Nun kann man die Tage fast schon zählen, bis in der Viersener Festhalle und dem angegliederten Messezelt am Hermann-Hülser-Platz der Startschuss fällt – zur 14. Immobilienbörse mit über 50 Ausstellern. Eröffnet wird die Immobilienbörse auch in diesem Jahr durch die Bürgermeisterin der Stadt Viersen, Frau Sabine Anemüller. „Wir  freuen  uns, unsere Stadt unter dem diesjährigen Motto – Viersen ist vielfältig- mit einem äußerst attraktiven Rahmenprogramm zu präsentieren“, sagte Anemüller.
„In diesem Jahr erwarten den Besucher der Immobilienbörse ganz besondere Highlights“, ergänzt Beatrice Kamper, Technische Beigeordnete und Geschäftsführerin der Grundstücks-Marketing-Gesellschaft der Stadt Viersen. Unter vielen weiteren spannenden Informations- und Unterhaltungsangeboten sind ein Live-Cooking-Event und ein interessanter Fachvortrag des Professors für Architektur, Björn Nolte, zu Planungsfehlern beim Hausbau. Das Team der GMG zeigt sich äußerst zufrieden mit dem Ergebnis der Vorplanung. Die Stadttochter übernimmt ab diesem Jahr die Immobilienbörse als Veranstalter.

Beeindruckende Ausstellervielfalt

Professionell, umfangreich und neutral bieten die rund 50 Aussteller der Immobilienbörse den Besuchern Wissenswertes zu einer beeindruckenden Themenvielfalt rund um Hausbau, Sanierung und Modernisierung an. Hier findet man alles aus einer Hand. Präsentiert werden beispielsweise Fertighäuser, Heizungs- und Sanitärtechnik, Baustoffe, Bauelemente, Sicherheitstechnik, Solarenergie, Elektrotechnik, Abwassertechnik  und vieles  mehr. Daneben informieren Architekten, Anbieter von Baugrundstücken, Immobilienmakler, Handwerker, und Energieversorger sowie die Verbraucherzentrale NRW oder die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle über die Vielfalt ihrer Angebote und Leistungen.

Besichtigungstouren und Informationen

Von vielen städtischen Wohn- und Baugebieten können sich die Besucher der Immobilienbörse jedes Jahr ein greifbares Bild machen, denn seit 2009 schon gibt es auf der Messe den beliebten Busrundfahrt-Service. An beiden Messetagen sind diese zweistündigen Touren ein ganz besonders gefragter Programmpunkt, wo es neben einem Blick auf aktuelle Gebiete auch sehr viele interessante Informationen rund um Viersen für die Besucher gibt.

Expertenvortrag: Planungsfehler vermeiden

Ein ganz besonderes Informationsangebot in diesem Jahr ist der Fachvortrag von Prof. Dipl. Ing. Björn Nolte. Der Professor für Architektur und Stadtentwicklung und Experte im Team „Zuhause im Glück“ bei RTL2 referiert zum Thema „Ich baue ein Haus – Wie vermeide ich Planungsfehler schon bei den ersten Ideen!“ im Ernst-Klusen-Saal in der Festhalle. Am Sonntag um 11.30  Uhr stellt Professor Nolte die Auswirkungen von Planungsfehlern praxisnah dar. Sein Ziel ist es, Menschen beim Hausbau dabei zu unterstützen, grundsätzliche Fehler gar nicht erst entstehen zu lassen. Im Anschluss an seinen Vortrag ist Prof. Dipl.-Ing. Architekt Björn Nolte gerne für Fragen offen.

Live-Cooking fürs leibliche Wohl

Ein weiteres Highlight und erstmals im Programm wird das Live-Cooking-Event sein, bei dem der lokale Koch Stefan Bäumges aus der „Essbar – gesund essen“in einer offenen Showküche viele leckere Gerichte zubereitet. Interessant dürften hier für die Viersener Besucher auch die Rezepte sein, in denen Koch Bäumges die Viersener Traditionsfrucht, die Mispel verwendet. Das Live-Cooking-Event wird unterstützt von SCHAFFRATH – fantastische Küchen- und Wohn-Ideen! Der Experte für Küchen- und Wohnraumgestaltung berät Interessierte vor Ort und begeistert alle Messe-Besucher zudem mit einer großen Wurfwand, an der es viele attraktive Preise zu gewinnen gibt. Ebenfalls für das leibliche Wohl – und nun mit ganz neuer Karte – sorgt auch in diesem Jahr wieder das Veranstaltungscatering von Bernd Daniels. Mit feinen Kaffeespezialitäten sowie Gebäck wartet vor der Festhalle das kleinste Cafe Deutschlands: Ulli´s Kaffee Rad.

Gute Laune, Gewinnspiel, Give-aways

Wie immer kommen auch Spiel, Spaß und Spannung nicht zu kurz. Das Gewinnspiel „Viersener Skyline“, lockt mit vielen  regionalen  Preisen, ein kostenloses persönliches Foto aus der Fotobox sorgt für eine schöne Erinnerung, oder der Viersener Popcorn-Snack, ganz nach dem in diesem Jahr sehr kulinarischen Motto „Viersen schmeckt mir“ sorgen für ein Gute-Laune-Event. Give-aways wie Autoaufkleber und „Wir sind  Viersen“-Buttons  wird  die Grundstücks-Marketing-Gesellschaft (GMG) der Stadt Viersen, der Veranstalter der Immobilienbörse, in diesem Jahr am Entree verteilen.

Kinderwelt – betreut spielen und Spaß haben

Damit es für Groß und Klein eine rundum entspannte  Sache wird, ist erstmals in diesem Jahr auch die Betreuung der Kinder organisiert. In der GMG-Kinderwelt können Kinder ab drei Jahren unter Betreuung und Aufsicht  spielen, kleine  Häuser basteln und mit nach Hause nehmen, am Kinderschminken teilnehmen, einen Ballonkünstler erleben oder mit dem Maskottchen VIEvi® spielen. Das ermöglicht den Eltern, mit viel Zeit und Ruhe das vielfältige Angebot der Immobilienbörse anzuschauen, sich zu informieren und Gespräche zu persönlich relevanten Themen rund ums Haus zu führen. Für Kinder ab 4 Jahren wartet zudem auf dem Messegelände der „Basti-Bus  –  Eine Zukunft  für Kinder!  e.V.“ . In der rollenden Holzwerkstatt können die Kids Bastelmotive aus Holz erstellen und für einen kleinen Obolus mit nach Hause nehmen.

Offene Fragen? – Die GMG gibt Auskunft

Die Grundstücks-Marketing-Gesellschaft der Stadt Viersen freut sich auf zahlreiche Besucher und spannende Gespräche. Der  Eintritt ist  kostenfrei. Auch stehen viele gebührenfreie Parkplätze auf dem Gelände sowie in der Umgebung zur Verfügung. Für alle Fragen rund um das bevorstehende Event stehen Melanie Jablonski und Daniela Mischel von der GMG unter den nachfolgend angegebenen Kontaktdaten gerne zur Verfügung:

KontaktMelanie JablonskiDaniela Mischel
Telefon02162 – 101 – 24902162 – 101 – 115
Telefax02162 – 101 – 54702162 – 101 – 547
E-Mailgmg@viersen.degmg@viersen.de

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.gmg-viersen.de/immobilienboerse.

Viersener Frühstart 2018: Von A wie Anemüller bis Z wie Zaum

Knapp 100 Teilnehmer kamen zum ersten Unternehmerfrühstück des Jahres 2018 in die Villa Marx an der Gerberstraße in Viersen. Sie waren zum Frühstücken und Netzwerken gekommen. Eingeladen dazu hatte sie die Wirtschaftsförderung der Stadt Viersen gemeinsam mit der Sparkasse Krefeld. Als erste begrüßte Bürgermeisterin Sabine Anemüller die Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen aus den unterschiedlichsten Wirtschaftsbereichen und brachte ihre Freude über das zahlreiche Erscheinen zum Ausdruck. Anschließend reichte Sie den Staffelstab an Rainer Pütz von der Sparkasse Krefeld weiter. Der nutzte das historische Datum der Veranstaltung, den 14. März 2018, und erinnerte in seiner Ansprache kurz an den ersten Börsencrash vor 111 Jahren. Wie gut, sagte er, gehe es der Wirtschaft in Viersen dagegen heute. Ob die Wirtschaft tatsächlich floriert, lässt sich leicht an Zahlen festmachen, wie zufrieden die Viersener Unternehmer mit ihrem Standort sind, dagegen nicht. Ein Grund, warum Thomas Küppers, Leiter der Wirtschaftsförderung Viersen in seiner kurzen Ansprache darum bat, sich möglichst rege an der aktuellen Standortanalyse der IHK in Viersen zu beteiligen. Ziel sei es, aus den daraus gewonnenen Erkenntnissen die richtigen Maßnahmen zu entwickeln und „immer besser zu werden.“
v.l. Angelique Vootz, Mitglied im Wirtschaftsförderungsausschuss gemeinsam mit dem stellvertretenen Bürgermeister der Stadt Viersen Hans-Willy Bouren, Guido Geuenich, Mitarbeiter der Rechtsanwaltskanzlei Steffen Hahn sowie Kim-Holger Kreft vom Allgemeinen Krankenhaus Viersen.
Die ehemalige Gewächshausmieterin Dunja Freimuth nutzt auch heute gerne das Unternehmerfrühstück als Kontaktplattform.



Anschließend verwies Thomas Küppers auf eine im Mai beginnende Veranstaltungsreihe rund um die verschiedenen Facetten der Digitalisierung. Gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern sollen die vielfältigen Bereiche der digitalen Transformation vorgestellt und gemeinsam bearbeitet werden.
Damit möglichst viele Unternehmen dafür auch die bestmögliche technische Ausstattung erhalten können, hat die Stadt Viersen bereits vor wenigen Wochen einen Kooperationsvertrag mit der Deutschen Glasfaser zum Ausbau des Breitbandangebotes im Stadtgebiet besiegelt. Mit Informationen zu den Möglichkeiten und der Vermittlung der Chancen, die der Ausbau des schnellen Internets für die Stadt, die Unternehmen und die Menschen bedeutet, will die Wirtschaftsförderung ihren Teil zum Ausbau beitragen. Dabei müsse man, sagte die Bürgermeisterin anlässlich der Unterzeichnung, auch in die Zukunft denken: Leitungen, die heute nicht verlegt werden, weil möglicherweise die Internetgeschwindigkeit für den einzelnen noch ausreichend sei, fehlten vielleicht schon in wenigen Jahren. Wann aber wieder so gute Chancen auf einen raschen Ausbau wie zurzeit kämen, sei nicht abzusehen. Also sei dies eine gute Gelegenheit. Neben der Förderung der öffentlichen Diskussion über den Breitbandausbau unterstützt die Stadt Viersen, wie schon bei anderen Anbietern, die Deutsche Glasfaser auch durch rasche Genehmigungsverfahren für Baumaßnahmen.
Beim gemeinsamen unmittelbaren Frühstück wurden dann in bester Stimmung alte Kontakte aufgefrischt und neue Verbindungen innerhalb Viersens geknüpft.
Die Villa Marx, jetzt frisch saniert wieder für die Viersener Bürger zu betreten.
Auch im Glasanbau der Villa nutzen Unternehmer die Gelegenheit zum Netzwerken.
Der Frühstart fand dieses Mal an einem historischen Ort in der Stadt statt, der auch gut dafür steht, welches Potenzial sich in Viersen entfalten lässt. So wurde die denkmalgeschützte Villa Marx 1921 als herrschaftliches Einfamilienhaus nach den Plänen des Mönchengladbacher Architekten Robert Neuhaus vom Lederfabrikanten Karl Marx im späten „Geheimratsstil“ erbaut. 1950 wurde das Anwesen an das Bistum Aachen veräußert, jedoch erst 1957 von Besatzungseinrichtungen geräumt und anschließend zum Exerzitienhaus des Bistums Aachen („Remigiushaus“) umgenutzt und erweitert. Bindeglied zwischen Villa und Anbau ist ein Glasbau. Den Abschluss dieses Gebäudetraktes bildet das Hausmeisterhaus.
Im Jahr 2000 wurde das Objekt an ein Viersener Unternehmen veräußert. Durch Firmenumstrukturierungen geriet das „Remigiushaus“ dann in das Eigentum der NEW AG. 2012 erwarb die TectoRent GmbH, ein Unternehmen der hiesigen Region das Gebäude. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung denkmalgeschützter Projekte (z. B. „Alte Reichsbank, Poststraße 8, Viersen) spezialisiert. Die Villa bildet heute das Herzstück einer Wohnanlage mit 47 Neubauwohnungen verteilt in drei Häusern. Die Gebäude liegen inmitten einer neu angelegten Parkanlage. Die Villa Marx dient ausschließlich dem Service und dem Wohlbefinden der Bewohner in der Anlage. Zeitgleich finden hier historische Ausstellungen, Filmvorführungen im hauseigenen Kino, musikalische Ereignisse, literarische Begegnungen und wissenschaftliche Diskurse statt. In der Villa Marx hat auch der bekannte „Viersener Salon“ des Vereins für Heimatpflege e. V. Viersen seine Heimat gefunden. Darüber hinaus lässt es sich hier gut essen und natürlich auch gut frühstücken.