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Digital denken – Ja zur Glasfaser in Viersen

Die Welt wird immer digitaler – in Zukunft wird es kaum noch etwas geben, was nicht digitalisiert ist. Bereits heute spüren wir dies im Alltag: beim Gebrauch des Smartphones oder der sozialen Medien, Online-Einkäufen, Internetdiensten, Buchungen, Reservierungen, Informationen. Die Liste ist lang. Für Gewerbetreibende wird der Mangel einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur sogar zur Existenzfrage werden. Wer nicht mithält, wird abgehängt. Man kann es also nicht oft genug sagen: Der Breitbandausbau ist wichtig und entscheidet über die zukünftige Attraktivität der Stadt als Wohn- und auch Wirtschaftsstandort.

Alte Leitungen unbedingt ersetzen

Bürgermeisterin Sabine Anemüller weist immer wieder auf die Bedeutung der flächendeckenden Versorgung mit Glasfaser hin. „Wir müssen an die Zukunft denken und uns nicht davon täuschen lassen, dass heute im Einzelfall das Internet schnell genug erscheint“, sagte Anemüller. „Die alten Leitungen werden schon bald nicht mehr ausreichen. Darum ist es wichtig, die für eine optimale Entwicklung der Stadt so wichtigen digitalen Weichen jetzt richtig zu stellen.“

Glasfaser ist Wettbewerbsfaktor

So wie die private Lebensqualität heutzutage entscheidend von leistungsfähigen Netzen abhängt, so ist der digitale Breitbandausbau auch für Schulen, Kindergärten wichtig und vor allem für die hier ansässigen Unternehmen ein elementarer Standort- und Wettbewerbsfaktor. Die rapide voranschreitende Digitalisierung wird das gesamte wirtschaftliche Handeln immer mehr bestimmen und durchdringen – von der Kundenkommunikation über die Steuerung von Produktionsprozessen bis zum Homeoffice. Aus diesem Grund ist das Thema Glasfaserausbau auch ein ganz zentrales Thema der Wirtschaftsförderung der Stadt Viersen.

Appell an alle Bürger: Ja zur Glasfaser!

Da so viele Ortschaften und Gewerbestandorte erreicht werden sollen, ist der Zeitraum des Ausbaus auf drei bis vier Jahre angelegt. Damit der flächendeckende Ausbau so zügig wie möglich vorangetrieben werden kann, unterstützt die Stadt Viersen das Projekt „Glasfaserausbau“ intensiv durch öffentliche Information der Bürger, Gewerbetreibenden und Unternehmen oder schnelle Genehmigungsverfahren für Baumaßnahmen.

Chancen und Vorteile des Ausbaus nutzen

Auch die städtische Grundstücks-Marketing-Gesellschaft (GMG) zieht mit an diesem starken Strang für die Zukunft und ermuntert hier vor allem die Menschen in den durch sie vermarkteten attraktiven Wohngebieten, auf keinen Fall den Anschluss zu verpassen. „Wir ermutigen jeden Einzelnen dazu, sich mit der Technologie und den sich daraus ergebenden Chancen und Vorteilen zu befassen“, so GMG-Geschäftsführerin und Technische Beigeordnete der Stadt Viersen Beatrice Kamper. Seit Beginn der Internetnutzung sei der durchschnittliche Datenverkehr pro Monat exponentiell gewachsen und somit auch die benötigte Bandbreite. Insofern sei es mehr als wahrscheinlich, dass eine heute gerade noch ausreichende Bandbreite in fünf Jahren bereits zu gering sein wird.