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Solaranlagen für Hauseigentümer in Viersen

Solaranlage für Immobilienbesitzer

Nachhaltig, effizient, unabhängig

Steigende Energiekosten lassen viele Immobilienbesitzer über Alternativen zur Energiegewinnung nachdenken. Die Nachfrage nach Photovoltaik bzw. einer Solaranlage für das eigene Dach ist aufgrund der hohen Strompreise in den letzten Jahren stark gestiegen. Was eine Solaranlage ausmacht und für wen sie sich lohnt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Was gilt es bezüglich einer Solaranlage zu beachten?

Eine Solaranlage nutzt die unerschöpfliche und frei verfügbare Quelle der Sonnenenergie auf nachhaltige Weise und reduziert so den ökologischen Fußabdruck. Hat sich die Anfangsinvestition amortisiert, profitiert man gleich doppelt. Die Kosten für eine eigene Solaranlage variieren nach Größe und Leistung. Die Leistung wird in Kilowatt-Peak (kWp) angegeben. Die Kosten der Anlage liegen zwischen 1.500 und 2.000 je kWp. Am Beispiel eines Vierpersonenhaushalts würde eine 8-kWp-Komplettanlage benötigt, die inklusive eines Stromspeichers ca. 20.000 Euro kostet. Hinzu kommen die Kosten für die jährliche Wartung, Versicherung und eventuelle Reparaturen.

Um auch nachts und an sonnenarmen Tagen von einer Solaranlage zu profitieren und sich noch unabhängiger vom Netzstrom zu machen, ist die Einrichtung eines Batteriespeichers ratsam. Die Akkus speichern den überschüssigen Strom, sodass er jederzeit zur Verfügung steht. Verfügt die Anlage nicht über einen solchen Energiespeicher, lassen sich nur rund 30 Prozent des erzeugten Stroms selbst nutzen. Die Lebenszeit der Akkus beträgt circa zehn bis 15 Jahre.

Eine solche Solaranlage zu mieten ist in den vergangenen Jahren zum Trend geworden. Bei etwa 40 Euro monatlich beginnen die Mietpreise und Sie sparen die Anschaffungskosten vollständig ein. Zudem profitieren Kunden von einem Rundum-Sorglos-Angebot inklusive Installation, Wartung, Reparatur uvm. Auch eine Finanzierung dieser Anlagen ist möglich, sodass sie nach der Laufzeit in den eigenen Besitz übergeht. Zu beachten ist hier allerdings, dass keine Fördermittel für die Miete der Solaranlage zur Verfügung stehen. Lediglich der Kauf wird bezuschusst.

Förderungen vom Staat, den Bundesländern und den Kommunen für die umweltfreundliche Energiequelle der Solaranlage sind vielfältig und orientieren sich an der Betriebsdauer der Anlage, der Einspeisung ins öffentliche Netz und der Speicherkapazität des Batteriespeichers. Die KfW-Bank vergibt zudem günstige Kredite, um den Kauf einer Solaranlage zu finanzieren. Zudem können Anschaffungs-, Betriebs- und Wartungskosten von der Steuer abgesetzt werden.

Wann lohnt sich eine Solaranlage aus wirtschaftlicher Sicht?

Die wirtschaftliche und politische Lage in Europa lässt die Stromtarife auf einen Rekordwert ansteigen. Betrachtet man seinen Stromzähler, kann man förmlich zusehen, wie das Geld verrinnt. Um sich zumindest ein stückweit unabhängiger von der Preisentwicklung der Strompreise zu machen, denken viele Immobilienbesitzer über eine Solaranlage für ihr Dach nach. Doch steigende Rohstoffpreise machen auch die Anschaffung einer solchen Photovoltaikanlage deutlich teurer. Ab wann sich die Anschaffung und Installation für das eigene Dach lohnt und diese rentabel ist, kommt auf unterschiedliche Faktoren an.

Wer sich 2022 für eine eigene Photovoltaikanlage entscheidet, bezahlt nicht nur in der Anschaffung deutlich mehr, als noch vor einigen Jahren, sondern erhält auch eine deutlich geringere Einspeisevergütung für den eigens erzeugten Solarstrom. Momentan liegt die Vergütung bei nicht einmal sieben Cent pro Kilowattstunde. Verglichen zum Vorjahr ist der Preis um ca. 16 Prozent gesunken. Eine Kilowattstunde beim Stromanbieter kostet mittlerweile rund 30 Cent. Das Umweltbundesamt warnt mittlerweile davor, dass sich neue Anlagen womöglich bald nicht mehr rechnen könnten, doch die Stiftung Warentest relativiert diese Aussage, denn besonders für den Eigenverbrauch wird Solarstrom immer attraktiver.

Die Besitzer einer Solaranlage auf dem eigenen Dach profitieren gleich doppelt. Sie produzieren ihren eigenen Strom quasi kostenlos, was sich speziell bei einem hohen Stromverbrauch im Haushalt und Garten aber auch für das Laden von E-Autos sehr positiv auswirkt. Zudem speisen sie alle Stromüberflüsse, die sie im eigenen Haushalt nicht verbrauchen, ins öffentliche Stromnetz ein und verkaufen diesen für sieben Cent pro Kilowattstunde an den Netzbetreiber. Selbstredend ist der Eigenverbrauch des Solarstroms deutlich rentabler als der Verkauf.

Eine eigene Solaranlage kann sich daher durchaus lohnen. Wichtig zu beachten sind einige Voraussetzungen wie die Höhe des eigenen Verbrauchs, wie das Dach konzipiert ist und wo sich der Standort der Solaranlage befindet sowie die Anschaffungskosten. Die zusätzliche Anschaffung eines Energiespeichers ist essentiell. Fördermittel können zudem den Anschaffungspreis zu einem Teil subventionieren. Kombiniert man die Photovoltaikanlage mit einer Wärmepumpe, kann man zudem Heizkosten in Form von beispielsweise Öl oder Gas einsparen und ist auch hier unabhängig von Energieversorgern.

Ob sich eine Solaranlage für Ihr Dach lohnt, können Sie mithilfe des Renditerechners der Stiftung Warentestunkompliziert ausrechnen.

 

Die Sonne ist unerschöpfliche Quelle des Lebens und lukrative Energiequelle zugleich.

 

Herzliche Grüße aus Viersen

 

Ihre Daniela Mischel

 

 

Quellen: Hauseigentümerverband Haus & Grund Deutschland, Stiftung Warentest, Eon, Enpal

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