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Vorgartengestaltung in Viersen

Vorgartengestaltung in Viersen

Grün statt grau für das Mikroklima

Bei der Gestaltung eines Vorgartens bieten sich unzählige Möglichkeiten an. Die Stadt Viersen macht sich stark für eine naturnahe Vorgartengestaltung in Viersen, um das Klima, die Artenvielfalt und somit unsere Umwelt zu schützen. Weg vom Grau hin zu Grün heißt die Devise. Welche Vorteile eine naturnahe Vorgartengestaltung hat, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Vorteile des naturnahen Vorgartens

Eine farbenfrohe Bepflanzung des eigenen Vorgartens hebt nicht nur die Stimmung der Menschen, lädt zum Verweilen ein und entspannt. Vor allem unsere heimischen Insekten lieben eine blühenden Vorgartengestaltung in Viersen. Von einem kleinen Vorgartenparadies profitieren somit alle.

Dabei muss ein grüner Vorgarten gar nicht viel Arbeit machen, denn es gibt eine Vielzahl heimischer Pflanzen, die nur minimale Pflege benötigen. Immergrüne Gehölze wie Buchsbaum, Rhododendron oder Stechpalme sowie mehrjährige, winterfeste Stauden wie der echte Lavendel müssen nur einmal im Jahr zurückgeschnitten werden. Die einjährige Sonnenblume bietet farbige Akzente über das ganze Jahr hinweg.

Zudem sind Bodendecker wie Veilchen, Primeln, Sonnenhut. Königskerze, Storchschnabel, Schafgarbe, Thymian oder Johanniskraut beliebte Gartenhelfer, da sie natürlich das Unkraut begrenzen und den Pflegeaufwand minimieren.

Werden die Böden mit verschiedenen Mulcharten bedeckt, können sie mehr Wasser aufnehmen und halten, sodass ein Verschlammen und Verdichten des Bodens verhindert wird. Das birgt auch Vorteile in den Sommermonaten, da diese mit Mulch bedeckten Böden seltener gegossen werden müssen.

Naturnahe Vorgartengestaltung in Viersen für ein besseres Mikroklima

Zu Zeiten des Klimawandels sind auch Städte und Gemeinden sowie ihre Bürgerinnen und Bürger gefragt, ihren Beitrag zu leisten. Dieses Mikroklima, das Temperatur, Luftfeuchte und Trockenheit in unserer direkten Umgebung beeinflusst, bestimmt unser Lebensumfeld maßgeblich mit.

Heiße Tage und Starkregenfälle werden zukünftig zunehmen. Mit einer naturnahen Vorgartengestaltung in Viersen kann jeder einzelne mit geringem Aufwand schon einiges in Sachen Klimawandel bewirken.

Bepflanzter Boden mit einem direkten Zugang zum Erdreich speichert Regenwasser, das anschließend wieder über die Pflanzen verdunstet. Der Kreislauf ist somit geschlossen und ein klimatischer Ausgleich, bessere Luft und angenehme Kühle im Sommer gewährleistet. Darüber hinaus schützt ein bewachsener Vorgarten auch das Haus vor Überschwemmungen, anders als Kies und Schotter. Dieser heizt sich im Sommer sehr stark auf und bietet Insekten und Vögeln weder Versteck noch Nahrungsgrundlage.

Schottergärten machen auf lange Sicht mehr Arbeit

Eine Entscheidung für Gestein im Vorgarten ist aus verschiedenen Gründen nicht ratsam. Auf der Fläche wird häufig Mutterboden abgetragen und ein wasserundurchlässiges Flies bzw. Folie verlegt, damit kein Unkraut durch das Gestein wächst.  Das macht auf lange Sicht mehr Arbeit, als ein bepflanzter Vorgarten, denn Unkraut, Algen, Flechten und Moose wachsen auf den Steinen. Die Steine oder den Kies davon zu befreien ist wesentlich aufwändiger. Zudem kann durch das wasserundurchlässige Flies oder Folie kein Regenwasser mehr versickern, sondern fliest zusätzlich in die Kanalisation oder staut sich an der Hauswand. Somit kann es bei langanhaltendem oder Starkregen zu Überflutungen kommen oder das Wasser in Gemäuer eintreten und für Schimmelbefall im Haus sorgen.
 
 
Mit Ihrer Vorgartengestaltung in Viersen können Sie ein intaktes Ökosystem schaffen, das zur Erhaltung der Artenvielfalt von Vögeln, Kleintieren und Insekten beiträgt und ihnen einen Lebensraum bietet. Lediglich eine kleine Wiese oder ein Beet mit Blumen und Kräutern im Vorgarten schafft ihnen den wichtigen Lebensraum und uns Menschen Nahrungsgrundlage, denn ohne die Bestäubung durch Insekten, werden Obst und Gemüse Mangelware.
 
 
Herzliche Grüße aus Viersen
 
 
Ihre Daniela Mischel
 

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