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Einbruchschutz

Einbruchschutz

Eigenheim und Bewohner schützen

Eine günstige Gelegenheit und schon ist ein Einbrecher im Haus oder der Wohnung. Das ist in Deutschland alle zwei Minuten der Fall. In Nordrhein-Westfalen stieg die Zahl der Einbruchversuche um 38 Prozent innerhalb der vergangenen Jahre. Weiterhin sind Hebelwerkzeuge wie Brecheisen und Schraubendreher gefolgt von Zange, Schlüssel, Bohrer und Hammer die beliebtesten Einbruchwerkzeuge. Wie Sie ihr Zuhause vor Einbrechern schützen können, erfahren Sie in diesem Beitrag zum Einbruchschutz.

Wann sind Einbrecher aktiv?

Entgegen der Annahme, Einbrecher würden vor allem Einfamilienhäuser nachts oder zur Ferienzeit bevorzugen, sieht die Realität anders aus. Einbrecher kommen vor allem tagsüber in der dunklen Jahreszeit, wenn niemand zuhause ist. Darüber hinaus finden rund drei Viertel aller Wohnungseinbrüche in Mehrfamilienhäusern statt. Sie sind oft schlecht gesichert und Bewohner sind leichtsinniger. Sie lassen die Haustüre offenstehen oder öffnen sie bedenkenlos per elektrischem Türöffner. Einbrecher haben somit schnell ungehinderten Zutritt zu den Kellerräumen und Wohnungen. In Mehrfamilienhäusern sind vor allem die Erdgeschosswohnungen am meisten gefährdet, da die Zugänge leicht erreichbar sind. Doch auch Wohnungen der oberen Etagen können betroffen sein, denn die Wohnungstüren sind oftmals nicht gesichert.

Wie kann ich mich vor Einbrechern schützen?

Damit es, wie bei einem Drittel aller Einbruchsversuche, auch wirklich nur beim Versuch bleibt, können Sie Schutzmaßnahmen treffen. Mechanische Sicherheitseinrichtungen spielen hier die wichtigste Rolle, denn Fenster und Türen lassen sich durch diese Zusatzelemente nicht mehr einfach aufhebeln. Vor allem der Faktor Zeit ist für Einbrecher relevant. Schaffen sie es nicht innerhalb weniger Augenblicke ins Haus oder die Wohnung, brechen sie den Versuch lieber ab. Ungesicherte Fenster und Türen lassen sich in wenigen Augenblicken mit lediglich einem Schraubenzieher öffnen. Polizeiliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Hauptangriffspunkte Fenster und Balkontüren in Einfamilienhäusern und Eingangstüren in Mehrfamilienhäusern sind. Fenster werden aufgrund der heute standardmäßigen Mehrfachverglasung nicht mehr eingeschlagen.

Es gibt auch einige natürliche Feinde des Einbrechers. Vor allem Hunde, Gänse, aber auch eine wachsame Nachbarschaft halten Einbrecher auf Abstand. Nicht zu unterschätzen ist zudem Licht. Wenn Sie beim Verlassen der Wohnung oder des Hauses eine Lichtquelle anlassen, die auf Einbrecher aufmerksam macht, hält sie diese ab. Auch Kameras an den Eingängen mit entsprechenden Warnschildern schrecken ab. Sollten die Einbrecher doch ins Eigentum gelangt sein, wirkt eine laute Alarmanlage, eventuell mit Lichtsignal und Anbindung an die örtliche Polizeistation, schnell abschreckend und die Einbrecher flüchten, um nicht entdeckt zu werden.

Einbruchschutz staatlich fördern lassen

Wussten Sie, dass der Staat Maßnahmen zum Einbruchschutz in Form von günstigen Krediten und Zuschüssen fördert? Informieren Sie sich zu Fördermaßnahmen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) des Bundes wie dem Förderprodukt “Einbruchschutz – Investitionszuschuss” für Mieter und Eigentümer sowie dem Förderprodukt “Altersgerecht Umbauen”.

Auch das Land Nordrhein-Westfalen bietet Fördermaßnahmen für den Einbau von einbruchhemmenden Sicherheitsmaßnahmen in privaten Wohnräumen an. Beispielsweise stellt das Land NRW günstige Wohnungsbaudarlehen für den Einbruchschutz zur Verfügung. Nähere Informationen direkt vom Land NRW zu den Fördermaßnahmen finden Sie hier.

 

Ist ihr Zuhause sicher? Machen Sie den Test und sorgen Sie vor! Gegen Einbruchversuche lassen sich einige Maßnahmen zum Einbruchschutz treffen.

 

Herzliche Grüße aus Viersen

 

Ihre Daniela Mischel

 

 

Quellen: Netzwerk „Zuhause sicher“, ABUS, BKA – Polizeiliche Kriminalstatistik

 

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