Popcorn Wunderlich

Popcorn Wunderlich

Die Süchtelner Popcorn-Fabrik stellt die Süßigkeit kesselfrisch und nach überlieferter Rezeptur her. In dem Familienbetrieb herrscht das ganze Jahr über Hochbetrieb.

Dafür steht Wunderlich:

Das Familienunternehmen in dritter Generation stellt Popcorn nach alter Rezeptur her. Nur aus Mais, Kölner Zucker und Öl entsteht im Herzen von Süchteln das aufgepoppte Mais in Handarbeit. Der Duft von frischem Popcorn schafft eine angenehme Atmosphäre und erinnert an Kirmes und Kino. Das nach dem Zweiten Weltkrieg aus den USA in Europa verbreitete Popcorn hat dank der Familie von Doris Wunderlich am linken Niederrhein viele Freunde gefunden.

Die Historie des Unternehmens:

Gertrude Meuter, die Großmutter von Doris Wunderlich, bot das Puffmais ab 1955 aus der ersten handgerührten Popcorn-Maschine für kesselfrisches Popcorn an. Der Verkauf lief über den Obst- und Gemüsestand auf der Mönchengladbacher Hindenburgstraße, aber auch über niederrheinische Wochen- und Jahrmärkte. Die Familie bestellte 1965 die erste amerikanische Popcorn-Maschine. 1968 wurde der erste Verkaufswagen eingeweiht. Unter Führung von Doris` Mutter Marianne wurde „En Moppe- bud“ zum Begriff für frische Süßwaren aus dem Marktwagen wie gebrannte Mandeln, Zuckerwatte und eben Popcorn. Von Kindesbeinen an half Doris Wunderlich, heute 45, bei Jahrmärkten und Stadtfesten während der Schulferien und an den Wochenenden.

Was und wie produziert Wunderlich:

Spezieller amerikanischer und französischer Mais wird im Rührwerk der Wunderlich-Popcorn-Küche auf 180° Celsius erhitzt, karamellisiert, gesiebt und in 300-Gramm-Beuteln verpackt. Seit gut einem Jahr bietet Wunderlich ihr Produkt nicht nur aus dem Fahrgeschäft auf Jahrmärkten und Stadtfesten an, sondern auch im Online-Shop sowie in vielen Supermärkten in der Region. Entgegen dem Trend gibt es das Wunderlich-Popcorn nicht in verschiedenen Geschmacksrichtungen, sondern nur das Original.

Was ist das Besondere an Wunderlich:

Wunderlich setzt nicht wie andernorts üblich auf Heißluftverfahren, sondern stellt das Popcorn klassisch im Kessel her. Das kommt dem Geschmack zugute, auch wenn mehr Körner durchs Sieb rasseln. Besonders ist auch das Firmen-Emblem, das eine blaue Palme zeigt und einen Hauch Südsee suggeriert. Doris‘ Wunderlichs Großvater Franz Meuter hat sie gezeichnet, als der Marktstand auch Trauben und Kokosnüsse anbot. Bis heute ist die Palme das Symbol für Wunderlich-Popcorn.

Der Standort:

Die Popcorn-Fabrik in Süchteln an der Düsseldorfer Straße 35 platzt aus allen Nähten, seitdem die Produktion für die Belieferung von Verbrauchermärkten hochgeschraubt wurde. Seitdem ist die Wunderlich-Tüte über den Niederrhein hinaus in ganz NRW vertreten. Der Logistiker, der täglich das auf Paletten in Papierboxen gestapelte und verschweißte Popcorn mit dem LKW in Süchteln abholt, muss sich auf engstem Raum bewegen. Mit vereinten Kräften sind GMG und Wirtschaftsförderung der Stadt Viersen dabei, für das Familienunternehmen einen adäquaten Standort in Viersen zu suchen.

Betriebsklima und Karrierechancen:

Das Betriebsklima in dem Unternehmen, in dem Handwerk wie Handel sich die Hand reichen, ist herzlich-familiär und erfrischend direkt. Weil die Produktion deutlich erhöht wurde, will Wunderlich neben Aushilfskräften spätestens dann zusätzliche Mitarbeiter einstellen, wenn ein geeigneter neuer Standort gefunden ist.

Die Chefs:

Doris und Jörg Wunderlich sind seit 24 Jahren verheiratet und haben zwei erwachsene Söhne, die beide studieren. Während Doris ein echtes Marktmädchen ist, kommt Jörg Wunderlich aus der Restaurant „Le Mampf“ an der Düsseldorfer Straße 37. Nachdem die Eltern des 50-Jährigen den Betrieb – bekannt für die deftige Wurstküche mit eigener Produktion – geschlossen und in den wohlverdienten Ruhestand gegangen sind, widmet sich der gelernte Metzger mit voller Kraft dem Popcorn-Geschäft seiner Frau. So wurde aus „Le Mampf“ die Wunderliche Popcorn-Fabrik.

Darum ist Wunderlich ein Hidden Champion:

Wer sich auf Traditionsmärkten wie Öcher Bend oder Pützchens Markt sowie auf dem Aachener Weihnachtsmarkt mit seinem Produkt einen Stammplatz erobert hat und die Naschkatzen aus Nah und Fern anzieht, dürfte als Hidden Champion durchgehen. Doch nicht nur in die Karlsstadt pilgern die rheinischen Süßmäuler zum Wunderlich-Stand, um das Original made in Süchteln zu genießen. Im Rheinland, in der Eifel und über NRW hinaus erfreut sich das Süchtelner Produkt wachsender Beliebtheit. Popcorn in dieser Qualität bietet niederrheinweit kein anderes Unternehmen an. Zumal das leckere Knallmais eine Renaissance erfahren hat.

Wo stoßen die Viersener bzw. Endverbraucher im Alltag auf Wunderlich-Produkte?

Obwohl in Süchteln zuhause, ist Wunderlich-Popcorn auf dem Süchtelner Wochenmarkt nicht vertreten. Dafür aber an vielen anderen Stellen in Viersen, zum Beispiel in den Rewe-Märkten in Süchteln und Dülken sowie bei Edeka-Zielke in Viersen. Viele freie Supermärkte in der Region bieten die handlichen Wunderlich-Tüten an, zum Beispiel Esch in Lobberich oder Kroppen in Grefrath.

Hidden Champion Popcorn Wunderlich
In die typische Wunderlich-Tüte mit der blauen Palme passen 300 Gramm Popcorn. Alles wird manuell abgepackt.

Kontakt:

Popcorn Wunderlich
Düsseldorfer Straße 35
41749 Viersen-Süchteln
Tel. 0163 7071301

E-Mail info@popcorn-shop.com

www.popcorn-wunderlich.de

Feldges Polstermöbel

Feldges Polstermöbel Familie Feldges

Die Manufaktur in Familienhand liefert noch echte Handwerkskunst bei Polstermöbeln made in Viersen.

Dafür steht Feldges Polstermöbel:

Feldges ist eine Manufaktur für exklusive Polstermöbel. Das Sofa ist der Klassiker. Aber auch Sessel, Sitzgruppen und Boxspringbetten gehören zum Repertoire. Darüber hinaus polstert Feldges in allen Variationen, sogar für Boote, Wohnwagen, Wohnmobile und Hundekörbchen. Textile Vielfalt sichern über 1000 verschiedene Stoffe, ferner Leder und Kunstleder.

Die Historie des Unternehmens:

Der Polsterer Fritz Feldges startet 1940 in Dülken am Schiricksweg als Hersteller von Matratzen. 1955 wird eine Firma daraus, nun firmiert Feldges als Polsterei. 1965 erfolgt der Umzug zur Brabanter Straße, wo heute noch der Firmensitz ist. Die zweite Generation ist Friedrich Wilhelm Feldges (82), der die Polsterei am 16.03.2005 an die dritte Generation übergibt: Friedhelm (56) und Maria Feldges (55). In der 4. Generation arbeitet der Polsterer Friedhelm Feldges jun. ebenfalls schon im Betrieb.

Was und wie produziert Feldges?

Das selten gewordene Handwerk der Polsterei und Möbelschreinerei wird an der Brabanter Straße 169 in Perfektion betrieben. Die Palette reicht von der klassischen Chaiselongue über die moderne Récamière bis hin zum Designer-Sofa für Wohn-Ästheten. Für die Manufaktur holt Feldges fast alle Materialien wie Holz, Tuch, Schaumstoff oder Zubehör aus der Region Niederrhein.

Das ist das Besondere:

Feldges stellt Polstermöbel nach Maß her – nichts von der Stange, alles Unikate. Für den 2,10 Meter großen Riesen wird das Sofa ebenso angepasst wie für die zierliche 1,50- Meter-Dame. Besonders ist auch, dass Feldges alte Schätzlein wieder so aufmöbelt, dass sie höchsten Wohnansprüchen genügen. Vor dem ersten Handgriff steht immer eine intensive Beratung. Und: Es wird nichts weggeworfen.

Der Standort:

Seit mehr als einem halben Jahrhundert produziert Feldges die schönsten Polstermöbel aus einer einzigen Werkstatt – Schreinerei und Polsterei – an der Brabanter Straße im Dülkener Norden. Dort schlägt das Herz des immer seltener werdenden Handwerks. Der Showroom befindet sich direkt gegenüber.

Betriebsklima und Karrierechancen:

Fluktuation ist ein Fremdwort im zwölfköpfigen Feldges-Team. Die meisten Mitarbeiter sind seit 20 oder mehr Jahren dabei. Das Betriebsklima ist herzlich. Regelmäßig werden Polsterer ausgebildet. Behinderte Menschen werden besonders gefördert. 2018 erhielt Feldges den erstmals verliehenen Reha-Preis der Berufsgenossenschaft für die Wiedereingliederung eines Mitarbeiters nach einem Motorradunfall.

Die Chefs:

Friedhelm und Maria Feldges machen kein großes Aufhebens um sich, sondern fühlen sich als Teil des Feldges-Teams. Friedhelm Feldges kümmert sich um das Handwerk, seine Ehefrau um die Geschäftsführung. Stolz ist das Ehepaar, dass mit dem 23-jährigen Sohn Friedhelm Feldges jun. bereits die 4. Generation in den Betrieb eingestiegen ist. Die Tochter Julia (21) ist in der Werbung unterstützend tätig.

Darum ist Feldges ein Hidden Champion:

Berlin, München, Kitzbühel, London, Shanghai – Polstermöbel aus der Dülkener Manufaktur sind weltweit vertreten – in den USA, in China, Saudi-Arabien und in vielen europäischen Ländern. Der Adel, die Betuchten, Architekten und Promis wissen die Qualität von Feldges in ihrem Zuhause zu schätzen. Privatleute wie Unternehmen vertrauen auf diese Qualität.

Wo stoßen die Viersener auf Produkte von Feldges?

Feldges-Polstermöbel stehen in Privathaushalten, in Hotels, Unternehmen, Arztpraxen, Kneipen oder Restaurants. In Traditionshäusern wie der Mühlrather Mühle nahm der Gast ebenso gerne auf Feldges-Polstern Platz wie die Orpheum-Schauspieler bei den legendären Auftritten des Dülkener Karnevals-Ensembles. Schrill aber wahr: Aus einem Sofabezug wird schon mal ein Kleid.

Feldges Polstermöbel Couch
Dieses Sofa ist ein alter Speicherfund. Feldges hat das Schmuckstück komplett neu aufgearbeitet und mit neuem Federkern in modernem Flanell bezogen.

Kontakt:

Feldges Polstermöbel
Brabanter Straße 169
41751 Viersen-Dülken
Tel. 02162 55470


E-Mail info@feldges-polstermoebel.de

www.feldges-polstermoebel.de

PERI GmbH

PERI GmbH Frank Janowski

Der Verschaler schafft den stabilen Rahmen und ist gerüstet für bauliche Herausforderungen jeglicher Art.

Dafür steht PERI:

PERI bietet Schalungssysteme und Gerüste sowohl für den Hoch- als auch für den Tiefbau. Die Schalung ist die Gussform, in die Frischbeton zur Herstellung von Betonbauteilen eingebracht wird. So schafft PERI das Grundgerüst für Häuser, Brücken und Tunnel. PERI beschäftigt auf allen Kontinenten rund 10.000 Mitarbeiter. Der Name wird von der griechischen Präposition „peri“ abgeleitet und bedeutet „um, herum“.

Die Historie des Unternehmens:

PERI hat 2019 50-jähriges Bestehen gefeiert. Das Familienunternehmen in zweiter Generation wird 1969 von Artur Schwörer und seiner Frau Christl im schwäbischen Weißenhorn gegründet. Ziel ist von Anfang an die Rationalisierung des Betonbaus. Der erste Großauftrag ist das zur Bauzeit 1974 weltgrößte Schiffshebewerk Scharnebeck bei Lüneburg, das Mittellandkanal und Elbe über einen Höhenunterschied von 38 Metern verbindet. Das hat mit Peri-Schalungsträgern in Überlänge funktioniert.

Was und wie wird produziert?

PERI produziert Schalungen und Gerüste und stellt über den Verkauf und die Vermietung sicher, dass Wolkenkratzer, Schlösser, Kirchen, Brücken, Bürotürme, Museen, Industriebauten etc. stabil entstehen können. Vom ersten Spatenstich bis zur Vollendung begleitet PERI als Gesamtanbieter den Bauprozess.

Das ist das Besondere:

Bei PERI erhalten die Kunden Lösungen aus einer Hand: Schalung, Gerüst, Beratung. Das betrifft u.a. Engineering, Vormontage, 3D-Design, Softwarelösungen.

Der Standort:

Um Bauunternehmen und Gerüstbaubetriebe bei Ihren Projekten ideal unterstützen zu können, hält PERI Kauf- und Mietmaterial für unterschiedlichste Anforderungen am Standort in Mackenstein vor. Dort hat PERI ideale Voraussetzungen. Die 2009 bezogene Betriebsfläche ist von anfänglich 40.000 mittlerweile auf 50.000 m² gewachsen. Die optimalen Rahmenbedingungen gibt es auch dank der Unterstützung der Viersener Wirtschaftsförderung und der GMG. Viersen mit rund 100 Mitarbeitern ist einer von neun Standorten in Deutschland. Von dort aus wird der Großraum Düsseldorf versorgt.

Betriebsklima und Karrierechancen:

Regelmäßig bildet PERI am Standort Viersen ein halbes Dutzend Lehrlinge aus, u.a. zum Industriekaufmann, Groß- und Außenhandelskaufmann, Lagerfachkraft. Trotz der Größe des Unternehmens herrscht ein familiärer Umgangston.

Der Chef:

Frank Janowski (54) ist seit 24 Jahren bei PERI. Seit 14 Jahren leitet der Diplom-Ingenieur – gebürtig aus Essen – die Niederlassung Düsseldorf in Mackenstein.

Darum ist PERI ein Hidden Champion:

PERI ist einer der führenden Anbieter und Hersteller von Schalungs- und Gerüstsystemen. Die Ingenieure des Unternehmens sorgen auf den größten Baustellen der Welt für Qualität. PERI hat für viele Meisterwerke der Architektur das Grundgerüst geliefert. Und will immer hoch hinaus: Das mit PERI-Knowhow entstandene Lahkta Center in St. Petersburg ist zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung anno 2019 mit 462 Metern das höchste Gebäude Europas. Ein Großprojekt war auch der Bau der beiden Schleusen am Panama-Kanal vor knapp vier Jahren. Aber auch die PERI-gestützte Sanierung des Torbaus von Schloss Neuschwanstein in Füssen oder der Ausbau des Münchener Olympiaturms waren spektakulär.

Wo stoßen die Viersener bzw. Endverbraucher im All- tag auf Produkte von PERI?

Das Viersener Stadthaus am Rathausmarkt 1 ist anno 2005 in PERI-Verschalung entstanden. In Düsseldorf stehen die Gehry-Häuser im Medienhafen PERI-stabil. Nebenan wird gerade der neue Bürokomplex Mizal bezogen, ebenfalls über PERI gebaut. Auch der Upper Nord Tower neben dem Arag-Haus in der Landeshauptstadt ist mit Schalungs- und Gerüst-Technologie aus Dülken hochgezogen worden.

PERI GmbH Vodafone Campus
Gebaut mit PERI-Knowhow: Der Vodafone Campus Düsseldorf besteht aus einem 76 Meter hohen Büroturm.

Kontakt:

PERI GmbH | Niederlassung Düsseldorf
Mackensteiner Straße 35
41751 Viersen-Dülken
Tel. 02162 26640

duesseldorf@peri.de

www.peri.de/duesseldorf

Mars Confectionery Supply GmbH

Mars Viersen Luftaufnahme

Seit 1979 produziert die Fabrik in Mackenstein am laufenden Band Gaumengenuss für Genießer. Bis heute gilt: In Viersen macht Mars mobil.

Dafür steht Mars:

Mars ist zum Synonym geworden für Schokoriegel. Dass allen Naschkatzen das „Futter“ nicht ausgeht, dafür sorgen beim US-amerikanischen Süßwarenhersteller Mars Incorporated 125.000 Mitarbeiter weltweit. Am Standort Viersen produziert Mars die Schokoriegel Twix – vor 1991 Raider – und Balisto sowie Komponenten der Mischung Celebrations. Balisto kommt ausschließlich aus Viersen.

Die Historie:

Die Viersener Fabrik gehört zum Familienunternehmen, das in über 80 Ländern Süßes produziert. 1911 beginnt Frank C. Mars in seiner Küche an der Westküste der USA damit, Süßes herzustellen. 1923 erfindet er „Milky Way“. Seit 1961 verkauft Mars Schokoriegel in Deutschland. In 4. Generation lebt Familie Mars das Bodenständige vor. Am 30.05.1979 geht der erste Mars-Schokoriegel in Viersen vom Band.

Was und wie produziert Mars?

Im Werk Viersen werden jedes Jahr etwa 53.000 Tonnen Süßwaren für rund 30 Länder hergestellt. In 40 Jahren hat Mars in Viersen 57 Milliarden Schokoriegel hergestellt. Innerhalb des Mars-Supply-Netzwerks hat der Standort Viersen eine wichtige Rolle und beliefert neben Europa auch die USA und einige arabische Länder. In den Maschinenpark wird ständig investiert.

Das ist das Besondere:

Mars hat fünf Werte für sich aufgestellt, die jeder Mitarbeiter verinnerlicht: Qualität, Verantwortung, Freiheit, Gegenseitigkeit, Effizienz. Das Unternehmen bringt sich sozial, kulturell und gesellschaftlich vielfältig ein. So veranstaltet Mars zusammen mit der Viersener Tafel einen Weihnachtsmarkt. Hinzu kommt das Umweltbewusstsein: Ziel ist, ab 2040 an allen Standorten CO2-neutral zu produzieren.

Der Standort:

Mars hat nach eigenem Bekunden am Standort Viersen in den vergangenen Jahren einen zweistelligen Millionenbetrag in umweltfreundliche Technologie investiert. Zwar ist der Deutschlandsitz der Mars Chocolate wegen der Übernahme von Wrigley mittlerweile von Viersen nach Bayern verlagert worden. Die Produktionsabteilung ist aber in Viersen geblieben. Die Investition in Höhe von drei Mio. Euro in eine neue Verpackungsanlage anno 2018 war ein Zeichen, dass Mars auf den Standort am Niederrhein langfristig setzt. Zu Wirtschaftsförderung und GMG-Viersen besteht ein kurzer Draht und intensiver Austausch.

Betriebsklima und Karrierechancen:

Unter den 340 Mitarbeitern sind im Schnitt ein Dutzend Auszubildende. Das Gemeinschaftsgefühl wird gestärkt, Mars-Mitarbeiter bezeichnen sich selbst als „Marsianer“. Die Hierarchien sind flach, der Mitarbeiter ist „Partner auf Augenhöhe“. In Viersen arbeiten noch etliche aus den Anfängen. Als mitarbeiterorientiertes Unternehmen rangiert Mars im Ranking „Deutschlands Beste Arbeitgeber“ weit oben.

Der Chef:

Fabrikdirektor Patrick Hölscher (41) ist Wirtschafts-Ingenieur mit Schwerpunkt Chemie. Der gebürtige Münsteraner, der in Essen mit Frau und zwei Kindern wohnt, steht seit knapp sechs Jahren am Industriering 17 auf der Kommandobrücke.

Darum ist Mars ein Hidden Champion:

Mars ist bei Süßwaren ein Global Player. Fast jedes Kind auf der Welt kennt den Riegel Mars, er ist in aller Munde. Allein in Viersen produziert Mars täglich zehn Mio. Snacks. Der Jahresumsatz betrug zuletzt weltweit 1,8 Milliarden Euro.

Wo stoßen die Viersener auf Produkte von Mars?

In jedem Markt und an jedem Kiosk liegen die Riegel und Knabber-Produkte von Mars aus. Bis zum nächsten Schokogenuss sind es meist nur wenige Meter. Mars ist mittlerweile im Viersener Bewusstsein fast so verankert wie früher Kaiser’s.

Mars Viersen Manager Patrick Hölscher
Der Viersener Mars-Chef Patrick Hölscher im Konferenzraum vor einem Twix-Doppelriegel.

Kontakt:

Mars Confectionery Supply GmbH
Industriering 17
41751 Viersen-Dülken
Tel. 02162 50000

E-Mail info@mars.de

www.mars.de

Mars Viersen

Eule Industrial Robotics

Eule Industrial Robotics

Die Eule ist das Symbol für Weisheit und Scharfsinn. Danach hat sich der Elektroniker aus Mackenstein benannt.

Dafür steht Eule Industrial Robotics:

Die Abkürzung Eule stand ursprünglich für Elektronik und Leistungs-Elektronik. Das Unternehmen steht heute für intelligente Software-Lösungen mit Industrierobotern in unterschiedlichen Branchen, zum Beispiel Lebensmittel, Konsumgüter, Automobil. Eule entwickelt die Elektronik. Zum Firmenbestand gehört auch ein Messlabor.

Die Historie:

Andreas Hessel hat das Unternehmen 1987 in Krefeld gegründet. 1992 stieß der Kommunikationselektroniker Michael Jagodic hinzu. Ab 2000 vertrieb Eule für Bosch Industrieroboter. Seit 2005 ist Eule Vertriebspartner der Firma Stäubli. 2008 stand im Zeichen von Expansion und Umzug nach Dülken-Mackenstein mit einer Vervierfachung der Nutzfläche. Seit 2014 ist Eule Provider für ABB-Roboter.

Was und wie produziert Eule Industrial Robotics?

Eule fertigt Roboter-Zubehör für die Vertriebspartner ABB und Stäubli. Aber auch komplette Sondermaschinen werden hergestellt. Die meisten der 15 Mitarbeiter sind Programmierer und Elektrotechniker. Sie betreuen wie eine Art „Roboter-Feuerwehr“ 300 bis 400 laufende Maschinen.

Das ist das Besondere an Eule:

„Wir verdienen unser Geld mit Denken“, sagt Eule-Chef Andreas Hessel. Flache Hierarchien und lockerer Umgangston können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Präzision und Innovation in der Robotertechnologie ausschlaggebend sind für den Erfolg des Unternehmens.

Der Standort:

In Mackenstein hat Eule auf 2000 m² ideale Voraussetzungen, sich zu entfalten und gegebenenfalls zu expandieren. Eule ist der Viersener Wirtschaftsförderung und der GMG dankbar, diese großzügige Fläche mit guter Infrastruktur zur Verfügung gestellt zu haben.

Betriebsklima und Karrierechancen:

Wer bei Eule arbeitet, ist Teamplayer und interdisziplinär unterwegs. Fachlicher Austausch geschieht in familiärer Atmosphäre. Es gibt so gut wie keine Fluktuation. Ausgebildet wird für den eigenen Bedarf, die Azubis sind in der Regel Elektroniker.

Der Chef:

Andreas Hessel ist Elektrotechniker. Der Krefelder, der heute in Viersen lebt, versprüht ein wenig den Charme von Steve Jobs, Bill Gate & Co. Blitzschnell im Denken und Handeln, hat der 51-Jährige die Firma mit 19 Jahren in einer Garage gegründet und zu einem Global Player entwickelt.

Darum ist Eule ein Hidden Champion:

Eule ist in einem Nischenmarkt einer der Weltmarktführer und bis China unterwegs. Das regionale Netzwerk stahlt in alle Kontinente hinein. Industrieroboter laufen dank Eule präzise wie ein Schweizer Uhrwerk.

Wo stoßen die Viersener auf Produkte von Eule Industrial Robotics?

Der verpackte Käse beim Discounter, der Pizzaburger von Dr. Oetker, die Schokolade von Milka, Tuc, Schuh’s Waffelspezialitäten, die Backmischung – sie alle liegen dank flinker Roboter aus der Eule-Schmiede kundengerecht in Reih und Glied in der Auslage. Auch dass die Klappen der meisten Auto-Kofferräume per Gasdruckdämpfer perfekt funktionieren, gewährleisten die Elektroniker vom Viersener Industriering.

Eule Industrial Robotics Roboter von ABB
So sieht ein Industrieroboter aus dem Hause Eule aus.

Kontakt:

Eule Industrial Robotics GmbH & Co. KG
Industriering 14
41751 Viersen-Dülken
Tel. 02162 89779-0

E-Mail vertrieb@eule-robotics.de

www.eule-robotics.de

APD Schlauchtechnik

APD Schlauchtechnik

APD Schlauchtechnik – Dank eines Produktes aus Mackenstein wird der Garten ohne Knick in der Pipeline bewässert.

Dafür steht APD?

APD Schlauchtechnik ist Hersteller von Schläuchen aus thermoplastischen Werkstoffen. Zum Portfolio des Viersener Unternehmens gehören nicht nur Bewässerungsschläuche für den Garten, sondern auch Kunststoffspiralschläuche für Saug- und Druckanwendungen, Druckluft-, Monoextrudierte und Warmluftschläuche sowie Schläuche für den Baubereich. Sämtliches Zubehör rund um die Industrieschlauchtechnik sowie Anschlussteile und Armaturen im Gartenbereich erweitern die Produktpalette.

Die Historie des Unternehmens:

Das Unternehmen gründet sich 1972 in Darmstadt. 2015 erfolgt die Übernahme durch die Schauenburg Gruppe. Dank der Vermittlung der Viersener Wirtschaftsförderung und insbesondere der Grundstücks-Marketing-Gesellschaft gelingt Ende 2017 der Umzug nach Viersen-Mackenstein.

Was und wie wird produziert?

Allein vom Smartflex SMT Gartenschlauch stellt APD zwei Mio. Meter pro Jahr her. Die Produkte sind in der Regel aus PVC oder Gummi. Alle Schläuche sind blei- und cadmiumfrei, einige Versionen lebensmitteltauglich. 90 % des Ausschusses werden wieder in den eigenen Produktionskreislauf gebracht.

Das ist das Besondere:

Das Vorzeigeprodukt von APD ist der Smartflex SMT Wasserschlauch. Es ist eine Weiterentwicklung der bisher bekannten Schläuche mit Kreuz-, Trikot- und NTS-Gewebe, wodurch der Schlauch selbst bei einer 360-Grad-Drehung den vollen Wasserdurchlauf gewährleistet.

Der Standort:

28.000 m², darunter eine 17.300 m² große Halle, bieten APD im Industriegebiet Mackenstein viel Platz zum Entwickeln. Auf 6500 m² wird produziert, der Rest ist Lager und bietet Platz für 12.000 Palettenstellplätze. Der Mitarbeiterstamm ist seit Anfang 2018 bereits auf 100 angestiegen.

Betriebsklima und Karrierechancen:

Ein gutes Betriebsklima ist fest im Leitbild von APD verankert. Das Unternehmen bildet derzeit 7 Lehrlinge im technischen und kaufmännischen Bereich aus und das vornehmlich für den eigenen Bedarf. Bewerber können eine Karriere in den Bereichen Produktion, Lager, Werkzeugbau und Verwaltung anstreben. „Wir suchen laufend junge, motivierte Menschen in allen Bereichen“, sagte Roland Skowronek.

Der Chef:

Der Kaufmann Roland Skowronek ist seit 20 Jahren Betriebsleiter bei APD. Der 55-jährige gebürtige Hildesheimer, der heute in Kempen lebt, ist seit 1992 im Schlauchgeschäft.

Darum ist APD ein Hidden Champion:

APD stellt mit dem Smartflex SMT nach eigenem Bekunden den „besten Gartenschlauch der Welt“ her. Das Unternehmen überzeugt zudem mit einer umfangreichen und innovativen Produktpalette rund um die Schlauchtechnik. APD produziert ebenso Spezialschläuche für sämtliche Einsatzgebiete. Dazu gehören beispielsweise monoextrudierte Schläuche, Absaugschläuche, abriebfeste Schläuche, Flachschläuche, Kabelschutzschläuche oder Panzerschläuche.

Wo stoßen die Viersener bzw. die Endverbraucher im Alltag auf Produkte von APD?

Bisher ist der neue Gartenschlauch im Profibaumarkt und Online zu finden. APD beliefert mit anderen Produkten viele Baumärkte deutschlandweit, zum Beispiel bei Pumpen, in der Aquaristik oder der Landwirtschaft.

APD Doppelspiralschlauch
Dieser PVC-Schlauch mit Doppelspirale ist eine Weltneuheit.

Kontakt:

APD Schlauchtechnik GmbH
Technologiering 12
41751 Viersen-Dülken
Tel. 02163 949960

Email info@apd-schlauchtechnik.de

www.smartflex.de

DIETERMANN GmbH + Co. KG

Hidden Champion Dietermann

DIETERMANN Metallgießerei – Seit fast 100 Jahren gießt das Unternehmen individuelle Teile für Maschinen. In dem Familienbetrieb stehen die Zeichen auf Wachstum.

Dafür steht DIETERMANN:

DIETERMANN verknüpft ein uraltes Produktionsverfahren mit modernsten Simulations- und Produktionsmethoden. Es geht um anspruchsvollen industriellen Sandguss. Flüssiges Metall wird in die gewünschte Form gebracht. Die Teile werden individuell auf Kundenwunsch einbaufertig hergestellt.

Die Historie des Unternehmens:

DIETERMANN Guss ist seit 1921 in Dülken etabliert, steht also kurz vor dem „Hundertjährigen“. Anfangs wurden Teile für Textilmaschinen hergestellt. Seit 1976 gießt der 100-Mitarbeiter-Betrieb im Gewerbegebiet Mackenstein.

Was und wie produziert DIETERMANN?

90 Prozent der Produkte sind aus Aluminium, der Rest aus Kupferlegierungen. Rund 100.000 Gussstücke pro Jahr werden hergestellt. Die Teile sind für Maschinenbau, Energiewirtschaft, Schienenfahrzeugtechnik, Motorenbau, Industriearmaturen und Elektroindustrie.

Das ist das Besondere:

Es ist für jeden Mitarbeiter ein faszinierender Vorgang, flüssiges Aluminium zu gießen. Bauteile werden bei DIETERMANN „geboren“, indem flüssiges Metall in eine Form aus Sand gegossen und dieses Bauteil anschließend auf CNC-Maschinen auf das μ genau bearbeitet wird. Aluminium ist ein besonderes Metall. Es ist leichter als Eisen, gibt die Wärmeabfuhr schneller ab, ist korrosionsbeständig und sieht edel aus.

Der Standort:

Im Industriegebiet Mackenstein fühlt DIETERMANN sich nach eigenem Bekunden seit 43 Jahren sehr wohl. Das Gebiet liegt verkehrsgünstig, und es können ausreichend qualifizierte Mitarbeiter rekrutiert werden. In der Nachbarschaft konnten einige Grundstücke erworben werden. Vor kurzem wurde eine neue Halle gebaut. DIETERMANN investiert weiter in moderne Anlagen und Maschinen.

Betriebsklima und Karrierechancen:

Viele Mitarbeiter sind schon sehr lange bei DIETERMANN. Betriebstreue der Mitarbeiter wird durch sichere Arbeitsplätze unabhängig von Konjunkturschwankungen belohnt. Die Gießerei beschäftigt regelmäßig drei bis sechs Azubis in der Sparte Gießereimechaniker. Seit kurzem wird auch zum Zerspanungsmechaniker ausgebildet. Vom Job-Center ist DIETERMANN für die Integration von Langzeit-Arbeitslosen ausgezeichnet worden.

Der Chef:

Der Wirtschafts-Ingenieur Franz Georg Reiners (42) führt seit 2009 das Unternehmen. Sein Vater Franz Michael Reiners und sein Großvater Dr. Franz Reiners haben DIETERMANN im Jahr 1972 übernommen. Franz Georg Reiners hat u.a. in China gearbeitet, bevor er in dritter Generation auf die DIETERMANN-Kommandobrücke trat.

Darum ist DIETERMANN ein Hidden Champion:

Weil weltweit viele Schiffen oder Züge ohne Bauteile von DIETERMANN nicht fahren, viele Maschinen nicht Ihren Dienst tun und viele Produktionswerke stillstehen würden, wenn in ihnen nicht bei DIETERMANN hergestellte Bauteile verbaut wären. Die Breite der Möglichkeiten, mit der DIETERMANN Gussteile in allen Größen, Geometrien und in jeweils gewünschter Stückzahl produziert, ist unendlich. Die großen Deutschen und europäischen Maschinenbauer können nur fertigen, wenn sie einen leistungsfähigen Zulieferer wie DIETERMANN in ihrer Nähe haben.

Wo stoßen die Viersener bzw. Endverbraucher auf Produkte von DIETERMANN?

Die Kabinen der Wuppertaler Schwebebahn hängen an einem Gussteil von DIETERMANN. Viele Zeitungen werden in der Druckerei transportiert mit Druckluft, die auf DIETERMANN Bauteilen produziert wird. Lebensmittel werden eingeschweißt auf Anlagen, in denen Gussteile aus Dülken ihren Dienst versehen. Die Motoren von Traktoren werden mit Luft aufgeladen, die durch Bauteile von DIETERMANN strömt. Chips von Handys werden produziert unter Vakuum, welches mit Komponenten aus Dülken erzeugt wird.

Hidden Champion Dietermann Franz-Georg Reiners
Franz Georg Reiners zeigt einen Kompressor, das Bauteil ist bei DIETERMANN entstanden.

Kontakt:
DIETERMANN GmbH + Co. KG
Chemiestraße 1-3
41751 Viersen
Tel. 02162 483820

E-Mail info@dietermann-guss.de

www.dietermann-guss.de

HUECK Rheinische GmbH

HUECK Rheinische GmbH GF Wolfgang Stoffel

HUECK Rheinische – Die menschliche Haut muss elastisch, robust und attraktiv sein. Genau diese Eigenschaften gelten für HUECK-Produkte.

Dafür steht HUECK:

Die HUECK Rheinische ist Entwicklungs- und Fertigungs-Experte für mehr als 10.000 Oberflächen-Designs. Produziert werden für die Holzwerkstoff-Industrie hochwertige Pressbleche, Presspolster und Dekore in Gravurtechnik. Mit dem Prägewerkzeug, dem Pressblech, erstellen die Kunden die Holzwerkstoffe. Die Möbel und Fußböden mit HUECK-Strukturen sind auf allen Kontinenten vertreten.    

Die Historie:

Die Firmengeschichte beginnt 1938, als Familie Hueck in Lüdenscheid mit der Produktion von großformatigen Messing- und Aluminium-Blechen startet. 1994 kauft HUECK den Mitbewerber Standex in Viersen, der seit den 1980er-Jahren an der Helmholtzstraße sitzt. Der Grund ist, dass Standex bereits auf strukturierte Pressbleche spezialisiert ist, HUECK aber nur auf Glattbleche. 1999 steigt die Berndorf AG aus Österreich bei HUECK ein, 2015 erfolgt die vollständige Übernahme. HUECK übernimmt 2007 die Rheinische Press Pad in Stolberg. In Viersen werden Pressbleche, in Stolberg Presspolster hergestellt. Beides sind Produkte, die die Kunden benötigen, um die Holzwerkstoffe herzustellen. HUECK sind die einzigen auf dem Markt, die beide Produkte anbieten: Polster und Bleche. Seit 2016 werden darüber hinaus in der Sparte Design vielfältige Dekore entwickelt.  

Was und wie produziert HUECK?

HUECK entwickelt Oberflächen im „Business-to-Business“ (B2B) insbesondere für Möbelkonzerne. Die neue Struktur wird mittels Harzen auf Papier gepresst. In der Manufaktur entstehen Grafiken, Holznachbildungen oder Steinstrukturen, die kaum vom Original zu unterscheiden sind. Die HUECK-Oberflächenstrukturen werden im Anschluss an die Entwicklung von den Abnehmer-Unternehmen teilweise in großer Auflage auf Hartfaserplatten gepresst. Mehr als 30 Konzerne werden beliefert. 

Das ist das Besondere:

Präzision in der Verarbeitung, Innovation und umweltschonende Verfahren – mit diesen Eigenschaften vertraut die Möbelindustrie seit Jahrzehnten auf HUECK-Qualität.

Der Standort:

Im Gewerbegebiet Helmholtzstraße findet HUECK auf 13.000 m² optimale Bedingungen vor. Entwicklung, Produktion und Lager sind an einem Standort gebündelt. Auch die Anbindung an die anderen HUECK-Unternehmen ist optimal wegen der Nähe zu Autobahn und Flughafen.

Betriebsklima und Karrierechancen:

Bei den 170 Mitarbeitern in Viersen gibt es so gut wie keine Fluktuation. Es gibt regelmäßig 10 Azubis in drei Ausbildungsberufen, u.a. Mediengestalter. Die hohe Motivation rührt auch daher, dass HUECK für die Mitarbeiter ein Beteiligungsprogramm aufgelegt hat. Werte wie Vertrauen, Verantwortung und Respekt werden gelebt.

Der Chef:

Wolfgang Stoffel ist Diplom-Ingenieur mit Schwerpunkt Flugzeugbau und Diplom-Ökonom. Der 63-Jährige gebürtige Eschweiler ist seit neun Jahren bei HUECK. Stoffel – verheiratet, zwei Kinder, drei Enkel – war früher Zeitsoldat und lebt seit 17 Jahren in Kempen.

Darum ist HUECK ein Hidden Champion:

HUECK ist Weltmarktführer in der Herstellung strukturierter Pressbleche. Jedes zweite Blech ist made by HUECK. Das Vertriebsnetz ist global, es gibt neben Deutschland und Österreich auch Standorte in Indien und Russland. Die HUECK-Patente sind weltumspannend und sorgen für gute Qualität und angenehme Optik bei Möbeln und Böden. Bei 80 % Exportanteil sind HUECK-Produkte in Deutschland außer Konkurrenz.

Wo stoßen die Viersener auf Produkte von HUECK?

Die Küche, der Schreibtisch, der Schrank, die Tür, der Fußboden – viele Möbel und Home-Artikel haben in der Viersener Manufaktur ihren ästhetischen Schliff bekommen. Das betrifft beispielsweise die Laminatfußböden von Quick-Step sowie Küchen von Nobilia. Auch vielen Laminatböden haben die Entwickler von der Helmholtzstraße 9 die typische Gravur gegeben.

HUECK Rheinische GF Wolfgang Stoffel
Nicht anfassen: Die Pressbleche bei HUECK werden im chemischen Gravur-Verfahren hergestellt. Für die Kunden sind die Bleche Prägewerkzeuge, um Holzwerkstoffe herzustellen. Firmenleiter Wolfgang Stoffel führt durch die Viersener Manufaktur.

Kontakt:
HUECK Rheinische GmbH
Helmholtzstraße 9
41747 Viersen
Tel. 02162 946940

E-Mail info@hueck-rheinische.de

www.hueck-rheinische.com

DaVita Nierenklinik Dülken

DaVita Nierenklinik

DaVita – Die Nierenklinik auf dem Dülkener Ransberg schließt eine Versorgungslücke. Diabetes-Patienten werden dort bestens versorgt.

Dafür steht DaVita:

Das medizinische Versorgungszentrum (MVZ) DaVita ist ein im Sommer 2018 eröffnetes Nierenzentrum und eine Diabetologische Schwerpunktpraxis auf dem Dülkener Ransberg in Viersen. DaVita ist einer der führenden Anbieter von Dialyseleistungen mit über 60 Standorten in Deutschland. Der Viersener Standort ist der modernste und leistungsfähigste unter allen DaVita-Standorten in Deutschland. Hier wird ein Großteil der insgesamt über 300 Dialysepatienten aus dem Kreis Viersen wohnortnah betreut.

Die Historie:

Der US-amerikanische Anbieter von Dialyse-Dienstleistungen für Patienten mit Nierenversagen wird 1994 gegründet. Heute betreibt der Konzern in 12 Ländern mehr als 2750 Dialysezentren mit rund 200.000 Patienten.

Worin besteht die Leistung von DaVita?

In Viersen ist ein Team von sieben erfahrenen Nierenfachärzten (Nephrologen) sowie hochqualifiziertes Pflegepersonal im Einsatz, um eine engmaschige Behandlung von Nierenpatienten sicherzustellen. Beratung der Patienten – zum Beispiel nierenfreundliche Ernährung oder Urlaubsreisen– gehört dazu. Die Ransberg-Klinik entspricht modernsten Hygienevorschriften.

Das ist das Besondere:

53 Dialyse-Patienten können zeitgleich betreut werden. Die neue Klinik arbeitet im Verbund mit den Dialyse-Stationen am AKH Viersen und am Städtischen Krankenhaus Nettetal. Das Haus ist barrierefrei, behinderten- und seniorengerecht. Neben dem Dialysezentrum gibt es eine Facharztpraxis für Nierenheilkunde, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen.

Der Standort:

Der 2018 in Betrieb genommene viergeschossige Würfelbau am Businesspark Ransberg ist perfekt für ein Nieren- und Diabeteszentrum. Die Modul-Bauweise ist architektonisch besonders und u.a. mit Fotovoltaik und E-Lade-Station ökologisch durchdacht. Aufgrund räumlich unzureichender Bedingungen und zunehmenden Engpässen bei steigender Patientenzahl entschloss sich DaVita 2016 für einen Neubau in Viersen. Mit Unterstützung der Grundstücks-Marketing-Gesellschaft der Stadt Viersen erwarb DaVita für sein Vorhaben einen 6300 m² großen Baugrund auf dem Ransberg. Dort sind auch 100 Parkplätze integriert.

Betriebsklima und Karrierechancen:

„Eine gute Atmosphäre, kollegiales Miteinander und eine hohe fachliche Kompetenz“, so bringt es Klinikleiter Dr. Sven Herrnberger mit Blick auf das 70-köpfige Team auf den Punkt. Auf dem Ransberg befindet sich zudem in einem eigenen Seminarzentrum das DaVita-Bildungszentrum, was deutschlandweit zertifizierte Qualifikationen für medizinisches Fachpersonal anbietet.

Der Chef:

Dr. Sven Herrnberger ist Nephrologe und Diabetologe. Der 54-jährige gebürtige Duisburger, der heute in Neuss lebt, hat in Düsseldorf studiert und arbeitet seit 10 Jahren bei DaVita. Der Mediziner ist verheiratet und hat vier Kinder.

Darum ist DaVita ein Hidden Champion:

Weil die Menschen immer älter werden, steigt die Zahl der Dialysepatienten massiv an. Diese Lücke schließt die DaVita-Klinik langfristig für die Region Kreis Viersen und Niederrhein. Ein Trumpf ist die vollumfängliche Versorgung. In den USA ist DaVita mit mehr als 2500 ambulanten Dialysezentren ein Riese, außerhalb der USA sind es ca. 250 Zentren.

Wo begegnen die Viersener DaVita?

Sofern nicht selbst betroffen, so hat doch fast jeder Viersener im Bekanntenkreis einen Menschen, der auf zuverlässige medizinische Dialysedienste angewiesen ist. Hier kommt DaVita ins Spiel. Die Klinik auf dem Ransberg ist markant gebaut und weit sichtbar.

DaVita Nierenpatient
DaVita-Klinikleiter Dr. Sven Herrnberger kümmert sich um einen Dialysepatienten, überprüft die Blutwerte und bespricht mit dem Senior die nächsten Schritte.

Kontakt:
MVZ DaVita Viersen GmbH
Ransberg 25
41751 Viersen-Dülken
Tel. 02162 93890-0

E-Mail sven.herrnberger@davita.com