Eule Industrial Robotics

Eule Industrial Robotics

Die Eule ist das Symbol für Weisheit und Scharfsinn. Danach hat sich der Elektroniker aus Mackenstein benannt.

Dafür steht Eule Industrial Robotics:

Die Abkürzung Eule stand ursprünglich für Elektronik und Leistungs-Elektronik. Das Unternehmen steht heute für intelligente Software-Lösungen mit Industrierobotern in unterschiedlichen Branchen, zum Beispiel Lebensmittel, Konsumgüter, Automobil. Eule entwickelt die Elektronik. Zum Firmenbestand gehört auch ein Messlabor.

Die Historie:

Andreas Hessel hat das Unternehmen 1987 in Krefeld gegründet. 1992 stieß der Kommunikationselektroniker Michael Jagodic hinzu. Ab 2000 vertrieb Eule für Bosch Industrieroboter. Seit 2005 ist Eule Vertriebspartner der Firma Stäubli. 2008 stand im Zeichen von Expansion und Umzug nach Dülken-Mackenstein mit einer Vervierfachung der Nutzfläche. Seit 2014 ist Eule Provider für ABB-Roboter.

Was und wie produziert Eule Industrial Robotics?

Eule fertigt Roboter-Zubehör für die Vertriebspartner ABB und Stäubli. Aber auch komplette Sondermaschinen werden hergestellt. Die meisten der 15 Mitarbeiter sind Programmierer und Elektrotechniker. Sie betreuen wie eine Art „Roboter-Feuerwehr“ 300 bis 400 laufende Maschinen.

Das ist das Besondere an Eule:

„Wir verdienen unser Geld mit Denken“, sagt Eule-Chef Andreas Hessel. Flache Hierarchien und lockerer Umgangston können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Präzision und Innovation in der Robotertechnologie ausschlaggebend sind für den Erfolg des Unternehmens.

Der Standort:

In Mackenstein hat Eule auf 2000 m² ideale Voraussetzungen, sich zu entfalten und gegebenenfalls zu expandieren. Eule ist der Viersener Wirtschaftsförderung und der GMG dankbar, diese großzügige Fläche mit guter Infrastruktur zur Verfügung gestellt zu haben.

Betriebsklima und Karrierechancen:

Wer bei Eule arbeitet, ist Teamplayer und interdisziplinär unterwegs. Fachlicher Austausch geschieht in familiärer Atmosphäre. Es gibt so gut wie keine Fluktuation. Ausgebildet wird für den eigenen Bedarf, die Azubis sind in der Regel Elektroniker.

Der Chef:

Andreas Hessel ist Elektrotechniker. Der Krefelder, der heute in Viersen lebt, versprüht ein wenig den Charme von Steve Jobs, Bill Gate & Co. Blitzschnell im Denken und Handeln, hat der 51-Jährige die Firma mit 19 Jahren in einer Garage gegründet und zu einem Global Player entwickelt.

Darum ist Eule ein Hidden Champion:

Eule ist in einem Nischenmarkt einer der Weltmarktführer und bis China unterwegs. Das regionale Netzwerk stahlt in alle Kontinente hinein. Industrieroboter laufen dank Eule präzise wie ein Schweizer Uhrwerk.

Wo stoßen die Viersener auf Produkte von Eule Industrial Robotics?

Der verpackte Käse beim Discounter, der Pizzaburger von Dr. Oetker, die Schokolade von Milka, Tuc, Schuh’s Waffelspezialitäten, die Backmischung – sie alle liegen dank flinker Roboter aus der Eule-Schmiede kundengerecht in Reih und Glied in der Auslage. Auch dass die Klappen der meisten Auto-Kofferräume per Gasdruckdämpfer perfekt funktionieren, gewährleisten die Elektroniker vom Viersener Industriering.

Eule Industrial Robotics Roboter von ABB
So sieht ein Industrieroboter aus dem Hause Eule aus.

Kontakt:

Eule Industrial Robotics GmbH & Co. KG
Industriering 14
41751 Viersen-Dülken
Tel. 02162 89779-0

E-Mail vertrieb@eule-robotics.de

www.eule-robotics.de

APD Schlauchtechnik

APD Schlauchtechnik

APD Schlauchtechnik – Dank eines Produktes aus Mackenstein wird der Garten ohne Knick in der Pipeline bewässert.

Dafür steht APD?

APD Schlauchtechnik ist Hersteller von Schläuchen aus thermoplastischen Werkstoffen. Zum Portfolio des Viersener Unternehmens gehören nicht nur Bewässerungsschläuche für den Garten, sondern auch Kunststoffspiralschläuche für Saug- und Druckanwendungen, Druckluft-, Monoextrudierte und Warmluftschläuche sowie Schläuche für den Baubereich. Sämtliches Zubehör rund um die Industrieschlauchtechnik sowie Anschlussteile und Armaturen im Gartenbereich erweitern die Produktpalette.

Die Historie des Unternehmens:

Das Unternehmen gründet sich 1972 in Darmstadt. 2015 erfolgt die Übernahme durch die Schauenburg Gruppe. Dank der Vermittlung der Viersener Wirtschaftsförderung und insbesondere der Grundstücks-Marketing-Gesellschaft gelingt Ende 2017 der Umzug nach Viersen-Mackenstein.

Was und wie wird produziert?

Allein vom Smartflex SMT Gartenschlauch stellt APD zwei Mio. Meter pro Jahr her. Die Produkte sind in der Regel aus PVC oder Gummi. Alle Schläuche sind blei- und cadmiumfrei, einige Versionen lebensmitteltauglich. 90 % des Ausschusses werden wieder in den eigenen Produktionskreislauf gebracht.

Das ist das Besondere:

Das Vorzeigeprodukt von APD ist der Smartflex SMT Wasserschlauch. Es ist eine Weiterentwicklung der bisher bekannten Schläuche mit Kreuz-, Trikot- und NTS-Gewebe, wodurch der Schlauch selbst bei einer 360-Grad-Drehung den vollen Wasserdurchlauf gewährleistet.

Der Standort:

28.000 m², darunter eine 17.300 m² große Halle, bieten APD im Industriegebiet Mackenstein viel Platz zum Entwickeln. Auf 6500 m² wird produziert, der Rest ist Lager und bietet Platz für 12.000 Palettenstellplätze. Der Mitarbeiterstamm ist seit Anfang 2018 bereits auf 100 angestiegen.

Betriebsklima und Karrierechancen:

Ein gutes Betriebsklima ist fest im Leitbild von APD verankert. Das Unternehmen bildet derzeit 7 Lehrlinge im technischen und kaufmännischen Bereich aus und das vornehmlich für den eigenen Bedarf. Bewerber können eine Karriere in den Bereichen Produktion, Lager, Werkzeugbau und Verwaltung anstreben. „Wir suchen laufend junge, motivierte Menschen in allen Bereichen“, sagte Roland Skowronek.

Der Chef:

Der Kaufmann Roland Skowronek ist seit 20 Jahren Betriebsleiter bei APD. Der 55-jährige gebürtige Hildesheimer, der heute in Kempen lebt, ist seit 1992 im Schlauchgeschäft.

Darum ist APD ein Hidden Champion:

APD stellt mit dem Smartflex SMT nach eigenem Bekunden den „besten Gartenschlauch der Welt“ her. Das Unternehmen überzeugt zudem mit einer umfangreichen und innovativen Produktpalette rund um die Schlauchtechnik. APD produziert ebenso Spezialschläuche für sämtliche Einsatzgebiete. Dazu gehören beispielsweise monoextrudierte Schläuche, Absaugschläuche, abriebfeste Schläuche, Flachschläuche, Kabelschutzschläuche oder Panzerschläuche.

Wo stoßen die Viersener bzw. die Endverbraucher im Alltag auf Produkte von APD?

Bisher ist der neue Gartenschlauch im Profibaumarkt und Online zu finden. APD beliefert mit anderen Produkten viele Baumärkte deutschlandweit, zum Beispiel bei Pumpen, in der Aquaristik oder der Landwirtschaft.

APD Doppelspiralschlauch
Dieser PVC-Schlauch mit Doppelspirale ist eine Weltneuheit.

Kontakt:

APD Schlauchtechnik GmbH
Technologiering 12
41751 Viersen-Dülken
Tel. 02163 949960

Email info@apd-schlauchtechnik.de

www.smartflex.de

DIETERMANN GmbH + Co. KG

Hidden Champion Dietermann

DIETERMANN Metallgießerei – Seit fast 100 Jahren gießt das Unternehmen individuelle Teile für Maschinen. In dem Familienbetrieb stehen die Zeichen auf Wachstum.

Dafür steht DIETERMANN:

DIETERMANN verknüpft ein uraltes Produktionsverfahren mit modernsten Simulations- und Produktionsmethoden. Es geht um anspruchsvollen industriellen Sandguss. Flüssiges Metall wird in die gewünschte Form gebracht. Die Teile werden individuell auf Kundenwunsch einbaufertig hergestellt.

Die Historie des Unternehmens:

DIETERMANN Guss ist seit 1921 in Dülken etabliert, steht also kurz vor dem „Hundertjährigen“. Anfangs wurden Teile für Textilmaschinen hergestellt. Seit 1976 gießt der 100-Mitarbeiter-Betrieb im Gewerbegebiet Mackenstein.

Was und wie produziert DIETERMANN?

90 Prozent der Produkte sind aus Aluminium, der Rest aus Kupferlegierungen. Rund 100.000 Gussstücke pro Jahr werden hergestellt. Die Teile sind für Maschinenbau, Energiewirtschaft, Schienenfahrzeugtechnik, Motorenbau, Industriearmaturen und Elektroindustrie.

Das ist das Besondere:

Es ist für jeden Mitarbeiter ein faszinierender Vorgang, flüssiges Aluminium zu gießen. Bauteile werden bei DIETERMANN „geboren“, indem flüssiges Metall in eine Form aus Sand gegossen und dieses Bauteil anschließend auf CNC-Maschinen auf das μ genau bearbeitet wird. Aluminium ist ein besonderes Metall. Es ist leichter als Eisen, gibt die Wärmeabfuhr schneller ab, ist korrosionsbeständig und sieht edel aus.

Der Standort:

Im Industriegebiet Mackenstein fühlt DIETERMANN sich nach eigenem Bekunden seit 43 Jahren sehr wohl. Das Gebiet liegt verkehrsgünstig, und es können ausreichend qualifizierte Mitarbeiter rekrutiert werden. In der Nachbarschaft konnten einige Grundstücke erworben werden. Vor kurzem wurde eine neue Halle gebaut. DIETERMANN investiert weiter in moderne Anlagen und Maschinen.

Betriebsklima und Karrierechancen:

Viele Mitarbeiter sind schon sehr lange bei DIETERMANN. Betriebstreue der Mitarbeiter wird durch sichere Arbeitsplätze unabhängig von Konjunkturschwankungen belohnt. Die Gießerei beschäftigt regelmäßig drei bis sechs Azubis in der Sparte Gießereimechaniker. Seit kurzem wird auch zum Zerspanungsmechaniker ausgebildet. Vom Job-Center ist DIETERMANN für die Integration von Langzeit-Arbeitslosen ausgezeichnet worden.

Der Chef:

Der Wirtschafts-Ingenieur Franz Georg Reiners (42) führt seit 2009 das Unternehmen. Sein Vater Franz Michael Reiners und sein Großvater Dr. Franz Reiners haben DIETERMANN im Jahr 1972 übernommen. Franz Georg Reiners hat u.a. in China gearbeitet, bevor er in dritter Generation auf die DIETERMANN-Kommandobrücke trat.

Darum ist DIETERMANN ein Hidden Champion:

Weil weltweit viele Schiffen oder Züge ohne Bauteile von DIETERMANN nicht fahren, viele Maschinen nicht Ihren Dienst tun und viele Produktionswerke stillstehen würden, wenn in ihnen nicht bei DIETERMANN hergestellte Bauteile verbaut wären. Die Breite der Möglichkeiten, mit der DIETERMANN Gussteile in allen Größen, Geometrien und in jeweils gewünschter Stückzahl produziert, ist unendlich. Die großen Deutschen und europäischen Maschinenbauer können nur fertigen, wenn sie einen leistungsfähigen Zulieferer wie DIETERMANN in ihrer Nähe haben.

Wo stoßen die Viersener bzw. Endverbraucher auf Produkte von DIETERMANN?

Die Kabinen der Wuppertaler Schwebebahn hängen an einem Gussteil von DIETERMANN. Viele Zeitungen werden in der Druckerei transportiert mit Druckluft, die auf DIETERMANN Bauteilen produziert wird. Lebensmittel werden eingeschweißt auf Anlagen, in denen Gussteile aus Dülken ihren Dienst versehen. Die Motoren von Traktoren werden mit Luft aufgeladen, die durch Bauteile von DIETERMANN strömt. Chips von Handys werden produziert unter Vakuum, welches mit Komponenten aus Dülken erzeugt wird.

Hidden Champion Dietermann Franz-Georg Reiners
Franz Georg Reiners zeigt einen Kompressor, das Bauteil ist bei DIETERMANN entstanden.

Kontakt:
DIETERMANN GmbH + Co. KG
Chemiestraße 1-3
41751 Viersen
Tel. 02162 483820

E-Mail info@dietermann-guss.de

www.dietermann-guss.de

HUECK Rheinische GmbH

HUECK Rheinische GmbH GF Wolfgang Stoffel

HUECK Rheinische – Die menschliche Haut muss elastisch, robust und attraktiv sein. Genau diese Eigenschaften gelten für HUECK-Produkte.

Dafür steht HUECK:

Die HUECK Rheinische ist Entwicklungs- und Fertigungs-Experte für mehr als 10.000 Oberflächen-Designs. Produziert werden für die Holzwerkstoff-Industrie hochwertige Pressbleche, Presspolster und Dekore in Gravurtechnik. Mit dem Prägewerkzeug, dem Pressblech, erstellen die Kunden die Holzwerkstoffe. Die Möbel und Fußböden mit HUECK-Strukturen sind auf allen Kontinenten vertreten.    

Die Historie:

Die Firmengeschichte beginnt 1938, als Familie Hueck in Lüdenscheid mit der Produktion von großformatigen Messing- und Aluminium-Blechen startet. 1994 kauft HUECK den Mitbewerber Standex in Viersen, der seit den 1980er-Jahren an der Helmholtzstraße sitzt. Der Grund ist, dass Standex bereits auf strukturierte Pressbleche spezialisiert ist, HUECK aber nur auf Glattbleche. 1999 steigt die Berndorf AG aus Österreich bei HUECK ein, 2015 erfolgt die vollständige Übernahme. HUECK übernimmt 2007 die Rheinische Press Pad in Stolberg. In Viersen werden Pressbleche, in Stolberg Presspolster hergestellt. Beides sind Produkte, die die Kunden benötigen, um die Holzwerkstoffe herzustellen. HUECK sind die einzigen auf dem Markt, die beide Produkte anbieten: Polster und Bleche. Seit 2016 werden darüber hinaus in der Sparte Design vielfältige Dekore entwickelt.  

Was und wie produziert HUECK?

HUECK entwickelt Oberflächen im „Business-to-Business“ (B2B) insbesondere für Möbelkonzerne. Die neue Struktur wird mittels Harzen auf Papier gepresst. In der Manufaktur entstehen Grafiken, Holznachbildungen oder Steinstrukturen, die kaum vom Original zu unterscheiden sind. Die HUECK-Oberflächenstrukturen werden im Anschluss an die Entwicklung von den Abnehmer-Unternehmen teilweise in großer Auflage auf Hartfaserplatten gepresst. Mehr als 30 Konzerne werden beliefert. 

Das ist das Besondere:

Präzision in der Verarbeitung, Innovation und umweltschonende Verfahren – mit diesen Eigenschaften vertraut die Möbelindustrie seit Jahrzehnten auf HUECK-Qualität.

Der Standort:

Im Gewerbegebiet Helmholtzstraße findet HUECK auf 13.000 m² optimale Bedingungen vor. Entwicklung, Produktion und Lager sind an einem Standort gebündelt. Auch die Anbindung an die anderen HUECK-Unternehmen ist optimal wegen der Nähe zu Autobahn und Flughafen.

Betriebsklima und Karrierechancen:

Bei den 170 Mitarbeitern in Viersen gibt es so gut wie keine Fluktuation. Es gibt regelmäßig 10 Azubis in drei Ausbildungsberufen, u.a. Mediengestalter. Die hohe Motivation rührt auch daher, dass HUECK für die Mitarbeiter ein Beteiligungsprogramm aufgelegt hat. Werte wie Vertrauen, Verantwortung und Respekt werden gelebt.

Der Chef:

Wolfgang Stoffel ist Diplom-Ingenieur mit Schwerpunkt Flugzeugbau und Diplom-Ökonom. Der 63-Jährige gebürtige Eschweiler ist seit neun Jahren bei HUECK. Stoffel – verheiratet, zwei Kinder, drei Enkel – war früher Zeitsoldat und lebt seit 17 Jahren in Kempen.

Darum ist HUECK ein Hidden Champion:

HUECK ist Weltmarktführer in der Herstellung strukturierter Pressbleche. Jedes zweite Blech ist made by HUECK. Das Vertriebsnetz ist global, es gibt neben Deutschland und Österreich auch Standorte in Indien und Russland. Die HUECK-Patente sind weltumspannend und sorgen für gute Qualität und angenehme Optik bei Möbeln und Böden. Bei 80 % Exportanteil sind HUECK-Produkte in Deutschland außer Konkurrenz.

Wo stoßen die Viersener auf Produkte von HUECK?

Die Küche, der Schreibtisch, der Schrank, die Tür, der Fußboden – viele Möbel und Home-Artikel haben in der Viersener Manufaktur ihren ästhetischen Schliff bekommen. Das betrifft beispielsweise die Laminatfußböden von Quick-Step sowie Küchen von Nobilia. Auch vielen Laminatböden haben die Entwickler von der Helmholtzstraße 9 die typische Gravur gegeben.

HUECK Rheinische GF Wolfgang Stoffel
Nicht anfassen: Die Pressbleche bei HUECK werden im chemischen Gravur-Verfahren hergestellt. Für die Kunden sind die Bleche Prägewerkzeuge, um Holzwerkstoffe herzustellen. Firmenleiter Wolfgang Stoffel führt durch die Viersener Manufaktur.

Kontakt:
HUECK Rheinische GmbH
Helmholtzstraße 9
41747 Viersen
Tel. 02162 946940

E-Mail info@hueck-rheinische.de

www.hueck-rheinische.com

DaVita Nierenklinik Dülken

DaVita Nierenklinik

DaVita – Die Nierenklinik auf dem Dülkener Ransberg schließt eine Versorgungslücke. Diabetes-Patienten werden dort bestens versorgt.

Dafür steht DaVita:

Das medizinische Versorgungszentrum (MVZ) DaVita ist ein im Sommer 2018 eröffnetes Nierenzentrum und eine Diabetologische Schwerpunktpraxis auf dem Dülkener Ransberg in Viersen. DaVita ist einer der führenden Anbieter von Dialyseleistungen mit über 60 Standorten in Deutschland. Der Viersener Standort ist der modernste und leistungsfähigste unter allen DaVita-Standorten in Deutschland. Hier wird ein Großteil der insgesamt über 300 Dialysepatienten aus dem Kreis Viersen wohnortnah betreut.

Die Historie:

Der US-amerikanische Anbieter von Dialyse-Dienstleistungen für Patienten mit Nierenversagen wird 1994 gegründet. Heute betreibt der Konzern in 12 Ländern mehr als 2750 Dialysezentren mit rund 200.000 Patienten.

Worin besteht die Leistung von DaVita?

In Viersen ist ein Team von sieben erfahrenen Nierenfachärzten (Nephrologen) sowie hochqualifiziertes Pflegepersonal im Einsatz, um eine engmaschige Behandlung von Nierenpatienten sicherzustellen. Beratung der Patienten – zum Beispiel nierenfreundliche Ernährung oder Urlaubsreisen– gehört dazu. Die Ransberg-Klinik entspricht modernsten Hygienevorschriften.

Das ist das Besondere:

53 Dialyse-Patienten können zeitgleich betreut werden. Die neue Klinik arbeitet im Verbund mit den Dialyse-Stationen am AKH Viersen und am Städtischen Krankenhaus Nettetal. Das Haus ist barrierefrei, behinderten- und seniorengerecht. Neben dem Dialysezentrum gibt es eine Facharztpraxis für Nierenheilkunde, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen.

Der Standort:

Der 2018 in Betrieb genommene viergeschossige Würfelbau am Businesspark Ransberg ist perfekt für ein Nieren- und Diabeteszentrum. Die Modul-Bauweise ist architektonisch besonders und u.a. mit Fotovoltaik und E-Lade-Station ökologisch durchdacht. Aufgrund räumlich unzureichender Bedingungen und zunehmenden Engpässen bei steigender Patientenzahl entschloss sich DaVita 2016 für einen Neubau in Viersen. Mit Unterstützung der Grundstücks-Marketing-Gesellschaft der Stadt Viersen erwarb DaVita für sein Vorhaben einen 6300 m² großen Baugrund auf dem Ransberg. Dort sind auch 100 Parkplätze integriert.

Betriebsklima und Karrierechancen:

„Eine gute Atmosphäre, kollegiales Miteinander und eine hohe fachliche Kompetenz“, so bringt es Klinikleiter Dr. Sven Herrnberger mit Blick auf das 70-köpfige Team auf den Punkt. Auf dem Ransberg befindet sich zudem in einem eigenen Seminarzentrum das DaVita-Bildungszentrum, was deutschlandweit zertifizierte Qualifikationen für medizinisches Fachpersonal anbietet.

Der Chef:

Dr. Sven Herrnberger ist Nephrologe und Diabetologe. Der 54-jährige gebürtige Duisburger, der heute in Neuss lebt, hat in Düsseldorf studiert und arbeitet seit 10 Jahren bei DaVita. Der Mediziner ist verheiratet und hat vier Kinder.

Darum ist DaVita ein Hidden Champion:

Weil die Menschen immer älter werden, steigt die Zahl der Dialysepatienten massiv an. Diese Lücke schließt die DaVita-Klinik langfristig für die Region Kreis Viersen und Niederrhein. Ein Trumpf ist die vollumfängliche Versorgung. In den USA ist DaVita mit mehr als 2500 ambulanten Dialysezentren ein Riese, außerhalb der USA sind es ca. 250 Zentren.

Wo begegnen die Viersener DaVita?

Sofern nicht selbst betroffen, so hat doch fast jeder Viersener im Bekanntenkreis einen Menschen, der auf zuverlässige medizinische Dialysedienste angewiesen ist. Hier kommt DaVita ins Spiel. Die Klinik auf dem Ransberg ist markant gebaut und weit sichtbar.

DaVita Nierenpatient
DaVita-Klinikleiter Dr. Sven Herrnberger kümmert sich um einen Dialysepatienten, überprüft die Blutwerte und bespricht mit dem Senior die nächsten Schritte.

Kontakt:
MVZ DaVita Viersen GmbH
Ransberg 25
41751 Viersen-Dülken
Tel. 02162 93890-0

E-Mail sven.herrnberger@davita.com

SAB Bröckskes

SAB Bröckskes

SAB Bröckskes – Das Herz schlägt in Süchteln, der Blick geht in die Welt: Bröckskes-Kabel für jeden Zweck sind allgegenwärtig.

Dafür steht Bröckskes?

SAB Bröckskes ist einer der führenden Hersteller von Kabel und Leitungen, Kabel-Konfektionen und Temperaturmesstechnik. Das SAB steht für Signal-Anlagen Bröckskes. Das Unternehmen liefert in über 50 Länder weltweit.

Die Historie des Unternehmens:

1947 gründet der Elektriker Peter Bröckskes sen. in der Garage am Schmandsend 7 in Süchteln (heute Boisheimer Weg) eine Firma für Lichtrufanlagen. Ende der 50er-Jahre erfolgt der Umzug zur Grefrather Straße 212a, auf das Areal der früheren Pektin-Werke. Dort hat SAB Bröckskes sich kontinuierlich entwickelt und Flächen dazu erworben, wie das Betonwerk 1999. Aus dem 1-Mann-Betrieb ist heute ein 500-Mitarbeiter-Unternehmen geworden. 420 arbeiten am Stammsitz in Süchteln.

Was und wie produziert Bröckskes?

Bröckskes fertigt mehr als 1500 neue Spezialkabel pro Jahr. Im Zuge der elektrotechnischen Automatisierung sind Hybridleitungen der letzte Schrei. Da auch der Absatz von Robotern steigt, bietet SAB spezielle Industrial Ethernet Leitungen an. In der Breitband-Datenübertragung im industriellen Umfeld fertigt Bröckskes EMV-geschützte Leitungen.

Das ist das Besondere:

Nichts von der Stange: Bröckskes konstruiert Sonderartikel auf Kundenwunsch. „Jedes einzelne Produkt ist eine Herausforderung für unser kreatives Technik-Team“, sagt Geschäftsführer Peter Bröckskes jun., der im Jahr 1989 mit 36 Jahren nach dem Tod des Vaters die Firma übernahm. 1992 trat Peter Bröckskes vor die Belegschaft mit den Worten: „Wir produzieren Problemlösungen, nicht Kabel.“

Der Standort:

Seit dem Umzug zur Grefrather Straße ist Bröckskes ständig gewachsen und bewegt sich heute auf rund 110.000 m². Mittlerweile stößt man an natürliche Grenzen, etwa den napoleonischen Nordkanal im Osten.

Betriebsklima und Karrierechancen:

Bei Bröckskes wird Firmentreue großgeschrieben. Manche arbeiten bereits seit einem halben Jahrhundert in dem Süchtelner Werk. Rund ein Drittel sind seit mehr als 25 Jahren an Bord. Ferner wird in Ausbildung investiert, zwei Dutzend Azubis lernen an der Grefrather Straße ihr Handwerk. SAB Bröckskes hat bereits häufiger den bundesbesten Kabelspezialisten ausgebildet.

Die Chefs:

Peter Bröckskes jun. (67) teilt sich die Geschäftsführung mit seiner Tochter Sabine Bröckskes-Wetten (38). Peter Bröckskes ist Betriebswirt. Seine Tochter – zurzeit in Mutterschutz – ist Kabelfertigungsmechanikerin und Dipl. Wirtschafts-Ingenieurin.

Darum ist SAB Bröckskes ein Hidden Champion?

Made in Viersen – mit diesem Slogan wirbt Bröckskes. Über das Herzstück des Unternehmens, die Entwicklungsabteilung, kreiert Bröckskes täglich bis zu 6 neue Produkte. Ein Beispiel für eine Herausforderung, der Bröckskes sich erfolgreich gestellt hat: Für einen niederländischen Vergnügungspark musste ein extrem widerstandsfähiges Kabel entwickelt werden, auf das auch mal eine Baggerschaufel fallen kann, ohne dass Kabelbruch entsteht. Oder: Daimler alarmierte Bröckskes abends um 18 Uhr: Wir brauchen ein spezielles Kabel für den neuen Benz. Morgens um 2 Uhr lag die Leitung in Rastatt bereit.

Wo stoßen die Viersener bzw. Endverbraucher im Alltag auf Bröckskes-Produkte?

Der Sky-Train auf dem Düsseldorfer Flughafen läuft über Bröckskes-Kabel. Speziell entwickelt für die Weltausstellung Expo 2000 in Hannover, gab es bis heute keine einzige Panne – der immer noch stylische Hochzug läuft seit seinem Umzug von der Leine an den Rhein solide. Ferner: Ob Bahn, Flugzeug oder Auto – in jeglicher Fahrzeug-Verkabelung steckt Bröckskes, zum Beispiel bei der Bremsen-Steuerung oder in der Anzeigentafel. Bei der Entwicklung von Elektroautos hat Bröckskes Hochvolt-Sensoren entwickelt.

Peter Bröckskes
„Hier ist unser betriebliches Zuhause“: Peter Bröckskes beschreibt den Standort an der Grefrather Straße in Süchteln. Das Bild mit der Luftaufnahme hängt in seinem Büro.

Kontakt:
SAB Bröckskes GmbH & Co.KG 
Grefrather Straße 204-212b 
41749 Viersen-Süchteln
Tel. 02162 8980 

Otto Fuchs Dülken

Otto Fuchs

OTTO FUCHS Dülken – Seit knapp 80 Jahren fertigt die Schmiede im Dülkener Norden hochwertige Messingteile für die Industrie.

Dafür steht OTTO FUCHS Dülken:

Bei dem Unternehmen mit 530 Mitarbeitern am Standort Dülken handelt es sich um eine Messing verarbeitende Schmiede für spezielle Industrie-Anfertigungen. Bedient werden die Sparten Automobil, Maschinenbau, Hydraulik und Sanitär. Hergestellt werden beispielsweise Synchronringe und Gleitlager.

Die Historie des Unternehmens:

Die Wurzeln liegen in Meinerzhagen/Sauerland. Hans Joachim Fuchs erwirbt 1941 von der Stadt Dülken das Betriebsgelände der ehemaligen Niederrheinischen Eisenhütten- und Maschinenfabrik und gründet das Zweigwerk OTTO FUCHS Dülken. Kurz darauf wird die Produktion von Messingprodukten aufgenommen. Bereits in den 1950er- Jahren nimmt die Produktion von Profilen, Stangen und Rohren einen Aufschwung. In Strangpresse, Kleinpresserei, Gießerei, Zieherei oder Rohrpresse wird ständig investiert.

Was und wie produziert OTTO FUCHS?

Alles aus Messing: OTTO FUCHS bedient die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über die Bearbeitung und Produktion bis hin zur Auslieferung an den Auftraggeber. Damit sind die Dülkener Selbstversorger, können sich autark wie dynamisch entwickeln.

Das ist das Besondere?

Messing ist eine besondere Metalllegierung mit verschiedensten Anwendungen im Gleitlagerbereich. Heißt konkret, auch wenn sich kein Öl zwischen den Messingbuchsen befindet, bewegen sich die Teile „wie geschmiert“.

Der Standort:

Auf 107.000 Quadratmetern schreibt OTTO FUCHS Dülken einen Jahresumsatz in Höhe von 110 Mio. Euro. Die Investitionsquote ist überdurchschnittlich, der Maschinenpark ist state of the art. An der Heiligenstraße ist OTTO FUCHS stetig gewachsen. Anno 2000 wurde zum Beispiel das Werksgelände der ehemaligen Gallus Schuhfabrik gekauft. Zurzeit baut OTTO FUCHS eine 5000 Quadratmeter große Halle für die Fertigung neuer Produkte. Laut Geschäftsführer Plett investiert OTTO FUCHS in den nächsten fünf Jahren einen zweistelligen Millionenbetrag in den Standort.

Betriebsklima und Karrierechancen:

Flache Hierarchien, Tarifbindung, schnelle Investitionsentscheidungen und eine familiäre Atmosphäre machen OTTO FUCHS Dülken über Generationen hinweg attraktiv als Arbeitgeber. Einmal OTTO FUCHS – immer OTTO FUCHS. Die Bereitschaft, in den eigenen Nachwuchs zu investieren, ist groß – zurzeit hat OTTO FUCHS 16 Azubis, u.a. als Werkzeugmechaniker.

Der Chef:

Thomas Plett ist seit 1994 bei OTTO FUCHS. Der Maschinenbau-Ingenieur in der Fertigungstechnik ist seit 2004 für den Standort Dülken Geschäftsführer. Der 51-jährige Sauerländer ist verheiratet, hat einen Sohn und ist bekennender Fan des 1. FC Köln.

Darum ist OTTO FUCHS ein Hidden Champion:

Industrie 4.0: OTTO FUCHS entwickelt für jeden Handlungsfall eine eigene Legierung. Qualität- und Produktions-Lieferung in einer vollautomatisierten Fertigung bis hin zum geprüften Endprodukt sind in der Industrie einzigartig.

Wo stoßen die Viersener auf Produkte von OTTO FUCHS?

Messingteile von OTTO FUCHS befinden sich in der Mobilität ganz allgemein, im Besonderen die Synchronringe in Autos. Die Hydraulik in vielen Pumpen für Traktoren oder Bagger funktioniert ebenfalls dank OTTO-FUCHS-Teilen. Und: Wenn Porschefans sich die Felge des Klassikers 911 anschauen, müssen sie wissen, dass dieses Teil aus der OTTO-FUCHS-Schmiede kommt.

Otto Fuchs Geschäftsführer Thomas Plett
Darum geht’s: OTTO-FUCHS-Geschäftsführer Thomas Plett zeigt die typischen Messingringe made in Dülken.

Kontakt:
OTTO FUCHS Dülken GmbH & Co. KG
Heiligenstraße 70
41751 Viersen-Dülken
Tel. 02162 956-716
E-Mail duelken@otto-fuchs.com

Schwarzkopf & Henkel

Schwarzkopf & Henkel Dr. Preis-Amberger

Schwarzkopf & Henkel – Das ist die Marke für gepflegtes coloriertes Haar. Der Werksbetrieb läuft im Herzen von Dülken.

Dafür steht Schwarzkopf:

Schwarzkopf ist die größte und bekannteste Marke des Unternehmensbereichs Beauty Care von Henkel. Am Standort Dülken am Amerner Weg stellt das Unternehmen Produkte wie Haarfarben für den Einzelhandel und den Friseurbedarf sowie Zahnpasta her. Rund 310 Mitarbeiter arbeiten in dem Werk. Henkel wurde 1876 gegründet.

Die Historie des Unternehmens:

Das Unternehmen wurde als Thera Chemie bzw. Cosmetic gegründet und zog 1952 an den heutigen Standort in Dülken. Mit dem Düsseldorfer Konzern Henkel an der Seite steht der Betrieb für knapp 70 Jahre Beständigkeit. Seit vielen Jahrzehnten stellt Schwarzkopf Haarpflegemittel in bester Qualität her und versorgt damit sowohl den lokalen als auch den europäischen Markt.

Was und wie produziert Schwarzkopf:

Das Hauptprodukt Haarfärbemittel wird vor Ort nicht nur hergestellt, sondern auch direkt in die Verpackung gebracht. So landet das fertige Produkt binnen 24 Stunden entweder im Zentrallager im rheinischen Monheim oder direkt beim Kunden. Durchschnittlich verlassen bis zu 20 LKW täglich das Werk.

Das ist das Besondere an Schwarzkopf:

Bis zu 30 verschiedene Haarfarbtönungen „made in Dülken“ finden sich in den Drogeriemärkten. Bevor das Produkt in den Handel kommt, macht Schwarzkopf umfangreiche Tests, zum Beispiel, ob der Farbton exakt stimmt und der gewünschte optische Effekt eintritt. Das passiert unter anderem mit Büffelhaar. Die Tiere haben am Bauch Haar, das der Struktur des menschlichen Haares ähnlich ist.

Der Standort:

Die Luftaufnahme zeigt, dass der Betrieb mitten in Dülken liegt, einen Steinwurf von Schulen und Rathaus. „Es ist eng, aber es passt“, bringt Dagmar Preis-Amberger es auf den Punkt. Der Austausch mit den Nachbarn ist intensiv, z.B. mit dem Clara-Schumann-Gymnasium, aber auch mit der GMG-Viersen, der Wirtschaftsförderung und der Unternehmerschaft. ÖPNV-Anschluss, die Nähe zur Autobahn und der kurze Weg zum Logistik-Center nach Monheim sind Standortvorteile.

Betriebsklima und Karrierechancen:

Es herrscht ein sehr persönlicher Umgangston, jeder kennt jeden. Der Nachwuchs wird für den eigenen Bedarf professionell und im betriebseigenen Trainingscenter ausgebildet, mehr als ein Dutzend Auszubildende lernen in sechs verschiedenen Berufen.

Die Chefin:

Dr. Dagmar Preis-Amberger ist seit 2014 Werksleiterin in Dülken. Die promovierte Biochemikerin, die auch als Forscherin am Tübinger Max-Planck-Institut tätig war, ist seit 27 Jahren bei Henkel, u.a. hat sie in Düsseldorf und Frankreich gearbeitet. Studiert hat die 56-Jährige in Düsseldorf.

Darum ist Schwarzkopf & Henkel ein Hidden Champion:

Was der Berliner Chemiker Hans Schwarzkopf vor 121 Jahren in seiner Charlottenburger Apotheke begonnen hat, wird am Amerner Weg in Dülken zur Perfektion gebracht: gepflegtes Haar ist heute mehr denn je ein wichtiges ästhetisches Kriterium. Hier ist Schwarzkopf weltweit eine der führenden Marken. Allein die Farblinie Igora Royal bietet 180 verschiedene Farbtöne fürs Haar, vom satten Schwarz über leuchtendes Orange bis zum knalligen Blau. Millionen solcher Colorier-Packungen verlassen täglich das Werk.

Wo stoßen die Viersener auf Produkte von Schwarzkopf & Henkel?

Wer zum Friseur geht, trifft aller Wahrscheinlichkeit nach auf ein Produkt von Schwarzkopf. Wer sich zuhause die Haare färbt ebenso. Wer sich champagnerfarbene Strähnchen machen lassen, das angegraute Haar silbern leuchten lassen oder kobaltblau in der Disco für Aufsehen sorgen will, kommt an Schwarzkopf nicht vorbei. Auch die Zahnpasta gibt es in jedem Drogeriemarkt.

Schwarzkopf & Henkel Luftaufnahme
Die Produktionsstätte von Schwarzkopf & Henkel liegt mitten in Dülken.

Kontakt:
Schwarzkopf & Henkel
Henkel Beauty Care
Amerner Weg 7
41751 Viersen-Dülken
Tel. 02162 59-0
E-Mail dagmar.preis-amberger@henkel.com

www.henkel.de

Kohlschein GmbH & Co. KG

Kohlschein GmbH & Co. KG

Kohlschein GmbH & Co. KG – Die Süchtelner produzieren seit fast 90 Jahren umweltfreundliche Karton-Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen für Werbung und industrielle Zwecke.

Dafür steht Kohlschein:

Die Kohlschein GmbH & Co. KG ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen in vierter Generation. Die Süchtelner sind Spezialisten für die industrielle Kaschierung von Papier und Karton auf Rollen zu mehrfach geklebten Bogenmaterialien. Der Klassiker ist Kroma® Displayboard – vor 54 Jahren wurde der Karton als Marke angemeldet. Ursprünglich als Siebdruckpappe entwickelt, wird Kroma® heute überwiegend als umweltfreundliches Plattenmaterial für Digitaldruck sowie für industrielle Verpackungslösungen eingesetzt. Kohlschein ist Hersteller und Großhändler zugleich. Das Unternehmen bietet seinen Kunden neben selbst produzierten Kartonqualitäten auch weitere Plattenmaterialien an.

Die Historie des Unternehmens:

Ewald Kohlschein hat das Unternehmen 1932 in Süchteln gegründet. Schon früh ging es um Werbung im Einzelhandel. Schildermaler und später Schaufenster-Dekorateure nutzen die Pappen für Werbezwecke. 1941 erfolgt der Umzug zur Feldstraße, wo Kohlschein bis zum heutigen Tag sitzt. 1957 wird Ewald Kohlscheins Schwiegersohn Theodor Höflich in die KG aufgenommen. 1958 stirbt Kohlschein, Theodor Höflich wird Geschäftsführer. 1984 wird Michael Höflich als weiterer Geschäftsführer eingestellt. Dessen Sohn Oliver tritt 2009 in die Geschäftsführung ein.

Was und wie produziert Kohlschein:

Bei Kohlschein entstehen in industrieller Fertigung beidseitig bedruckbare Kartonqualitäten und beschichtete Pappen sowie komplette Dekorationen für den Einzelhandel – sogenannte Displays.

Was ist das Besondere an Kohlschein:

No Plastics: Die bei Kohlschein produzierten Produkte bestehen zu 100 Prozent aus nachwachsenden Papier- und Kartonrohstoffen und sind 100 % recyclingfähig. „Wir wollen beim Konsumenten und in der Industrie das Bewusstsein schärfen, dass Kunststoff in der Werbung nicht die erste Wahl sein muss“, sagt Geschäftsführer Oliver Höflich.

Der Standort:

Der Grundstein für das Gelände auf der Feldstraße wurde 1932 gelegt. Die Zeichen stehen auf Expansion: 2016 wurde mit Unterstützung der städtischen Wirtschaftsförderung und der GMG Viersen das 1988 in Betrieb genommene Werk 2 an der Spenglerstraße um eine neue Logistikhalle mit 1641 m² erweitert.

Betriebsklima und Karrierechancen:

Bei Kohlschein stehen 160 Mitarbeiter in zwei Werken in Lohn und Brot. Sie haben eine hohe Verbundenheit zum Unternehmen. Kohlschein setzt auf Ausbildung und auf die Entwicklung von eigenen Nachwuchskräften. Im kaufmännischen und im gewerblich-technischen Bereich wird ausgebildet. Es gibt gegenwärtig sechs Auszubildende.

Der Chef:

Oliver Höflich, seit 2012 Vorsitzender der Geschäftsführung, ist Diplom-Kaufmann. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Neben der Leitung des Unternehmens sammelt der 48-Jährige zeitgenössische Kunst, vorzugsweise Papierarbeiten. In seiner Freizeit schnürt Oliver Höflich den Joggingschuh.

Darum ist Kohlschein ein Hidden Champion:

Als international tätiges Unternehmen beliefert Kohlschein Druckereien, den Großhandel und Industrieunternehmen mit Produkten „Made in Süchteln“. Weltweit gibt es nur wenige Unternehmen, die plastikfreie Plattenmaterialien wie Kroma® Displayboard produzieren. 2015 gründet Kohlschein in der Schweiz die erste ausländische Tochtergesellschaft. Kohlschein ist nach den Umweltzertifikaten FSC und PEFC sowie nach ISO 9001 zertifiziert.

Wo stoßen die Viersener bzw. Endverbraucher im Alltag auf Kohlschein-Produkte?

Kohlschein arbeitet u.a. direkt für Luxusgüterhersteller wie Chanel, LVMH und Luxottica, die ihre Werbemittel bei bekannten Parfümerien (Douglas, Müller, Pieper etc.), in Drogeriemärkten (dm, Müller etc.) oder bei Optikern platzieren. Die Aufsteller, Plakate und Deko-Elemente stehen also nicht nur in Berlin, Mailand oder Paris, sondern auch in Viersen, Dülken und Süchteln.

Hidden Champion Kohlschein
Geschäftsführer Oliver Höflich an einer Kohlschein-Produktionsstraße, wo Papierrollen zu Bogenmaterialien verarbeitet werden.

Kontakt:
Kohlschein GmbH & Co. KG
Feldstraße 9
41749 Viersen-Süchteln
Tel. 02162 89660
E-Mail: info@kohlschein.de

www.kohlschein.com