Neubaugebiet Landwehrstraße Süd: Ein Prosit auf die gute Nachbarschaft

Neubaugebiet „Landwehrstraße Süd“

Die GMG hat die Häuslebauer zu einer Kaffeetafel „Zur Eisernen Hand“ eingeladen. Ihre Häuser werden jetzt im Viersener Westen gebaut.

Eine Panne hat das Leben von Irina und David Adelmann positiv beeinflusst. Als der Bus bei einer Besichtigungstour ins künftige Viersener Neubaugebiet „Landwehrstraße Süd“ in ein Loch fährt, ist Hängen im Schacht. „Als die Bewohner das bemerkten, kamen sie aus ihren Häusern, haben geholfen, etwas zu trinken gebracht, sich erkundigt“, berichtet David Adelmann. „Das war sehr sympathisch. Da haben wir beschlossen: hier bleiben wir“, fügt seine Ehefrau hinzu.

Das war im Sommer 2018. Heute sitzen Irina und David Adelmann auf Einladung der Grundstücks-Marketing-Gesellschaft der Stadt Viersen (GMG) bei Kaffee und Kuchen im Restaurant „Zur Eisernen Hand“ und tauschen sich mit ihren künftigen Nachbarn aus. Das Paar aus Mönchengladbach wird in zirka einem Jahr mit seinen dreijährigen Zwillingen Levi und Felix in das Neubaugebiet im Viersener Westen ziehen. Die GMG hat dieses Land erschlossen und vermarktet, die Tinte unter die Kaufverträge ist trocken, 32 junge Familien freuen sich auf ihr neues Zuhause.

„Nun lernen Sie Ihre Nachbarn kennen. Wir übergeben ein schönes Stück Viersen in Ihre Verantwortung“, sagt GMG-Geschäftsführer Jens Düwel bei der Kaffeetafel, zu der sich rund 80 Personen eingefunden haben, darunter viele Kinder.

Den Traum vom Eigenheim in Viersen verwirklichen

Christoph Hillenkamp, der bei der GMG Wohngrundstücke vertreibt, gesellt sich zu Irina und David Adelmann. „Wo sitzen unsere Nachbarn?“, wollen die beiden wissen, noch bevor der GMG-Berater die Baupläne am Kuchenteller ausbreitet. Irina und David Adelmann haben intensiv gesucht, bevor sie in Viersen fündig geworden sind. Dass die vierköpfige Familie aus ihrem derzeitigen Domizil im Mönchengladbacher Stadtteil Eicken raus will, steht bereits länger fest. Ihr Wunsch war stets, in eine ruhigere Gegend mit breiter Infrastruktur, guten Schulen, viel Natur und attraktiven sonstigen Angeboten zu ziehen. In Viersen können sie diesen Traum verwirklichen.

Bei der Gestaltung des Hauses mitwirken

„Ja, wir freuen uns. Und finden gut, dass wir auch bei der Gestaltung des Hauses mitreden können“, sagt David Adelmann. „Es gibt natürlich einen Bebauungsplan, aber die individuelle Note des jeweiligen Hauses soll gewährleistet sein“, betont Jens Düwel, der wie das komplette fünfköpfige GMG-Team von Tisch zu Tisch geht und die Fragen der Häuslebauer beantwortet.

Am Nachbartisch sitzt GMG-Berater Wolfgang Kraus und erläutert Franklin Thasian und seiner Frau Sivatharsim die Vorzüge von Leben in Viersen. Das Paar – sie stammt aus Sri Lanka, er aus Indien – lebt und arbeitet zurzeit in Düsseldorf. „Mit unseren zwei kleinen Kindern ist es aber besser, aus der hektischen City rauszugehen und sich ein schönes Zuhause in einer attraktiven Stadt aufzubauen“, sagt die wissenschaftliche Mitarbeiterin. „Und die Anbindung über die A52 nach Düsseldorf ist perfekt“, fügt der Gesundheitspfleger hinzu. Derweil greifen ihre Kinder im Alter von fünf und anderthalb Jahren beherzt nach den Malstiften und skizzieren schon mal ihr künftiges Zimmer im neuen Heim an der Landwehrstraße in Viersen-Hoser.

„Der Austausch ist uns wichtig, wir bauen über solche Veranstaltungen eine große Nähe zu den künftigen Bauherren auf“, berichtet GMG-Prokurist Norbert Jansen, der vor anderthalb Jahren die Pannen-Bustour geführt hat und heute bei einem Stück Apfelstrudel mit den Adelmanns herzhaft drüber lacht. „Der Mix im Baugebiet stimmt auch diesmal“, sagt Jansen beim Blick durch die Reihen, wo er viele zufriedene Gesichter sieht, die angeregt miteinander plaudern. Die Kaffeetafel bildet demnächst eine verschworene Nachbarschaft. Das wird bereits zu diesem frühen Zeitpunkt deutlich: Kontaktdaten werden getauscht, man ist beim „du“, beim Prosit klirren die Sektgläser. Damit die Freundschaft Wurzeln schlägt, stellt Jens Düwel jeder Familie einen Magnolienbaum für den Garten in Aussicht. Applaus.

Neubaugebiet „Landwehrstraße Süd“
Christoph Hillenkamp (l.) vom GMG-Grundstücksvertrieb im Gespräch mit Irina und David Adelmann an der Kaffeetafel „Zur Eisernen Hand“.
Foto: Axel Küppers

Neubaugebiet "Landwehrstraße Süd"

Das künftige Wohngebiet „Landwehrstraße Süd“ befindet sich im Viersener Ortsteil Hoser und umfasst ca. 2,1 Hektar. Dort entstehen auf 32 Parzellen freistehende Einfamilienhäuser in aufgelockerter Bauweise, zur Hälfe mit Flachdach und Spitzdach. Die Grundstücke sind im Schnitt 500 m² groß. Die Häuser haben anderthalb Geschosse. Das Plangebiet wird im Norden durch die Landwehrstraße, im Osten durch die Grundstücke der Richenstraße und im Süden und Westen durch Ackerflächen begrenzt. Erschlossen wird über Landwehrstraße und Am Lützenberg.

WS Quack + Fischer zieht nach Mackenstein

WS Quack + Fischer

Das Unternehmen mit 120 Mitarbeitern bekennt sich zum Standort Viersen.

Mit vereinten Kräften ist es gelungen, WS Quack + Fischer in Viersen zu halten. Der Faltschachtel-Hersteller zieht vom Lichtenberg nach Mackenstein. Der Umzug aus der Viersener Innenstadt ins Dülkener Gewerbegebiet sichert 120 Arbeitsplätze und bringt für das Familienunternehmen eine Kapazitätserweiterung mit sich. Mitte 2021 soll die Produktion in Mackenstein-Peschfeld nahe der Kreisstraße 8 starten.

„Das ist ein gutes Ergebnis, dieses Traditionsunternehmen in Viersen zu halten“, sagt die Viersener Bürgermeisterin Sabine Anemüller. Zusammen mit der Stadttochter Grundstücks-Marketing-Gesellschaft (GMG) und der städtischen Wirtschaftsförderung konnte man WS Quack + Fischer ein attraktives Angebot innerhalb der Stadtgrenzen unterbreiten. Nach konstruktiven Verhandlungen sind diese Woche die Verträge unterzeichnet worden. „WS Quack + Fischer erwirbt in Mackenstein-Peschfeld eine rund 32.000 m² große Fläche, auf der sich das Unternehmen prächtig entwickeln kann“, berichtet Jens Düwel, Geschäftsführer der GMG. Die Grundstücks-Marketing-Gesellschaft hat sich dazu verpflichtet, das neue Areal – bislang noch Ackerfläche – bis Mitte 2021 erschlossen zu haben. Die Kreisstraße wird in dem Abschnitt ertüchtigt, unter anderem mit Kreisverkehr und Flüsterasphalt. Eine Stichstraße soll von der K 8 zu WS Quack + Fischer führen.

Win-Win-Situation

Düwel und GMG-Prokurist Norbert Jansen werten den Grundstücksverkauf als gelungenes Kapitel städtischer Ansiedlungspolitik. „Eine Win-Win-Situation für beide Seiten“, so Jansen. „Gemischte Alters- und Gehaltsstruktur, hohe Arbeitsplatzdichte, gute Facharbeiter und flächenschonende Vermarktung – bei dieser Vermarktung mit WS Quack + Fischer stimmt einfach alles.“

Im Sommer peilt das Unternehmen in Mackenstein den ersten Spatenstich an und will binnen eines Jahres die Produktion am neuen Standort starten. In der gut 11.000 m² großen Halle ist genügend Platz für eine neue Druckmaschine sowie für eine neue Stanze. „Am jetzigen Standort am Lichtenberg wäre diese Installation schwierig geworden und das Potenzial nicht komplett auszuschöpfen.“, sagt Thomas Eicker (40), der geschäftsführende Gesellschafter.

Verantwortung gegenüber Mitarbeitern und Kunden

„Wir tun diesen Riesenschritt in Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern und Kunden“, sagt Hermann-Josef Schmitz (67), ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter. Für die Firma, so betonen beide, ist es die richtige Entscheidung, am Standort Viersen zu investieren und ein positives Zeichen gesetzt zu haben. Die Firma feiert 40 Jahre „WS Verpackung“ und mittlerweile 21 Jahre „WS Quack + Fischer“ am Standort Viersen.

Für das Areal am Lichtenberg 6 werden in nächster Zeit Stadtentwicklung und Eigentümer ein schlüssiges Konzept erarbeiten. Für Mackenstein-Peschfeld ist die Ansiedlung von WS Quack + Fischer so etwas wie ein Signal auf Grün. „Das ist zurzeit die einzige große Gewerbefläche für Viersen“, so GMG-Chef Düwel. Die Grundstücks-Marketing-Gesellschaft gehe nun mit Optimismus in die Vermarktung der restlichen Flächen in diesem Areal. Rund 60.000 m² sind noch zu haben.

WS Quack + Fischer GmbH

Das Unternehmen produziert im Jahr rund 600 Millionen Faltschachteln aus Vollkarton, zu 90 Prozent für den Lebensmittelbereich. Offset-Druck, Stanzen und Kleben sind die grundlegenden Arbeitsprozesse. Der Karton ist aus recyclingfähigen Frischfasern aus nachwachsenden Rohstoffen. Quack + Fischer ist seit 1897 in Viersen zuhause. Ursprünglich war die Druckerei eine Tochter des Kaiser’s-Tengelmann-Konzerns. 1999 fusionierten WS Verpackung – gegründet in Wassenberg – und Quack + Fischer mit Firmensitz am Lichtenberg 6 in Viersen. WS Quack + Fischer bildet für den eigenen Bedarf aus, es gibt zurzeit 7 Azubis. Bei der Vertragsunterzeichnung Mackenstein-Peschfeld haben das Unternehmen und die Stadt beschlossen, die Kooperation „Schule – Wirtschaft“ zu intensivieren.

DOWNLOAD Pressemitteilung WS Quack + Fischer in Mackenstein

WS Quack+Fischer Mackenstein

Thomas Eicker (3.v.r.) und Hermann-Josef Schmitz (r.), die beiden geschäftsführenden Gesellschafter von WS Quack + Fischer, stellen Bürgermeisterin Sabine Anemüller (3.v.l.), der Technischen Dezernentin Susanne Fritzsche (2.v.l.), GMG-Geschäftsführer Jens Düwel (l.) und GMG-Prokurist Norbert Jansen (2.v.r.) die Pläne für das neue Firmengebäude in Mackenstein-Peschfeld vor. Foto: Axel Küppers.

Burgfeld: GMG erschliesst Filetstück

Neubaugebiet Burgfeld Jens Düwel

Viersen. Die Grundstücks-Marketing-Gesellschaft der Stadt Viersen hat damit begonnen, das Neubaugebiet Burgfeld zu erschließen. Die Bagger und LKW der Viersener Firma Lücker haben mit den Tiefbauarbeiten begonnen. „Mit dem Kanalbau geht es los. Im Anschluss werden die Versorgungsleitungen gelegt, zum Schluss folgt der Straßenbau“, sagt Jens Düwel. Der GMG-Geschäftsführer hat sich Anfang der Woche vor Ort informiert und über den Stand der Arbeiten erkundigt. Düwel war erfreut zu hören, dass die Erschließung, die im Zusammenspiel mit der NEW läuft, Fortschritte macht und zügig voranschreitet. „Langsam kann man sich vorstellen, dass in diesem citynahen attraktiven Neubaugebiet einmal 500 Menschen wohnen werden.“ 

Das 60.000 Quadratmeter große Areal am historischen Nordkanal wird von den Lücker-Baukolonnen von der Gerberstraße aus in Angriff genommen. Nachdem im Frühjahr 2019 der Kampfmittelräumdienst den Boden auf Weltkriegs-Blindgänger hin untersucht hatte, kann das Tiefbauunternehmen die Erdarbeiten nun durchführen. Die Zwischenzeit bis zum Herbst hat die GMG genutzt, das Areal weiter zu arrondieren und die ersten vorbereitenden Arbeiten in Angriff zu nehmen. Die jetzigen Tiefbauarbeiten, so schätzt die GMG, werden wohl Ende 2020 abgeschlossen sein. 

„Wir liegen gut im Zeitplan“, betont Jens Düwel. Die GMG plant für Mitte 2020 die Vermarktung der insgesamt 200 Wohneinheiten, die vorzugsweise für junge Familien und für die Generation 50+ reserviert sind. Aber auch Singles, Paare und ältere Senioren sollen zum Zuge kommen. Die GMG plant mit freistehenden Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern und Eigentumswohnungen. 

Das Neubaugebiet Burgfeld mit bester Anbindung an die Innenstadt und zum Bahnhof sowie mit kurzen Wegen zu Gesamtschule, Grundschule und zwei Kindergärten dürfte 2022 komplett stehen und pulsierendes Stadtleben bieten. „Zumal“, so betont Jens Düwel, „ die Infrastruktur und Verkehrsanbindung dort optimal sind.“ Gleich um die Ecke gibt es Geschäfte und größere Kaufhäuser sowie Kultur- und Freizeitangebote. Für Jogger und Spaziergänger ist die Nähe zu den Niersauen ein Paradies. Die Gleisstation ist fußläufig erreichbar, auf den drei Autobahnen A44, A52 und A61 ist man mit dem PKW in wenigen Minuten. Düwel und die GMG sind überzeugt, dass das Burgfeld – so groß wie 12 Fußballplätze – ein Filetstückchen innerhalb der Angebotspalette der städtisch ausgewiesenen Neubaugebiete ist. 

DOWNLOAD Pressemitteilung 011019 Burgfeld wird erschlossen

Neubaugebiet Burgfeld Duewel Bagger im Feld

Jens Düwel im Gespräch mit dem Lücker-Mitarbeiter Krzysztof Pondel. 
Fotos: Axel Küppers

Neubaugebiet Burgfeld Jens Düwel

 GMG-Geschäftsführer Jens Düwel sieht sich im künftigen Neubaugebiet Burgfeld um, wo jetzt die Bagger und Bulldozer das Sagen haben. 

Breitband: Koordinator ist zuversichtlich

Breitband: Koordinator im Kreishaus zuversichtlich mit Blick auf Gewerbe

Viersen. In Sachen Breitbandversorgung gibt Sebastian Cüsters den Viersener Gewerbegebieten ein „vollbefriedigend“. Der 35-Jährige ist Breitbandkoordinator beim Kreis Viersen. Seit Februar 2017 führt der Wirtschafts-Informatiker im Kreishaus die Fäden zusammen, dass schnelles Internet Standard wird an Niers und Nette. Über ein Bundesförderprogramm mit Ko-Finanzierung vom Land sollen unterversorgte Gebiete digital auf Trab gebracht werden. „Unterversorgt“ heißt: unter 30 Mbit pro Sekunde. Eine Marktanalyse im ersten Schritt hat ergeben, dass fünf Prozent unter diese Marke fallen. Bei diesen „weißen Flecken“ setzt der gebürtige Niederkrüchtener den Hebel an.

Von dieser Offensive profitieren auch die Gewerbegebiete, betont Sebastian Cüsters. „Wir packen die Infrastruktur ja als Ganzes an. Also haben auch die Gebiete etwas davon, wo die Versorgung zwar über dem Minimum liegt, aber durchaus noch hochgeschraubt werden sollte“, betont Cüsters.

Als Beispiel nennt Sebastian Cüsters Mackenstein. Im größten Gewerbegebiet kreisweit zwischen Dülken, Waldniel und Mönchengladbach war bezüglich Breitband bis 2018 Hängen im Schacht. Ein Zustand, der insbesondere die Grundstücks-Marketing-Gesellschaft der Stadt Viersen auf den Plan gerufen hat. „Für ansiedlungswillige Unternehmen war das kein gutes Signal, wenn sich das Internet dort im Schneckentempo bewegt“, sagt GMG-Geschäftsführer Jens Düwel. Die GMG sieht die Anstrengungen des Kreises Viersen sehr positiv und unterstützt das Anliegen, für die Wirtschaft eine Breitband-Offensive einzuläuten. Dank der gebündelten Kräfte in Richtung Glasfaser entstand Konkurrenz zu den Anbietern Telekom und Unitymedia. Was seit 2014 bereits in den Grenzgemeinden Schwalmtal, Niederkrüchten und Brüggen zum Erfolgsmodell wurde, griff nun auch im Viersener Südwesten, wo sich mit leistungsstarken und innovationsfreudigen Unternehmen der Motor der Kreisstadt-Wirtschaft befindet.

Das Zauberwort für die Unternehmen heißt FttB. Das steht für Fibre-to-the-Building und betrifft – parallel zu FttH = Fibre-to-the-Home – die Glasfaser-Netzarchitektur für die Firmen. „In Mackenstein sind wir fast fertig, in Viersen-Süd geht es bald los“, berichtet der Breitbandkoordinator. Auch dort ist Sebastian Cüsters zuversichtlich, dass der Ausbau zügig voranschreitet. „Grundsätzlich liegt im Kreis Viersen schon viel Glasfaser in der Erde.“ Über den geförderten Ausbau, der nun in Angriff genommen wird, entstehen Trassen für 1500 Kilometer Glasfaser. Dies entspricht einer Strecke von Viersen bis Rom. Cüsters: „Bereits jetzt liegen die Quoten bei FttB und FttH über dem NRW-Schnitt.“

Wie sieht es mit dem gesteckten Ziel der öffentlichen Förderkulisse aus? Bis 2025 kreisweit eine Gigabitfähige Infrastruktur zu schaffen, hält der Digital-Experte für „realistisch“. „Denn die Deutsche Glasfaser“, so Sebastian Cüsters, „legt eine Grundstruktur an und baut konzeptionell einen Leerrohrverbund.“ So entsteht ein kreisweites und so-gar überregionales Glasfaser-Hauptnetz. Das kommt den Gewerbetreibenden in Viersen auf kurz oder lang zugute. Skeptisch ist Cüsters allerdings, ob der Kreis Viersen eine 100%ige Glasfaser-Infrastruktur für wirklich jede Adresse hinbekommt.

Cüsters und sein „Amt für digitale Infrastruktur und Verkehrsanlagen“, das wegen der Dringlichkeit der Problematik im Kreishaus eigens eingerichtet worden ist, sehen ihr Tun als besonders wichtig für die Gewerbetreibenden an. „Deshalb ist das Bestreben des Landrats, die Gewerbegebiete mit symmetrischen Anschlüssen auszustatten.“ Meint: Die Firmen sind dann auch in der Lage, eine große digitale Masse ins Netz zu speisen – der sogenannte Upload im Gegensatz zum Download, wo die Unternehmen sich Input aus dem Netz ins Haus holen.

Natürlich ist noch nicht alles Glas, was glänzt, betont der Breitbandkoordinator. Zuweilen klingelt in seinem Büro am Rathausmarkt 3 das Telefon, und ein Unternehmer aus dem innerstädtischen Gewerbegebiet Kränkelsweg meldet sich: „Wann geht’s hier endlich los?“ Cüsters‘ Antwort: „Im Rahmen des Förderprogramms packen wir das als nächstes an.“ Die Ungeduld kann er gut nachvollziehen.

Bis allerdings bis zum letzten Bauernhof im Kreis Viersen schnelles Internet gelegt ist, wird es „wohl noch 15 bis 20 Jahre dauern“. Immerhin, so betont Sebastian Cüsters, ist man kreisweit auf dem Weg zu einer guten Note „zwei“.

DOWNLOAD Pressemitteilung 130919 Breitband Ausbau

 

Dank GMG: Familie Küppenbender hat den Kick vom Traumhaus raus

Dank GMG: Familie Küppenbender hat den Kick vom Traumhaus raus

Süchteln. Manuela und Thomas Küppenbender haben ihr Traumhaus gefunden. Seit Anfang des Jahres 2019 wohnt das Ehepaar mit ihren Kindern Mats (6) und Lasse (3) im „Wohnpark an den Höhen“ in Süchteln. „Hier kriegt uns keiner mehr weg“, sagt Manuela Küppenbender. Das zweigeschossige Haus im Bauhausstil entspricht dem Ideal, weswegen die Familie zwölf Jahre nach dem Bau des ersten Hauses noch einmal schwach geworden ist, als das Angebot der GMG-Viersen kam. Die Grundstücks-Marketing-Gesellschaft der Stadt Viersen hat das exklusive Neubaugebiet auf 2,7 Hektar mit 14 freistehenden Einfamilienhäusern und 4 Mehrfamilienhäusern erfolgreich vermarktet. „Wir wohnen im Grünen, haben eine bezaubernde Landschaft um uns herum. Dennoch sind es bis in die Innenstadt nur 400 Meter“, sagt die 39-Jährige Textil-Managerin.

Ihr Mann Thomas Küppenbender ist Ur-Süchtelner, er liebt seine Heimat. Sein Elternhaus ist keine 500 Meter weit weg. Als Fußballtrainer im Ehrenamt zählt für ihn auch die Nähe zur Sportanlage. Beim ASV-Süchteln coacht der 41-Jährige die Bambini-Elf, in der auch der ältere Sohn Mats kickt. Wegen der Liebe zum Fußball haben die Küppenbenders ihren Garten umgewidmet und statt einer Parklandschaft einen 160 qm großen Fußballplatz mit Toren angelegt. Das Plätzchen steht auch bei den Kindern in der Nachbarschaft hoch im Kurs, so dass im Hause Küppenbender stets
Leben ist.

Der Stadioncharakter tut der Wohnqualität keineswegs Abbruch. „Wir mögen die Materialien Beton, Glas und Holz“, sagt Manuela Küppenbender und verweist auf den großzügigen offenen Wohnbereich, in dem ein Kaminofen an zentraler Stelle der Blickfang ist. Die 200 qm Wohnfläche strahlen durchweg ein modernes Ambiente aus, das immer auch behaglich wirkt. „Es freut uns, dass wir einer jungen Familie bei ihrer Vorstellung vom idealen Haus den entsprechenden Rahmen geben konnten“, sagt GMG Geschäftsführer Jens Düwel. „Das Miteinander mit dem Ehepaar Küppenbender ist ein Beispiel, wie bei individueller Planung die Bauaufgabe schnell zu einem schönen Zuhause werden kann“, sagt Architekt Thomas Blohm-Schröder vom ausführenden Büro dbap – Dewey+Blohm-Schröder mit Sitz in Viersen. Das Zusammenspiel zwischen GMG, Planer und Bauherrn mit der Umsetzung der Wünsche zu einem Wohnhaus sei ein Prozess gewesen, der „sehr viel Spaß gemacht hat“.

Das Ineinanderfließen der Bereiche Wohnen, Kamin, Essen und Küche, der terrassierte Garten, die integrierte Garage sowie ein nachhaltiges Energiekonzept und eine zeitgemäße Elektro- und Medien-Installation runden den Wohnanspruch der Familie ab. „Details wie die Umsetzung der Kaminidee oder des Sitzfensters im Schlafzimmer nehmen die besonderen Wünsche der Familie auf“, so Thomas Blohm-Schröder.

Für Manuela und Thomas Küppenbender ist ferner wichtig, dass die Infrastruktur stimmt. Wenn sie aus dem Haus treten, sind Kindergärten, Schulen und Geschäfte nicht fern. Wenn Manuela Küppenbender die Laufschuhe schnürt, bewegt sie sich auf den Süchtelner Höhen auf weichem Waldboden. Die Niers plätschert in der Nachbarschaft. Und Thomas Küppenbender bewegt das Rad häufiger als das Auto. Mats und Lasse blicken jeden Tag von ihrem Fußballplätzchen gespannt auf den Kinderspielplatz einen Ballwurf entfernt, der zurzeit im Herzen des Neubaugebietes entsteht.

DOWNLOAD: Pressemitteilung 090919 Wohnen Familie Küppenbender im Traumhaus

 

 

Lewerenz: Filetstück in Süchteln auf Initiative der GMG

Lewerenz: Filetstück in Süchteln auf Initiative der GMG

Ein Paradebeispiel für gelungene Wirtschaftsförderung ist die Umsiedlung der Firma Lewerenz. Das Unternehmen, spezialisiert auf Energiespartechnik, ist innerhalb von Süchteln-Vorst von der Spenglerstraße 10 zur Grefrather Straße 67 umgezogen. Im Mischgebiet „Im Abteienforst“ hat der Fachbetrieb für Wärmepumpen über Vermittlung der Grundstücks-Marketing-Gesellschaft (GMG) im August 2019 einen zweigeschossigen Neubau mit insgesamt 250 m² Nutzfläche bezogen.

„Das passt perfekt für unsere Zwecke“, sagt José Pulido Muñoz. Der 57-jährige Moerser ist Gas- und Wasser-Installateur und hat 2013 die Geschäftsführung von Firmengründer Gerd Lewerenz übernommen. Im Erdgeschoss befinden sich Büroräume für das sechsköpfige Team. Oben ist der Showroom für die modernen Energieanlagen, mit denen sich Lewerenz binnen 21 Jahren einen guten Ruf in der Region erarbeitet hat. Auf Lewerenz-Ticket laufen am Niederrhein und darüber hinaus mehr als 1400 Wärmepumpen, meist in Neubauten. Angeschlossen ist ferner eine Lager-/Werkstatthalle, in der sich die vier Monteure und die zwei Helfer bewegen. Sie bauen ein und reparieren die leistungsfähigen Pumpen renommierter Hersteller für Klima- und Lüftungsanlagen.

„Wir haben der GMG einiges zu verdanken, dass wir den Zuschlag für dieses Filetstück bekommen haben“, sagt der zweite Geschäftsführer Frank Behet. Architektonisch passt sich der Klinkerbau im auberginefarbenen Stein hervorragend in die Gewerbeumgebung an. Auch der Branchenmix an dieser Stelle ist ideal. In direkter Nachbarschaft sind die Sparten Heizung und Sanitär vertreten. „Wir ergänzen uns, es gibt keine Konkurrenz“, so der 46-jährige Grefrather, von Haus aus Klimabauer. Behet ist 2016 in die Geschäftsführung eingestiegen.

Dafür, dass Lewerenz mit diesen perfekten Bedingungen im neuen Firmen-Zuhause auch künftig Top-Qualität in Sachen Energiespartechnik liefert, sorgt mittlerweile auch der Nachwuchs. José Manuel Pulido Muñoz (30) nennt vier Kriterien, die eine Lewerenz-Anlage können muss: leistungsfähig, geräuscharm, effizient, nutzerfreundlich. „Außerdem liefern wir Antworten auf den Trend, dass Wärmepumpen heutzutage auch kühlen sollten“, sagt der Anlagenmechaniker. Das wird über den Fußboden geregelt, die Mehrkosten für den Kunden sind vergleichsweise gering. Natürlich ist auch der Neubau „Im Abteienforst“ energietechnisch State of the Art: Die Lüftungsanlage funktioniert über Wärmerückgewinnung. Es wird ständig Frischluft reingeblasen – ohne Wärmeverlust.

In Zeiten von Klimawandel und wachsendem Umweltbewusstsein in der Bevölkerung ist ein Unternehmen wie Lewerenz gefragt. Die beiden Geschäftsführer haben den „Kälteschein“ in der Tasche. Diese Lizenz erlaubt ihnen, auf höchstem Niveau zu beraten und Konzepte für die Kunden zu erstellen, die in punkto Emissionen und mit Rücksicht auf den Treibhauseffekt die ökologischste Lösung überhaupt bieten.

Thema Wachstum: „Mit Augenmaß“, betont José Pulido Muñoz, der spanische Wurzeln hat, aber bereits mit 4 Jahren an den Niederrhein kam. Pro Jahr kommen 80 bis 100 Wärmepumpen dazu. „Gesund, mittelständisch, auf solidem Fundament“, so will Lewerenz nach Auskunft von Frank Behet die kommenden Jahre angehen.

DOWNLOAD: Pressemitteilung GMG 060912 Umsiedlung Lewerenz

 

Vermittlung durch GMG: Elektrounternehmen kann wachsen

Vermittlung durch GMG: Elektrounternehmen kann wachsen

Süchteln. Der Süchtelner Elektrobetrieb Hermans hat sich binnen sechs Jahren rasant entwickelt. Für das mittlerweile achtköpfige Team ist es auf dem historischen Buschhof an der Oedter Straße zu eng geworden. Dank der guten Vermittlung der GMG zieht der Betrieb demnächst ins 3 Kilometer entfernte Mischgebiet „Im Abteienforst“ nach Süchteln-Vorst. Die Grundstücks-Marketing-Gesellschaft der Stadt Viersen hat Heiner Hermans dort in bester Lage ein 1350 m² großes Gelände verkauft. Darauf errichtet das Unternehmen eine 375 m² große Halle, in der ab 2020 das Herz des noch jungen Unternehmens schlagen wird.

„Sie sind als mittelständischer Unternehmer sehr gut unterwegs – toi, toi, toi“ sagt GMG-Geschäftsführer Jens Düwel jetzt anlässlich eines Besuchs bei Elektro Hermans. „Wir freuen uns auf unser neues Firmen-Zuhause. Im Abteienforst haben wir die Chance, unseren Weg des Wachstums mit Augenmaß fortzusetzen“, so Heiner Hermans (45).

Der Elektroinstallateur hat das Unternehmen Anfang 2013 alleine auf dem fast 400 Jahre alten elterlichen Hof im „Dreiländereck Süchteln- Oedt-Grefrath“ gegründet. Bereits 1993 besiegelten die Eltern Peter und Helene Hermans, beide 84, das Kapitel Landwirtschaft. Heiner Hermans, eines von fünf Kindern, lernte Elektriker und entdeckte früh sei-nen Sinn für innovative Lösungen beim Thema Strom. „Ein Beispiel ist die evangelische Kirche in Dülken, wo der Pfarrer durch unser Konzept in der Lage ist, alles per Touchscreen zu bedienen – von den Glocken über die Lichtanlage bis hin zur Musik“, berichtet Heiner Hermans.

Als attraktiver Betrieb für den Nachwuchs arbeiten bei Hermans mittlerweile 3 Monteure, zwei Azubis, 3 Aushilfen sowie Ehefrau Yvonne Hermans. Sie widmen sich dem breiten Feld des modernen Stromein-satzes sowohl für Privatkunden als auch für die Industrie – vom Smart Home über Stromspar-Modelle und E-Mobilität bis hin zu komplexen Automatisierungstechniken im Maschinen- und Anlagenbau. „Wir sind aber auch gerne für die Seniorin um die Ecke da, die uns anruft und fragt, ob wir ihre Küchenlampe austauschen können“, betont Heiner Hermans.

Aus dieser Bodenständigkeit heraus ist Hermans glücklich, künftig ganz in der Nähe durch Brückenbau der GMG eine Scholle zu bewirtschaften, die exakt seinen Vorstellungen von behutsamem Wachstum entspricht. „Im Abteienforst können wir beispielsweise einen Showroom integrieren, um den Kunden deutlich zu machen, um was es uns geht.“ Bewusst hat sich der Elektro-Unternehmer mit dem Architekten für ein Flachdach entschieden, um Elemente wie Fotovoltaik zu demonstrieren. Hermans, für den Aus- und Weiterbildung elementare Werte in der Unternehmenskultur sind, ist auch die Zufriedenheit der eigenen Mitarbeiter wichtig: „Man spürt jetzt schon, dass durch die Perspektive Neubau ein Ruck durch die Belegschaft gegangen ist.“

Die Gewerbe-Umsiedlung innerhalb des Ortes hat weitere Vorteile. „Rund um Hermans siedeln sich Im Abteienforst Unternehmen an, die sich gegenseitig befruchten können“, sagt GMG-Prokurist Norbert Jan-sen. Ein Sanitärbetrieb liegt auf der anderen Straßenseite, ein Spezialist für Wärmepumpen baut gerade die benachbarte Halle. Jansen: „Da entwickelt sich was.“

DOWNLOAD Pressemitteilung 200319 Umsiedlung Hermans

 

Burgfeld: GMG bereinigt Areal für Häuslebauer

Burgfeld: GMG bereinigt Areal für Häuslebauer

Viersen. Der Kampfmittelräumdienst sondiert zurzeit das Areal auf dem künftigen Neubaugebiet Burgfeld. „Die Kampfmittel-Erkundung ist eine von den vielen vorbereitenden Arbeiten, bevor es zum eigentlichen Bauen kommt“, sagt Jens Düwel, Geschäftsführer der Grundstücks-Marketing-Gesellschaft der Stadt Viersen (GMG). Die GMG erschließt das 7,5 Hektar große Terrain am historischen Nordkanal und unweit der Niersauen, um es demnächst vorzugsweise jungen Familien zur Verfügung stellen zu können. Dort, wo sich jetzt eine große Weide befindet, sollen sich künftig innenstadtnah Viersener in ihren Eigenheimen wohlfühlen.

Munitionsräumer Andreas Becker hat am Mittwoch um 8 Uhr damit begonnen, mit Trecker und angehängtem Sonden-Wagen jeden Millimeter im Burgfeld durchzupflügen. Der Wagen ist ausgestattet mit acht Sonden. Die digitalen Detectives reagieren empfindlich auf Störungen im Erdmagnetfeld – sprich sie schlagen auf Metall unter Tage aus. Ob das GPS-gesteuerte Gerät tatsächlich auf verdächtige Metallkörper unter der Grasnarbe gestoßen ist, ermittelt im Anschluss die zuständige Bezirksregierung Düsseldorf, wo der staatliche Kampfmittelräumdienst angesiedelt ist. „Ich schätze, dass ich hier in den nächsten Tagen durch bin“, sagt der 31-Jährige, der zum ersten Mal als Munitionsräumer in Viersen im Einsatz ist. Der Jülicher arbeitet für die Firma Röhll Munitionsbergung, die bundesweit Flächen wie das Burgfeld scannt und die Ergebnisse zur Analyse bereitstellt.

„Voraussichtlich bekommen wir in zirka vier Wochen ein Ergebnis“, sagt Andreas Becker. Sollten der Dienst tatsächlich am Nordkanal auf ein explosives Erbe in Viersen stoßen, rücken die Kampfmittelexperten zum Burgfeld aus, entfernen die Munitionstrümmer oder zünden sie bei Bedarf kontrolliert ab – je nachdem, um was es sich handelt.

Das alles ist für Andreas Becker und die Spaziergänger, die mit ihren Hunden übers Burgfeld schlendern, noch weit weg. Der Treckerkonvoi verrichtet unspektakulär und präzise wie ein Schweizer Uhrwerk seine wichtige Arbeit, die ein Filetstückchen in Viersen-Mitte zur weiteren Erschließung freigibt. „Wenn wir von der Bezirksregierung grünes Licht bekommen, legen wir hier richtig los. Dann steht als nächstes der Kanalbau der NEW an“, sagt Michael Hilgers, der bei der GMG für die Erschließung der Baugrundstücke zuständig ist.

DOWNLOAD Pressemitteilung 140219 Entwicklung Wohngebiet Burgfeld

Auf Erfolgskurs – Jens Düwel wird GMG-Geschäftsführer

Mit neuem Chef Erfolgskurs fortsetzen - Jens Düwel wird GMG-Geschäftsführer

Über einen ganz besonderen „Zuwachs“ herrscht zurzeit Freude im Team der Grundstücks-Marketing-Gesellschaft (GMG) der Stadt Viersen: die Neubesetzung der Geschäftsführerposition der städtischen Tochter. Jens Düwel übernimmt den Staffelstab der Führung von der Technischen Beigeordneten Beatrice Kamper, die als Interims-Geschäftsführerin engagiert eingesprungen war, nachdem Thomas Küppers im vergangenen Jahr im Mai die Geschäftsführertätigkeit niedergelegt hatte. Beiratsvorsitzender Paul Mackes blickt zufrieden auf die zurückliegende Übergangszeit, betonte aber auch, dass eine neue Geschäftsführung, die zu 100 Prozent für die Geschäfte der GMG da sein kann, sehr wichtig sei. Bereits seit 1996 verfolgt die GMG die Aufgabe, neue Wohn- und Gewerbegebiete zu planen, die Flächen zu erwerben und zu erschließen, um sie dann zu vermarkten.

Ein Chef mit Expertise & Erfahrung

Die wachsenden und sichtbaren Erfolge der GMG in den letzten Jahren mit bemerkenswerten Projekten in einer interessanten Region gehörten für Jens Düwel zu den entscheidenden Gründen, sich unter die Bewerber zu mischen. Jetzt wird der Diplom-Geograph die GMG mit vielen Jahren Erfahrung und Knowhow in der Projektentwicklung und -umsetzung bereichern. Herausfordernde Aufgaben der Vergangenheit haben ihm gezeigt, dass eine erfolgreiche Projektentwicklung außer einer überzeugenden Vision vor allem sehr viel Überzeugungsarbeit, Optimismus, Kommunikation und Entschlossenheit erfordert. Bei der Entwicklung des Quartier Eurobahnhof in direkter Innenstadtlage der Landeshauptstadt Saarbrücken (ehemals Saarbrücken 21) beispielsweise, die Jens Düwel als verantwortlicher Projektleiter seit Anfang der 2000er Jahre maßgeblich initiiert hatte, ging genau diese Rechnung auf: Das Ergebnis entschädigt für die teilweise mühsamen und zeitintensiven Entwicklungsprozesse.

Leidenschaft für komplexe Projekte

Mit dieser Haltung startet Düwel auch in seine neue Aufgabe. „Man spürt sofort, dass sich hier in Viersen in den letzten Jahren viel entwickelt hat“, nimmt Düwel den neuen Ort seines Wirkens wahr, „neue Wohngebiete, insbesondere für Familien, sind in den einzelnen Stadtteilen entstanden und entwickeln sich auch aktuell sehr positiv.“ Auch die Dichte an Gewerbegebieten mit einer Vielzahl an innovativen Unternehmen ist für ihn sofort erkennbar. Weitere herausfordernde Handlungsbedarfe und zugleich eine reizvolle Aufgabe sieht er – wie in sehr vielen Städten in Deutschland – vor allem im innerstädtischen Bereich und im Einzelhandel. Es hat für Düwel einen sehr großen Reiz, nun an der Weiterentwicklung einer Stadt maßgeblich mitzuwirken und aktuelle Trends in komplexen Projekten aufzugreifen. „Projektentwicklung erfordert dabei die Leidenschaft, von einer ersten Idee über einen meist recht steinigen Weg zu einem baulich und wirtschaftlich erfolgreichen Abschluss zu kommen“, ist Düwel überzeugt, „diese Leidenschaft ist Grundlage und Motivation für meine tägliche Arbeit.“

Für eine nachhaltig erfolgreiche und stabile GMG

Damit die GMG solche Herausforderungen und alle ihr anvertrauten Aufgaben weiterhin mit exzellenten Resultaten meistern kann, sieht Düwel in seiner Geschäftsführer-Tätigkeit eine wesentliche Aufgabe darin, für eine nachhaltig erfolgreiche und wirtschaftlich stabile Entwicklung des Unternehmens zu sorgen. „Da sich die gesellschaftlichen und technischen Rahmenbedingungen mit großer Geschwindigkeit verändern, müssen wir mögliche Entwicklungen und Trends als Projektgesellschaft früh erkennen und entsprechende Potenziale für den Standort Viersen schaffen“, so Düwel. Hier ist sein Ehrgeiz, schneller zu sein als die Konkurrenz in der Region.
Zunächst will er die Vielzahl der laufenden Projekte der GMG kontinuierlich und erfolgreich weiterentwickeln bzw. abschließen und wünscht sich dabei einen fließenden und nahtlosen
Übergang. Angesichts der wirtschaftlichen und städtebaulichen Rahmenbedingungen sieht er perspektivisch die kleinteiligen, innerörtlichen Projektentwicklungen immer stärker in den Fokus rücken. Die Weiterentwicklung der Impulsquartiere werde dabei eine Priorität haben.

Leben im grünen Viersen – ein gutes Gefühl

Die privaten Veränderungen haben Jens Düwel und seine Frau auf jeden Fall fließend empfunden. „Der Umzug vom Saarland in die Region war für meine Frau und mich selbstverständlich“, so der neue Geschäftsführer, „wir leben jetzt seit Anfang August am Niederrhein und die ersten Eindrücke sind sehr positiv.“ Beide freuen sich besonders auf die weitere Erkundung ihres neuen Lebensraums und auch auf neue Orte und Vereine für sportliche Aktivitäten. Im grünen und naturreichen Viersen soll insbesondere das Radfahren wieder intensiver die Freizeit des Ehepaares Düwel bestimmen, das nämlich war in Saarbrücken aufgrund der Topographie deutlich eingeschlafen.