GMG: Der Kampfmittelräumdienst ist diese Woche im Burgfeld unterwegs

Der Kampfmittelräumdienst ist diese Woche im Burgfeld unterwegs

Der Kampfmittelräumdienst sondiert zurzeit das Areal auf dem künftigen Neubaugebiet Burgfeld. „Die Kampfmittelerkundung ist eine von den vielen vorbereitenden Arbeiten bevor es zum eigentlichen Bauen kommt,“ sagt Jens Düwel, Geschäftsführer der Grundstücks-Marketing-Gesellschaft der Stadt Viersen (GMG). Die GMG erschließt das 7,5 Hektar große Terrain am historischen Nordkanal und unweit der Niersauen, um es demnächst vorzugsweise jungen Familien zur Verfügung stellen zu können. Dort, wo sich jetzt eine Riesenweide befindet, sollen sich künftig innenstadtnah Viersener in ihren Eigenheimen  wohlfühlen.

Munitionsräumer Andreas Becker hat am Mittwoch um 8 Uhr damit begonnen, mit Trecker und angehängtem Sonden-Wagen jeden Millimeter im Burgfeld durchzupflügen. Der Wagen ist ausgestattet mit acht Sonden. Die digitalen Detektives reagieren empfindlich auf Störungen im Erdmagnetfeld – sprich sie schlagen auf Metall unter Tage aus. Ob das GPS-gesteuerte Gerät tatsächlich auf verdächtige Metallkörper unter der Grasnarbe gestoßen ist, ermittelt im Anschluss die zuständige Bezirksregierung Düsseldorf, wo der staatliche Kampfmittelräumdienst angesiedelt ist. „Ich schätze, dass ich hier in den nächsten Tagen  durch bin“, sagt der 31-Jährige, der zum ersten Mal als Munitionsräumer in Viersen im Einsatz ist. Der Jülicher arbeitet für die Firma Röhll Munitionsbergung, die bundesweit Flächen wie das Burgfeld scannt und die Ergebnisse zur Analyse bereitstellt.

„Ich schätze, dass wir in zirka vier Wochen ein Ergebnis bekommen“, sagt Andreas Becker. Sollten der Dienst tatsächlich am Nordkanal auf ein explosives Erbe in Viersen stoßen, rücken die Kampfmittelexperten zum Burgfeld aus, entfernen die Munitionstrümmer oder zünden sie bei Bedarf kontrolliert ab – je nachdem, um was es sich handelt.

Das alles ist für Andreas Becker und die Spaziergänger, die mit ihren Hunden übers Burgfeld schlendern, noch weit weg. Der Treckerkonvoi verrichtet unspektakulär und präzise wie ein Schweizer Uhrwerk seine wichtige Arbeit, die ein Filetstückchen in Viersen-Mitte zur weiteren Erschließung freigibt. „Wenn wir von der Bezirksregierung grünes Licht bekommen, legen wir hier richtig los. Dann steht als nächstes der Kanalbau der NEW an“, sagt Michael Hilgers, der bei der GMG für die Erschließung der Baugrundstücke zuständig ist.

Der Kampfmittelräumdienst ist diese Woche im Burgfeld unterwegs
Munitionsräumer Andreas Becker ist mit schwerem Gerät auf dem Burgfeld unterwegs. Rechts das Herzstück der Bodenuntersuchung, der Sondenwagen. Foto: Axel Küppers

Mit neuem Chef Erfolgskurs fortsetzen – Jens Düwel wird GMG-Geschäftsführer

Über einen ganz besonderen „Zuwachs“ herrscht zurzeit Freude im Team der Grundstücks-Marketing-Gesellschaft (GMG) der Stadt Viersen: die Neubesetzung der Geschäftsführerposition der städtischen Tochter. Jens Düwel übernimmt den Staffelstab der Führung von der Technischen Beigeordneten Beatrice Kamper, die als Interims-Geschäftsführerin engagiert eingesprungen war, nachdem Thomas Küppers im vergangenen Jahr im Mai die Geschäftsführertätigkeit niedergelegt hatte. Beiratsvorsitzender Paul Mackes blickt zufrieden auf die zurückliegende Übergangszeit, betonte aber auch, dass eine neue Geschäftsführung, die zu 100 Prozent für die Geschäfte der GMG da sein kann, sehr wichtig sei. Bereits seit 1996 verfolgt die GMG die Aufgabe, neue Wohn- und Gewerbegebiete zu planen, die Flächen zu erwerben und zu erschließen, um sie dann zu vermarkten.

Ein Chef mit Expertise & Erfahrung

Die wachsenden und sichtbaren Erfolge der GMG in den letzten Jahren mit bemerkenswerten Projekten in einer interessanten Region gehörten für Jens Düwel zu den entscheidenden Gründen, sich unter die Bewerber zu mischen. Jetzt wird der Diplom-Geograph die GMG mit vielen Jahren Erfahrung und Knowhow in der Projektentwicklung und -umsetzung bereichern. Herausfordernde Aufgaben der Vergangenheit haben ihm gezeigt, dass eine erfolgreiche Projektentwicklung außer einer überzeugenden Vision vor allem sehr viel Überzeugungsarbeit, Optimismus, Kommunikation und Entschlossenheit erfordert. Bei der Entwicklung des Quartier Eurobahnhof in direkter Innenstadtlage der Landeshauptstadt Saarbrücken (ehemals Saarbrücken 21) beispielsweise, die Jens Düwel als verantwortlicher Projektleiter seit Anfang der 2000er Jahre maßgeblich initiiert hatte, ging genau diese Rechnung auf: Das Ergebnis entschädigt für die teilweise mühsamen und zeitintensiven Entwicklungsprozesse.

Leidenschaft für komplexe Projekte

Mit dieser Haltung startet Düwel auch in seine neue Aufgabe. „Man spürt sofort, dass sich hier in Viersen in den letzten Jahren viel entwickelt hat“, nimmt Düwel den neuen Ort seines Wirkens wahr, „neue Wohngebiete, insbesondere für Familien, sind in den einzelnen Stadtteilen entstanden und entwickeln sich auch aktuell sehr positiv.“ Auch die Dichte an Gewerbegebieten mit einer Vielzahl an innovativen Unternehmen ist für ihn sofort erkennbar. Weitere herausfordernde Handlungsbedarfe und zugleich eine reizvolle Aufgabe sieht er – wie in sehr vielen Städten in Deutschland – vor allem im innerstädtischen Bereich und im Einzelhandel. Es hat für Düwel einen sehr großen Reiz, nun an der Weiterentwicklung einer Stadt maßgeblich mitzuwirken und aktuelle Trends in komplexen Projekten aufzugreifen. „Projektentwicklung erfordert dabei die Leidenschaft, von einer ersten Idee über einen meist recht steinigen Weg zu einem baulich und wirtschaftlich erfolgreichen Abschluss zu kommen“, ist Düwel überzeugt, „diese Leidenschaft ist Grundlage und Motivation für meine tägliche Arbeit.“

Für eine nachhaltig erfolgreiche und stabile GMG

Damit die GMG solche Herausforderungen und alle ihr anvertrauten Aufgaben weiterhin mit exzellenten Resultaten meistern kann, sieht Düwel in seiner Geschäftsführer-Tätigkeit eine wesentliche Aufgabe darin, für eine nachhaltig erfolgreiche und wirtschaftlich stabile Entwicklung des Unternehmens zu sorgen. „Da sich die gesellschaftlichen und technischen Rahmenbedingungen mit großer Geschwindigkeit verändern, müssen wir mögliche Entwicklungen und Trends als Projektgesellschaft früh erkennen und entsprechende Potenziale für den Standort Viersen schaffen“, so Düwel. Hier ist sein Ehrgeiz, schneller zu sein als die Konkurrenz in der Region.
Zunächst will er die Vielzahl der laufenden Projekte der GMG kontinuierlich und erfolgreich weiterentwickeln bzw. abschließen und wünscht sich dabei einen fließenden und nahtlosen
Übergang. Angesichts der wirtschaftlichen und städtebaulichen Rahmenbedingungen sieht er perspektivisch die kleinteiligen, innerörtlichen Projektentwicklungen immer stärker in den Fokus rücken. Die Weiterentwicklung der Impulsquartiere werde dabei eine Priorität haben.

Leben im grünen Viersen – ein gutes Gefühl

Die privaten Veränderungen haben Jens Düwel und seine Frau auf jeden Fall fließend empfunden. „Der Umzug vom Saarland in die Region war für meine Frau und mich selbstverständlich“, so der neue Geschäftsführer, „wir leben jetzt seit Anfang August am Niederrhein und die ersten Eindrücke sind sehr positiv.“ Beide freuen sich besonders auf die weitere Erkundung ihres neuen Lebensraums und auch auf neue Orte und Vereine für sportliche Aktivitäten. Im grünen und naturreichen Viersen soll insbesondere das Radfahren wieder intensiver die Freizeit des Ehepaares Düwel bestimmen, das nämlich war in Saarbrücken aufgrund der Topographie deutlich eingeschlafen.

DaVita: NDZ Spatenstich am 13.09.2017 im Businesspark Ransberg

Die DaVita Medical Group startete dort am 13. September feierlich das Bauprojekt des neuen Nieren- und Diabeteszentrums unter der ärztlichen Leitung von Dr. Sven Herrnberger. Das 6.300 Quadratmeter große Grundstück für das Vorhaben haben die Grundstücks-Marketing-Gesellschaft (GMG) und die Stadt Viersen dazu bereits im vergangenen Jahr an das Nieren- und Diabeteszentrum veräußert, dessen Hauptstandort sich zurzeit noch in Dülken auf dem Kampweg befindet. Zwei weitere angegliederte Standorte in Nettetal-Lobberich und im AKH Viersen waren bereits im Laufe der letzten Jahre hinzugekommen. Mit dem nun geplanten modernen Neubaukonzept werden die wachsenden Versorgungsengpässe bald der Vergangenheit angehören: Im Frühjahr 2018 wird das neue Zentrum seine Pforten öffnen.

Modernste Technik – optimierte Abläufe

Im geplanten dreistöckigen Neubau mit modernster Gebäudetechnik und großer Photovoltaikanlage werden unter ärztlicher Leitung von Dr. med. Sven Herrnberger im kommenden Jahr eine Schwerpunktpraxis für Nephrologie, Diabetologie und Lipidologie sowie eine große Dialysestation zur Verfügung stehen. „Auch Bereiche für altersgerechte Dialyse sowie Isolations- und Infektionsplätze wird es im zukünftigen Gebäude geben“, so Dr. Sven Herrnberger. „Wir freuen uns schon sehr auf den Neubau mit dem neuen Raumkonzept welches besonderen Wert auf die Optimierung der Arbeitsabläufe für das Personal legt. Wir haben nun die Möglichkeit, die Therapiezeit für die Patienten so angenehm wie möglich zu gestalten, denn die Dialyse ist eine sehr zeitintensive Behandlung.
Dreimal wöchentlich befinden sich Patienten in einer 5-stündigen Therapie. Dies erfordert auch die Berücksichtigung von Unterhaltungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten, um die Lebensqualität der Patienten bestmöglich zu unterstützen“, so Dr. Sven Herrnberger weiter.

Kompetenzzentrum – Bildung und Entwicklung

Etwas Besonderes ist beim neuen Konzept zweifellos das geplante Dialyse-Kompetenzzentrum mit Konferenz- und Ausbildungsangeboten für Dialysefachpersonal. „Die medizinischen Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten erhöhen die Attraktivität unseres Businessparks Ransberg noch einmal mehr“, freut sich Wirtschaftsförderer Thomas Küppers. Norbert Jansen, Prokurist der GMG, sieht diese positiven Perspektiven ebenfalls. „Die Angliederung eines Kompetenzzentrums ist ein guter Nährboden für wertvolle Kooperationen“, sagte Jansen, „und somit ein weiterer Pluspunkt in der wirtschaftlichen Weiterentwicklung der Stadt.“ 

Top-Standort Businesspark Ransberg

Gerade für eine medizinische Einrichtung ist die Lage eines Standorts von herausragender Bedeutung. Zentralität und schnelle Erreichbarkeit, optimale Zufahrten und Anbindung an Autobahn und öffentlichen Nahverkehr sowie genügend Parkflächen und barrierefreie und leichte Zugangswege sind hier enorm wichtig. „Als das MVZ DaVita seine Erweiterungspläne äußerte, konnte die GMG sofort ein geeignetes Grundstück am Businesspark in exponierter Lage und mit individuellem Zuschnitt anbieten“, ergänzte Jansen, „und nicht nur die Standortqualität ist top – zwischen GMG-Erstkontakt und Beurkundung vergingen nur zwei Monate.“ Im Businesspark Ransberg bekommt das MVZ DaVita somit einen exzellenten Standort, der alle wichtigen Kriterien bestens erfüllt. Die geografische Lage im Mittelpunkt der Kreisstadt Viersen, die gute Verkehrsanbindung und vielfältige Infrastrukturangebote, Glasfaserkabel für zuverlässige und schnelle Datenübertragung sowie die weitläufige Fläche für das Bauvorhaben machen den Businesspark zum idealen Standort. Zudem sind auch die angegliederten Standorte in Lobberich und AKH Viersen von dort gut erreichbar. 

Neue Arbeitsplätze in Viersen

Bürgermeisterin Sabine Anemüller sagte anlässlich des Spatenstichs, sie freue sich besonders darüber, dass mit der Zentrumseröffnung nicht nur Arbeitsplätze in Viersen gesichert werden: „Hier werden neue Arbeitsplätze geschaffen. Derzeit plant das Unternehmen mit insgesamt 70 Mitarbeitern – Tendenz steigend.“ Da sich der Standort Ransberg insbesondere für vertriebsorientierte Unternehmen eignet, passt das Unternehmen perfekt hierher. Die Ansiedlung unterstreicht den Anspruch der Grundstücks-Marketing-Gesellschaft, die Vermittlung von Baugrundstücken als ganzheitliches Konzept zu sehen. Eine umfassende Ansiedlungs- und Bestandsbetreuung durch die städtische Wirtschaftsförderung gehören zu diesem Anspruch wesentlich dazu. Wirtschaftsförderer Thomas Küppers: „Wir nehmen unsere Verantwortung sehr ernst. Es ist uns wichtig dazu beizutragen, dass der Wirtschaftsstandort Viersen weiter wächst und gedeiht.“

Bis in den Hohen Norden: Die Preisverleihung im Rathaus für die Gewinner des diesjährigen GMG-Ballonwettbewerbs

Am Mittwoch, den 02.08.2017, wurden die glücklichen kleinen Gewinner des diesjährigen Luftballonwettbewerbs gekürt, den die Grundstücks-Marketing-Gesellschaft der Stadt Viersen mbH im Rahmen des Dülkener Kindertages bereits zum fünften Mal ausgerichtet hatte.
Über den Hauptpreis, einen Familientag in der Clip’n’Climb-Kletterhalle,  freute sich in diesem Jahr Jason aus Viersen, er ist neun Jahr alt und sein Ballon flog am weitesten. Er konnte zwar die Rekorde der vergangenen Jahre nicht toppen, trotzdem flog der Ballon 341,8 km weit nach oben in den Norden und wurde von Heike in Uelzen gefunden, diese war so freundlich und hat die Postkarte dann rechtzeitig nach Viersen an die Grundstücks- Marketing-Gesellschaft der Stadt Viersen mbH zurückgeschickt.
Mit einer Entfernung von 299 km landete David auf dem 2. Platz. Er ist zehn Jahre alt und kommt ebenfalls aus Viersen. Sein Ballon wurde in Wienhausen in Niedersachsen gefunden.
In diesem Jahr freuten sich die Luftballon-Finder insbesondere im Ruhrgebiet und in Niedersachsen über die Botschaften am Luftballon vom Niederrhein. Alle Kinder waren sehr stolz auf ihre Preise, darunter Gutscheine für ein Schreib- und Spielwarengeschäft, altersgerechte Kinderbücher, sowie Gutscheine für ein Kindereis in einem Viersener Eiscafe.

Alle Gewinner auf einen Blick:

PlatzNameWeite (in km)Preis
1. PlatzJason341,8Kletterhalle Clip’n’Climb
2. PlatzDavid299Gutschein Spielwaren
3. PlatzClara203Gutschein Spielwaren
4. PlatzDaria179,03Kinderbuch
5. PlatzBen168,7Kinderbuch
6. PlatzEmily168,5Eisgutschein
7. PlatzNoel152Eisgutschein
8. PlatzLars147Eisgutschein

GMG erwirbt Gewächshaus

Ganz genau 15 Jahre ist es nun her, seit die Stadt Viersen das Gewächshaus für Jungunternehmer im Mai 2002 eröffnet hat. Das Ziel: Existenzgründern die Chance zu geben, bei ganz besonders günstigen Bedingungen die gerade zu Beginn schwierige Phase des Starts in die Selbständigkeit zu meistern. Das Projekt zur Förderung von Gründung und Wachstum hat sich bewährt – das Gewächshaus, seit 2007 in der unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen evangelischen Viersener Volksschule untergebracht, ist als „Anzuchtsort“ erfolgreicher Start-ups fester Bestandteil der Wirtschaftsstruktur der Stadt Viersen geworden. Nun hat die Grundstücks-Marketing-Gesellschaft (GMG) der Stadt Viersen das Gewächshaus-Objekt von der Stadt Viersen erworben.

Ein starkes Projekt in starken Händen

GMG-Geschäftsführer Thomas Küppers freut sich sehr über den Erwerb des Gebäudes. Als Vorstands-Mitglied des bereits 2004 eigens für das Gewächshaus gegründeten Fördervereins lag ihm die Unterstützung des Unternehmer­nachwuchses seit jeher besonders am Herzen. „Das Gewächshaus ist ein bedeutender Faktor bei der Stärkung unseres Wirtschaftsstandortes generell, aber auch besonders im Dienstleistungsbereich“, so Küppers. „Es ermöglicht die Schaffung einer Unternehmensvielfalt sowie den Erhalt und die Bildung von Arbeitsplätzen.“ Von Anfang an unterstützt die GMG auch als Fördermitglied das Gewächshaus – eine ideale Umsetzung der im Gesellschaftszweck der GMG verankerten sonstigen wirtschafts­förderlichen Maßnahmen. Durch die Übernahme des Gewächshaus-Gebäudes werden nun weitere sehr bedeutende Schritte möglich – allen voran die wichtige Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes.

Freie Bahn für Sanierung und Modernisierung

Das zweigeschossige Gebäude, 1909 als evangelische Volksschule erbaut, hat als „historisches Gemäuer“ zur Unterbringung junger Start-ups zweifellos einen ausgesprochen großen Charme. In der Natur der Sache liegt es aber auch, dass der Zahn der Zeit Sanierungen und Reparaturen nötig macht. Viele Instand­setzungsmaß­nahmen wurden zwar in der Vergangenheit schon aus den Mitteln des erfreulicherweise stetig wachsenden Fördervereins gestemmt. Durch die Übernahme des schönen Gebäudes kann die GMG nun aber viele weitere längst überfällige Sanierungs­arbeiten endlich in großem Stil angehen. Bereiche der ehemaligen Schule sollen nun saniert werden, dazu gehört ein Teil der Fassade und des Kellergeschosses. Darüber hinaus sind funktionale Erweiterungen des Kellergeschosses mit Aufbau eines Kommunikationszentrums, wo im Sinne weiterer Synergiebildung auch die Vereinigung von Wirtschaft und Kultur angestrebt wird.

Fördermittel komplett für Unternehmensförderung

Die geplanten Modernisierungs­maßnahmen werden dem Start-up-Standort nicht nur ein weiteres Plus an Attraktivität verleihen. „Die Übernahme der Maßnahmen durch die GMG macht im Förderverein auch Mittel frei, die nun komplett ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt werden können“, freut sich GMG-Beirats­vorsitzender und Vorstands­vorsitzender des Fördervereins Paul Mackes, „nämlich der Akquise, Unterstützung und Begleitung der Gewächshaus-Unternehmen, um sie nach ‚An- und Aufzucht‘ im geschützten Raum schließlich auszupflanzen in die Viersener Wirtschaft der Region.“ Der Förderverein als Trägerverein des Gewächshauses für Jungunternehmer, der 2004 mit 7 Mitgliedern startete und seit Vereinsgründung auf starke 55 Mitglieder angewachsen ist, freut sich natürlich über diesen neuen Spielraum seiner Mittel. So können sich die Mitglieder der immer vielfältiger werdenden Branchen – Rechts­anwälte, Versorger, Banken und Sparkassen, Notare, öffentliche Institutionen, Dienstleister, produzierende Betriebe oder Medien – uneingeschränkt ihren Aufgaben widmen und die Gründer im Gewächshaus unterstützen: in Einzelfragen, bei der Finanzierung günstiger Mieten, der Beiratsbildung, Seminaren oder der Netzwerk­bildung zwischen Vereinsmitgliedern, Jung­unternehmen und der Wirtschaftsförderung der Stadt Viersen.

Mieten für Start-ups noch günstiger

„Auch werden wir noch günstigere Mieten anbieten können“, ergänzt Thomas Küppers die Vorteile des Erwerbs, „so wird das Gewächshaus für unsere heimischen Start-ups ein noch besserer Kraftort der Entfaltung.“ Die günstigen Mieten für die elf modernen Büros im Haus, den gemeinsam nutzbaren Besprechungsraum, die Küche und Sanitärräume einschließlich der Reinigung der Räume waren immer schon eine großes Plus des attraktiven Startup-Projekts. Mit der weiteren Optimierung der Mieten kann die Schaffung einer lebendigen, vielfältigen und starken Wirtschaft nun noch besser gelingen, die für Thomas Küppers ganz zentral zum gesunden Herzen einer attraktiven Stadt gehört. Vierzehn erfolgreich aufgezogene Gewächshauspflanzen haben in den vergangenen Jahren bereits in der freien Viersener Wildbahn Fuß fassen können und beleben seither die Wirtschaft der Region.

Businesspark Ransberg: Top-Anbindung dank Glasfaserkabel

Im Businesspark Ransberg ermöglichen moderne Glas­faser­kabel seit kurzem zuverlässige Highspeed-Daten­verbindungen. Glasfaser­verbindungen zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass es selbst bei Verbindungen über große Entfernungen keinen nennenswerten Geschwindig­keitsverlust gibt.
Im Rahmen eines Breitbandausbaus haben Unternehmen des Businessparks Ransberg nun die Möglichkeit, sich an das Glasfasernetz anschließen zu lassen. Glasfaserkabel sind das Rückgrat moderner Kommunikationsnetze, ermöglichen Highspeed-Surfen im Internet mit bis zu 1 Gigabyte pro Sekunde, Übertragung von Telefonaten und Fernsehen sowie stabilen und sicheren Daten­übermittlungen. Thomas Küppers, Geschäftsführer der GMG Viersen: „Das Glasfasernetz ist ein echtes Plus für den Businesspark Ransberg. Neben der vorzüglichen infrastrukturellen Anbindung des Business­parks gibt es nun auch den bestmöglichen Zugang zum Informations-Highway.“
Glasfaser ist nicht nur für große Unternehmen interessant. „Auch kleine und mittelständische Unternehmen profitieren von sicherer, zuverlässiger und schneller Datenübertragung mit den neuesten technologischen Möglichkeiten“, weiß der Beiratsvorsitzende der GMG Viersen, Paul Mackes. „So sind Viersener Unternehmen bestens für die Gegenwart und Zukunft gerüstet.“
Ein echter Mehrwert für alle Interessenten die sich am Businesspark Ransberg ansiedeln.

Spatenstich der SCHAUENBURG Technology Gruppe für die APD Petzetakis Schlauchtechnik GmbH im Gewerbegebiet Mackenstein-Nord in Viersen

Spatenstich der SCHAUENBURG Technology Gruppe für die APD Petzetakis Schlauchtechnik GmbH im Gewerbegebiet Mackenstein-Nord in Viersen

im Gewerbegebiet Mackenstein-Nord in Viersen wird die SCHAUENBURG Technology Gruppe auf einem Grundstück von 28.500 Quadratmetern einen Neubau für die APD Petzetakis Schlauchtechnik GmbH errichten. Das Investitionsvolumen beträgt ca. 10 Mio. Euro und sichert zukünftig 100 Arbeitsplätze am Standort Viersen. Unter Beteiligung der Bürgermeisterin, Frau Sabine Anemüller wird am

Montag, 22.Mai 2017, 11.30 Uhr
Technologiering 14
41751 Viersen

der offizielle und feierliche Startschuss gegeben. Wir möchten Sie herzlich zur Bild- und Berichterstattung einladen.

Anwesend sein werden neben der Bürgermeisterin, Frau Sabine Anemüller, Herr Maik U. Lasarzik (CFO, Schauenburg Technology SE), Herr Roland Skowronek (GF, APD Petzetakis Schlauchtechnik GmbH), Herr Marius Alfs (GF, MOAN Immobilien GmbH), Herr Mike Frühe (APD Petzetakis Schlauchtechnik GmbH), Frau Sylvia Krohn (Projektleitung, GOLDBECK West GmbH), Herr Tom Jones (Planungsmanager, GOLDBECK West GmbH), sowie Vertreter der Grundstücks-Marketing-Gesellschaft der Stadt Viersen.

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Green Building und Beton to go: BAUEN+LEBEN eröffnet in Viersen

Schon im Namen des großen Baufachhändlers, der in Kürze in Viersen umziehen wird und eine Unternehmensvergrößerung am Standort plant, schwingen Umweltbewusstsein, Nachhaltigkeit und Respekt vor der Natur mit. Diese Werte berücksichtigt er auch beim in Kürze startenden Neubau der Unternehmensfiliale, die ganz den Grundsätzen des Green Building entspricht. Das 8.797 qm² große Grundstück stammt aus dem Portfolio der Grundstücks-Marketing-Gesellschaft der Stadt Viersen (GMG), die sich nun auf ein Unternehmen freut, das Viersen mit neuen Arbeitsplätzen und guten Ideen bereichern wird.

Am 09.12.2016 erfolgte am Kränkelsweg 38 der Spatenstich für den Neubau der Filiale von BAUEN+LEBEN. Viersens Bürgermeisterin Sabine Anemüller sagte anlässlich des Starts der Bauarbeiten, die Stadt Viersen verfolge weiterhin das Ziel, bei der Ansiedlung neuer Unternehmen Nachhaltigkeit sowie neue Arbeitsplätze in den Vordergrund zu stellen: „ Es geht nicht darum, möglichst viel Flächen zu bebauen, sondern die vorhandenen Grundstücke sinnvoll zu nutzen.“ Der kommende Neubau sei ein Beispiel dafür, wie aus diesen Zielen der Stadtentwicklung mit Unterstützung durch die städtische Tochter GMG konkrete Maßnahmen werden.

Um sich von der breiten Baufachhandel-Konkurrenz abzuheben, bietet BAUEN+LEBEN neben gängigen Services wie einer professionellen Fachberatung, auch einen Beladeservice, eine große Ausstellung und einen speziellen Fachmarkt sowie Schüttgüter an. Es wird auch fertig gemischter Beton angeboten, den der Kunde bei Bedarf auch sofort mitnehmen kann.

Ein Bauvorhaben im Zeichen der Umweltfreundlichkeit

Innovativ sind auch die Baumaßnahmen, denn der Neubau steht ganz im Zeichen des „Green Building“. Ein nachhaltiges Baukonzept gewährleistet Klimaverträglichkeit, Ressourcen- und Trinkwasserschonung. Eine Photovoltaik-Anlage gehört ebenso zum fertigen Gebäude wie eine Elektrotankstelle und der spätere Einsatz von Elektroautos für Angestellte und Außendienstmitarbeiter. Verkaufsfläche, Outdoor-Gartenbereich, Außenlager und Lagerhalle genügen modernsten Ansprüchen und untermauern den Anspruch des Unternehmens, Kunden einen zukunftsorientierten und umweltfreundlichen Baufachhandel zu bieten.

Neue Arbeitsplätze in Viersen

Die GMG freut sich besonders darüber, dass mit der Filialeröffnung auch neue Arbeits- und Ausbildungsplätze in Viersen geschaffen werden: Derzeit plant man mit insgesamt elf Mitarbeitern, davon acht Festangestellte und drei Auszubildende.

Dieses Vorhaben unterstreicht auch den Anspruch der Grundstücks-Marketing-Gesellschaft, die Vermittlung von Baugrundstücken als ganzheitliches Konzept zu sehen. Geschäftsführer Thomas Küppers: „Wir nehmen unsere Verantwortung sehr ernst. Es ist uns wichtig dazu beizutragen, dass Viersen weiter wächst und gedeiht. Dieser Wachstum ist besonders dann gut, wenn dabei die Umwelt geschont wird.“

Die GMG ist zuversichtlich, dass BAUEN+LEBEN  seinen Beitrag zu einem florierenden Viersen leisten wird.